» » 2. Lebensmonat: Wenn die Umgebung immer spannender wird
geburt 10. Januar 2016 0

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Ab der fünften Lebenswoche zieht der Familienalltag langsam ein. Die frischgebackenen Eltern und das Baby haben sich in den ersten Wochen nicht nur intensiv kennengelernt, sondern auch aufeinander eingestellt. Von dieser sicheren Basis aus beginnt der Säugling, seine Umwelt zu erkunden. Erfahren Sie hier, welche kindlichen Entwicklungsschritte im zweiten Lebensmonat Mama und Papa überraschen.

Kindliche Rhythmen gestalten den Alltag

Im zweiten Lebensmonat benötigen Babys circa fünf bis sieben Stillmahlzeiten. Mütter, die nicht stillen können, decken mit durchschnittlich fünf Flaschen Pre-Nahrung den täglichen Bedarf ihres schlafenLieblings. Um diese Mahlzeiten herum etabliert sich ein relativ konstanter Schlaf-Wach-Rhythmus. Beispielsweise verlagern sich die Schlafphasen all jener Babys, die nach Bedarf gestillt werden, langsam auf die Nachtstunden. Dennoch schläft der Nachwuchs noch lange nicht durch, obwohl Eltern sich dies oft sehnlichst wünschen. Entgegen der Argumente vieler Elternratgeber ist das Durchschlafen bei Kleinkindern eine längere Ruhephase von circa fünf Stunden während der frühen Morgenstunden. Damit sind typische Fragen wie: „Na, schläft dein Kind schon durch?“ quasi hinfällig. Eltern sollten sich nicht beunruhigen lassen. Es ist besser, wenn sie sich gerade ab dem zweiten Monat die Betreuung des Babys teilen. Mamas freuen sich beispielsweise, wenn sie sonntagmorgens noch eine extra Portion Schlaf bekommen, während der Papa mit dem Sprössling ein wenig spazieren geht oder gar ein leckeres Frühstück vorbereitet.

Spielen mit Mama und Papa

In den frühen Abendstunden beobachten Eltern oftmals, dass ihr Nachwuchs besonders aktiv wird. Nun ist die beste Zeit, sich gemeinsam mit dem Sprössling eine kleine Auszeit zu nehmen. Im zweiten Lebensmonat kann das Baby bereits sein Köpfchen in Bauchlage für ein paar Minuten halten. Zudem verfolgt es bereits aufmerksam einen roten Ball, welcher sich direkt vor dem Kind bewegt. Auch sucht das kleine Kind ab der fünften Lebenswoche außerhalb seines Blickfeldes nach spannenden Geräuschen. Ab dem zweiten Monat sind die Wonneproppen stets auf der Suche nach neuen, spannenden Dingen. Sie beginnen Menschen von Gegenständen und unbewegte von bewegten Dingen zu unterscheiden. Dabei spielt der Mund eine wichtige Rolle. In diesem Entwicklungsstadium saugen Kinder mit Vorliebe an ihrem Daumen. Auch Babyspielzeug wird mit Spannung auf diese Weise erkundet. Wie fühlt es sich an? Ist es eckig, rund, rau oder glatt?

Kommunikation wird gezielter

Es ist empfehlenswert, Babys Signale stets genau zu beobachten. Sobald die Reize zuviel werden, wendet sich das kleine Kind mit seinem Köpfchen ab oder wird unruhig. Des Weiteren überrascht das Baby im zweiten Lebensmonat Mama oder Papa gern mit einem gezielten Lächeln. Seine kommunikativen Fähigkeiten machen ab der sechsten Woche wahre Fortschritte. Auf die vertraute Stimme der Eltern oder Geschwister antwortet das zwei Monate alte Baby mit glucksenden Lauten. Zudem reagiert das Kind fröhlich und aufgeregt, sobald ein vertrautes Gesicht in Sichtweite ist. Zum Ende des zweiten Lebensmonats versucht der Sprössling bereits, vertraute Personen nachzuahmen. Beispielsweise streckt es auch bewusst seine kleine Zunge heraus oder blinzelt mit den Augen.spielen

Grundsätzlich folgt jeder Säugling seinem eigenen, natürlichen Rhythmus. Einzelne Entwicklungsschritte zeigen sich etwas früher, andere wiederum ein wenig später. Der Kinderarzt oder die Hebamme sind auch unabhängig von der standardmäßigen U3-Untersuchung die besten Ansprechpartner für elterliche Sorgen.

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