» » 9. Lebensmonat: Vor, zurück und immer höher
lachen 25. Februar 2016 0

Tipps & Ratschläge


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Ab dem neunten Lebensmonat wird die Welt in ganzen Zügen erobert. Jedes Kleinkind bewegt sich auf seine Weise vor und zurück. Dabei kann es gar nicht schnell genug gehen. An der sicheren Hand von Mama startet es bereits, seine ersten Stehversuche. Wir berichten hier, mit welchen Entwicklungsschritten Kinder in diesem Alter noch überraschen.

Bewegung, Bewegung, ….

Im neunten Lebensmonat geht es immer irgendwie vor- oder rückwärts. Dabei wird keine Bewegung außer Acht gelassen. Das Kind robbt, kriecht und kommt spontan in den Vierfüßlerstand. Zum Sitzen zieht sich der kleine Zwerg bereits selbst hoch. Besonders geeignet dafür sind die Gitterstäbe im Bettchen oder Krabbelgitter. Im Sitzen lässt sich die Welt aus einer besseren Perspektive betrachten. Hinzu kommt, dass das Kind seine Hände mit einem drei viertel Jahr noch gezielter einsetzt. So greift es beispielsweise gezielt in ein kindgerechtes Gefäß, um das Innere genau zu erkunden. Kleine Eimerchen in verschiedenen Farben und Größen sind ein empfehlenswertes Spielzeug. Hinzu kommen natürlich die heiß geliebten Bauklötze. Noch erkunden Kinder diese mit dem Mund. Dennoch wird der eine oder andere Baustein von einem neun Monate alten Baby bereits aufeinandergestapelt.mode

Gegen eine erste Tour auf den Spielplatz spricht natürlich auch nichts. Unter elterlicher Aufsicht genießt das Kind kleine Experimente mit Kies und Sand. Praktische Eimerchen, Schaufel und Förmchen müssen natürlich mit von der Partie sein. Sogar beim Baden kommt im neunten Lebensmonat Spannung mit ins Spiel. Eltern können den kindlichen Forschergeist mithilfe von Becher, Trichter oder Gießkanne altersgerecht unterstützen. Auf diese Weise entdeckt ihr Liebling das spannende Nass ganzheitlich. So manch eine Wasserratte entpuppt sich erst im neunten Lebensmonat.

Immer mit einem Auge beim Kind

Obwohl die kleine Familie fast neun Monate zusammenlebt, verändert sich der Alltag durch Babys zunehmende Mobilität rasant schnell. Der kleine Wonneproppen krabbelt nun über den Boden und ist mit einem Mal auf und davon. Zum einen ist dies praktisch, da er Mama oder Papa auf kleinen Distanzen etwas folgen kann. Dennoch wird quasi alles in den Mund genommen. Eltern sind ab sofort gut beraten, wenn sie ihr Kleinkind stets im Auge haben. Sollten sie den Raum für kurze Zeit verlassen, ist ein Krabbelgitter ein sicherer Ort für das mobile Baby. Schließlich gilt zu bedenken, dass im neunten Lebensmonat statistisch gesehen die meisten Unfälle durch Verschlucken von Kleinteilen geschehen.

Eigene Sprache entdecken

Baby MöbelDie motorischen Fortschritte gelten jedoch gleichzeitig als Hinweis darauf, dass das Gehirn einen enormen Zuwachs im neunten Lebensmonat verzeichnet. So variiert das Kind seine Sprache, Laute und Sprachmelodien noch stärker. Während dieser Zeit beginnt es zudem mit dem Flüstern. Hinzukommt, dass der Sonnenschein seine Lautäußerungen nun erstmals auch als die seinen wahrnimmt. Nicht zuletzt macht das belebende Gespräch mit bekannten Personen dadurch noch mehr Freude.

Spätestens ab dem neunten Lebensmonat pendelt sich der einst so stürmische Familienalltag allmählich wieder ein. Nachdem das erste Zähnchen und die Stimmungsschwankungen nach der Einführung der Beikost vorüber sind, lassen sich nun die Schlaf- als auch Essenszeiten des Babys ziemlich exakt voraussagen. Der Alltag lässt sich demnach mit allen Familienmitgliedern einfacher planen. Zudem überrascht er bereits hier und da mit den ersten Nächten ohne Aufstehen. Das Baby entwickelt sich ab dem neunten Monat zu einem zunehmend mobiler werdenden Kleinkind mit einem gesunden eigenen Willen.

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