» » 6. Lebensmonat: So langsam zeigt sich der erste Zahn
07. Februar 2016 0

Tipps & Ratschläge


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Viele Familien feiern den sechsten Lebensmonat. Mittlerweile sind Baby, Mama und Papa ein eingespieltes Team. Großeltern und Freunde können die Familie wertvoll unterstützen. Wir berichten über die kindliche Entwicklung im 6. Monat. Zudem verraten wir Eltern, wie Sie eigene Freiräume im Familientrubel finden.

Highlight erster Zahn

Nach einer oft unruhigen Phase entdecken Eltern plötzlich das erste Zähnchen. Mit einem Mal präsentiert sich der kleine Sonnenschein mit einem der heiß erwarteten Entwicklungsschritte. Manchmal dauert der etwas quenglige Gemütszustand des Babys noch ein wenig an. Dennoch verstehen Mama und Papa plötzlich die kindlichen Sorgen. Mithilfe eines kühlen Beißringes, einer harten Möhre oder Brotkanten kann das Kind gegen den Druck im Zahnfleisch selbst ankämpfen. Rund um den Globus gibt es feste Rituale, welche den ersten Zahn des Babys willkommen heißen. Eine gemütliche Kuschelstunde in Familie oder ein herrlicher Spaziergang im Freien kann die Ankunft hierzulande feiern.

Beikost: Wenn der erste Brei kommt

lachenDer erste Zahn bedeutet jedoch noch vielmehr. Gerade für stillende Mütter beginnt nun langsam aber sicher der Weg zurück in die eigene Unabhängigkeit. Schließlich zeigt das Zähnchen an, dass sich der kindliche Körper Schritt für Schritt auf eine andere Ernährung vorbereitet. Tatsächlich empfehlen Kinderärzte und Hebammen, ab dem sechsten Lebensmonat mit der Einführung von Beikost zu beginnen. Dies bedeutet nicht, dass dem Kind von heute auf morgen eine Mahlzeit ersetzt wird. Vielmehr geht es darum, dem Baby die Möglichkeit zu geben, sich in seinem eigenen Rhythmus an die neue Kost zu gewöhnen.

Immer mobiler durch den Tag

Nicht zuletzt sollten wir Erwachsenen nicht vergessen, dass sich der Nachwuchs auch motorisch und kognitiv weiter entwickelt. So hebt er in Bauchlage bereits sein Köpfchen und die Brust. Die flotte Drehung vom Bauch in die Rückenlage gehört mittlerweile zum beliebten Spiel. Durch eine fortschreitende Entwicklung der Handmotorik ist es mit einem halben Jahr in der Lage, zwei Würfel oder anderes Spielzeug jeweils in beiden Händen gleichzeitig für circa drei Sekunden zu halten. Sobald das Kind aber von einer vertrauten Person gerufen wird, dreht es sofort sein Köpfchen in die jeweilige Richtung. Befindet sich Mama oder Papa in unmittelbarer Nähe fordert das Baby im sechsten Monate diese auf, mit ihm zu spielen. Kurze Silben wie mam-mam oder da-da wiederholt es und genießt nach wie vor die berühmten Guck-guck-Spiele.

Auszeit für Eltern?!

Mit einem halben Jahr unterscheidet das Kleinkind bereits zwischen bekannten und fremden Personen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Nachwuchs die Möglichkeit hat, mit anderen Personen in regelmäßigen Kontakt zu stehen. Beispielsweise bieten kleine Familientreffen oder Krabbelgruppen einen hervorragenden Rahmen, damit sich soziale Kompetenzen entwickeln. Nicht zuletzt nehmen die Großeltern oder Freunde eine wichtige Rolle ein. Brauchen Eltern eine kurze Auszeit, so kann der Nachwuchs stundenweise von anderen betreut werden.

Traumland

Babyschlaf: Süß und sauer

Obwohl Kinder mit einem halben Jahr wichtige Schritte in Richtung Selbstständigkeit beschreiten, bleibt der Schlaf nachwievor eine besondere Situation. Babys genießen diesen am intensivsten, wenn sie sich sicher fühlen und wissen, dass Mama in der Nähe ist. Bei unruhigen Nächten ist es für Eltern empfehlenswert, eine kleine Schlafpause am Tag gemeinsam mit dem Kind zu machen. So bekommen sie wieder Energie für neue Herausforderungen.

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