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Traumland 01. Oktober 2015 0

Pflege & Gesundheit


Allergien sind heutzutage eher auf dem Vormarsch als auf dem Rückzug. Der Ursprung vieler Allergieformen liegt nach Ansicht einiger Wissenschaftler dabei oftmals noch im Dunkeln. Fest steht jedoch, dass sowohl eine reguläre Stillzeit als auch, im Gegensatz zu früheren Expertenmeinungen, die erste Ernährung mit verschiedenen Lebensmitteln viel früher ansetzen sollte, um dem Ausbruch von Allergien entgegenwirken zu können. Das Bild dieser scheinbar paradoxen Präventionsmaßnahme hat sich erst im Laufe der letzten Jahre herauskristallisiert.

So minimieren Sie das Allergierisiko bei Babys

brustOb und wie Allergien bei Babys und Kleinkindern ausgelöst werden können, darüber existieren noch keine Einigungen in den wissenschaftlichen Ausarbeitungen zu Ernährungsstudien. Verschiedene Faktoren begünstigen die Entstehung von Allergien, so viel sei sicher. Durch individuelle Unterschiede lässt sich pauschal nur schwer festlegen, ob eine Prävention bei jedem Kleinkind zu einem Erfolg im Sinne einer Immunisierung des Körpers gegenüber Allergien führt. Im Gegensatz zu früher glauben jedoch viele Experten, dass es nicht ausschließlich von Vorteil ist, dem Kind eine möglichst lange Stillzeit zu bieten ohne ihm eine Variation von Lebensmitteln zu ermöglichen und das Kind dadurch auf wichtige Allergene vorzubereiten.

Eine Stillzeit von sechs Monaten von Vorteil

Die WHO empfiehlt eine Stillzeit von mindestens sechs Monaten, da diese, Studien belegen es, die Sterberate bei Kleinkindern deutlich senkt. Das Stillen mit der Brust gehört daher nach wie vor zu der besten Methode, dem Kind die perfekte Grundlage für ein starkes Immunsystem zu bieten. Im Anschluss daran sollte jedoch laut Expertenmeinung bereits frühzeitig eine Beikost weiterer Lebensmittel eingesetzt werden, um das Baby auf mögliche Allergene vorzubereiten und dem Immunsystem mehr Spielraum zu bieten sich zu entwickeln. In einem frühen Stadium einer sechsmonatigen Stillzeit sollte auf das Stillen jedoch nicht komplett verzichtet werden. Daher empfiehlt sich, unter dem Schutz der Muttermilch, die Beikost parallel zum Stillen einzusetzen.

Die Reihenfolge der neuen Nahrungsmittel

Die Reihenfolge, wie neue Nahrungsmittel eingeführt werden, hat allerdings keinen wissenschaftlich nachweislichen Effekt auf die Entwicklung entsprechender Allergien. Durch den frühen Kontakt, so sind sich viele Experten mittlerweile sicher, kann das Kind allerdings auf viele Lebensmittel frühzeitig vorbereitet werden und das Immunsystem sich auf den Umgang mit diesen einstellen. Durch die frühe Konfrontation mit diesen neuen Lebensmitteln kann sich eine entsprechende Toleranz im Körper des Kindes einstellen, die für einen Schutz sorgt, bestimmte Allergien überhaupt nicht entwickeln zu können. Lebensmittel spielen hierbei jedoch nur eine Rolle von vielen.baby entwicklung

Fazit

Neben Lebensmitteln sind es vor allem Umwelteinflüsse, die als Auslöser für Allergien zählen und teilweise nicht beeinflussbar sind. Auch die Genetik eines Kindes lässt sich nicht mit der gewissenhaften Einhaltung der Stillzeit oder der frühen Ernährungsumstellung verändern. Muttermilch besitzt einen generell schützenden Effekt und verringert das Risiko des Babys an einer Allergie zu erkranken. Auf den wichtigen Einsatz der Muttermilch sollte daher, wenn möglich, nicht verzichtet werden. Einige Faktoren können nicht beeinflusst werden, daher existiert bis zum heutigen Tag kein allgemeingültiger Schutz vor Allergien. Um das Kind auf die verschiedenen Gefahren des Lebens vorzubereiten, muss der Körper diese jedoch bereits frühzeitig erfahren. Daher ist dieser Prozess in etwa vergleichbar mit dem Spielen im Sand. Auch hier wird das Immunsystem des Kindes gestärkt und Abwehrkräfte im Körper gebildet die es verstehen mit der neuen Situation umzugehen.

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