» » 7. Lebensmonat: Alles über Beikost, Bewegung und mehr Aktivität
spaß 13. Februar 2016 0

Tipps & Ratschläge


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Ab dem siebten Lebensmonat hat sich mindestens eine Breimahlzeit im Alltag etabliert. Die Milchmahlzeiten bereichern jedoch weiterhin die ganzheitliche Ernährung. Schließlich steht das Baby ab der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres vor neuen Herausforderungen. Im aktuellen Artikel informieren wir über wichtige motorische und sprachliche Fortschritte.

Neue Bewegungen ermöglichen andere Spiele

Für circa fünf Sekunden hebt das Baby in Rückenlage seinen Kopf. Zudem dreht es sich in der Regel gern vom Rücken auf den Bauch. Spannendes Spielzeug wird in zwischen beiden Händen hin und her gedreht. Fällt es runter, folg das Baby dem Gegenstand mit konzentrierten Blicken. Ein wesentlicher Meilenstein im siebten Monat zeichnet sich durch neue mutterBewegungen aus. So rudert das Baby auf dem Bauch liegend kräftig mit den Ärmchen, um voranzukommen. Noch ist es nicht möglich, aber der Wunsch wird größer, die Umwelt mit eigenen Bewegungen zu erobern. Halten Mama oder Papa ihren Sonnenschein unter den Achseln fest, sind kleine hüpfende Tanz- und Laufschritte zu beobachten. Grundsätzlich entdeckt das Baby seine eigenen Füßchen während des 7. Lebensmonats mit Vorliebe. Vorrangig in Rückenlage erobert es diese. Gern steckt es sie beim Strampeln ohne Bekleidung in den Mund. Es ist gut, während dieser Zeit dem Kleinkind mindestens einmal täglich die Möglichkeit zu geben, in einem warmen Raum das Spielen ohne störende Windel oder Sachen zu genießen. Eine wasserdichte, weiche Unterlage ist empfehlenswert.

Von der Silbe zu kleinen Gesprächen

Nach dem ersten halben Jahr beginnt das Kind mit Experimenten seiner Stimme. In verschiedenen Lautstärken und Tonhöhen probiert es diese aus. Neben Vokalen wie a, e, i, o, u kommen ab dem siebten Monat vor allem Konsonanten mit ins Spiel. Das Kind verfolgt Gespräche Erwachsener aktiv. Zudem genießt es jede Plauderei mit vertrauten Personen. Mit einem zarten Lächeln reagiert es auf direkte Ansprachen und antwortet mit eigenen Lautmalereien. Das Besondere im 7. Lebensmonat ist, dass das Kind zunehmend auch seine Stimmungen und Launen über eigenen Laute äußert. Durch gezieltes Beobachten finden Eltern schnell heraus, welche Geräusche und Kombinationen Unwohlsein des Babys bedeuten. Dies hat den Vorteil, dass auf diese Weise die Schreiphasen über den Tag durchaus verkürzt werden. Zudem erlernt der Nachwuchs auf diese Weise, seine Babysprache gezielt einzusetzen. Dies ist der beste Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung der Sprache.

Freundschaften genießen

familieEltern-Kind-Gruppen stellen eine gute Möglichkeit für Familien dar, um sich über gemeinsame Sorgen oder Fragen zur Kindesentwicklung auszutauschen. Gleichzeitig bieten sie auch eine herrliche Basis für den Nachwuchs, um andere Kinder kennenzulernen. Kleinkinder sprechen untereinander eine ganz spezielle Sprache. Auf diese Weise erlernen sie untereinander zahlreiche Dinge, die Erwachsene ihnen nicht zeigen können. Mindestens einmal wöchentlich eignen sich Babytreffen. Hier spielt der Nachwuchs im Beisein von Mama oder Papa ausgelassen.
Darüber hinaus bieten diese Treffen einen weiteren Vorteil. So gibt es im siebten Monat Phasen, in denen das Kind seinen einst so geliebten Brei verweigert. Es ist durchaus möglich, dass es diesen bei gemeinsamen Essen mit anderen Familien plötzlich wieder mag. Neue Studien zeigen, dass sich kleine Kinder während der Mahlzeiten nicht unbedingt an Erwachsenen orientieren. Vielmehr sind bereits andere Babys so eine Art Vorbild. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert und kann zudem die Alltagsroutine bereichern.

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