» » Allergien bei Babys - Wie man das Risiko schon in der Schwangerschaft verhindert
Schwangerschaft 21. Januar 2020 0

Pflege & Gesundheit


Präventiv handeln: Wer verhindern möchte, dass der Nachwuchs unter Allergien leidet, kann schon vor und auch nach der Befruchtung mit vorbeugenden Maßnahmen entgegenwirken. Viele dieser Methoden können nicht nur das Allergierisiko senken. Sie tragen oft noch zur allgemeinen Entwicklung des neuen Lebens im Mutterleib bei. Unabhängig davon, ob ein erblich bedingtes Allergierisiko für das Ungeborene vorhanden ist, spielt vor allem die Ernährung der Mutter eine wichtige Rolle.

Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung

SchwangerschaftsplanLebensmittel, die Allergien auslösen können (Fisch, Milch, Nüsse) waren bis dato auf der Liste der No-Gos für Schwangere, wenn von Allergieprävention die Rede war. Heute ist das anders. Die aktuelle wissenschaftliche Empfehlung für Mütter lautet, dass sie keine strikten Diäten durchführen müssen. Es sei denn, eine ärztliche Verordnung liegt vor. Vielmehr soll eine ausgewogene Ernährung stattfinden, die sich aus verschiedenen Lebensmitteln zusammensetzt. Wer auf Vollwertigkeit setzen möchte, sollte sich deshalb langsam an Nahrung gewöhnen, die abwechslungsreich ist und den Bedarf an Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralien deckt. So lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Gesund und hilfreich: Meeresfisch

Der Verzehr von gesundem Fisch während der Schwangerschaft und der Stillzeit soll dazu beitragen, dass das Risiko für Allergien bei den Kleinen wesentlich geringer ist. Wichtig ist die Schadstofffreiheit der Fischsorten. Mit Quecksilber sind vor allem Fische belastet, die am Ende der Nahrungskette stehen. Diese gilt es zu vermeiden: Aal, Hecht, Heilbutt oder Thunfisch. Wer sich beispielsweise für ein Stück Lachs zum Mittagessen entscheidet oder sich eine Forelle gönnt, brät oder gart den Fisch gut durch, um schädliche Erreger (Toxoplasmose) abzutöten.

Darauf sollten wir verzichten

Tabakrauch kann dazu beitragen, dass Allergien während der Schwangerschaft entstehen. Nicht nur das Ungeborene nimmt Schaden davon. Auch Mütter belasten ihre eigene Gesundheit und gefährden damit sich und ihren Nachwuchs. Mütter sollten deshalb nicht nur auf das Rauchen verzichten. Auch achten wir darauf, dass wir uns in einer Umgebung aufhalten, die frei von schädlicher Tabakrauch ist. Denn Passivrauchen ist ebenfalls ein Risiko. Übrigens: Auch andere Genussmittel können Einfluss auf die frühkindliche Entwicklung nehmen. Der übermäßige Konsum von Zucker gehört dazu. Werdenden Müttern wird deshalb empfohlen, dass sie auf ihr Normalgewicht achten und Unter- oder Übergewicht vermeiden.

Allergien als Risiko: familiäres Erbe

Mutter

Obwohl Kinder aus vorbelasteten Familien die Anlagen von ihren Eltern vererbt bekommen, muss das nicht zwangsläufig auf einen Ausbruch der Allergie hindeuten. Weitergegeben werden lediglich die entsprechenden Gene. Wer das Ausbsruchsrisiko senken möchte, achtet deshalb genauso auf eine gesunde, vollwertige Kost und verzichtet auf den Verzehr von schädlichen Genussmitteln, wie beispielsweise Zigaretten.

Allergien vorbeugen

Zwar liegt es nicht in unserer Hand, ob bestimmte Erbanlagen an unsere Liebsten weitergegeben werden. Trotzdem können wir – ob vorbelastet oder nicht – dazu beitragen, dass das Risiko für Allergien gesenkt wird. Ein gesunder Lebens- und Ernährungsstil sind besonders hilfreich, um die Entwicklung des Kindes schon während der Schwangerschaft zu fördern und ein Allergierisiko zu senken.

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