» » Altersgerechtes Spielzeug - die richtige Wahl treffen
12. August 2015 0

Tipps & Ratschläge


Bei der Auswahl von passendem Spielzeug gibt Baby´s Enwicklung quasi den Ton an. Bereits ab dem ersten Lebensjahr sollte es durch dieses gefördert, angeregt und vor allem zur ganzheitlichen Entwicklung motiviert werden. Anhand praktischer Tipps fällt Eltern, Großeltern und Freunden die Wahl einfacher.

Altersgerechtes Spielzeug fördert auf natürliche Art

spielzeugIn den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt lernt das Baby hauptsächlich sich selbst und seine Umwelt kennen. Bald schon sind andere Dinge ebenso interessant. Etwa ab dem dritten Lebensmonat darf es dann schon einmal eine Rassel oder ein leichter Greifring sein. Auch Schmusetücher können in diesem Alter bereits wahre Wunder bereiten. Sobald der Säugling mobiler wird, darf auch das Spielzeug ein wenig abwechslungsreicher werden. Ab dem sechsten Monat werden mittelgroße Bälle interessant, denn schließlich ist es immer wieder beeindruckend, wenn sie wegkullern und Baby sich animiert fühlt, entsprechende Bewegungen zu üben.
Zum Ende des ersten Lebensjahres nehmen langsam größere Bausteine einen wichtigen Platz ein. Sie müssen gestapelt, ertastet und untersucht werden.
Besonders attraktiv sind dabei kräftige Farbtöne und unterschiedliche Oberflächen. Babygerechte Spielwaren gibt es heute nicht nur aus Kunststoff oder verschiedenen Stoffen, auch Naturkautschuk oder Holzmaterialien stehen hoch im Kurs.

Dieses Spielzeug fürs Baby unbedingt vermeiden

Auf jeden Fall ist dabei auf die altersgerechte Größe des Spielzeuges zu achten. Folgende Spielwaren sollten unter keinsten Umständen in die Hände kleiner Weltentdecker geraten. Es besteht Erstickungs- oder Verletzungsgefahr. Eine entsprechende Kennzeichnung ist der Verpackung oder dem Etikett des Spielzeuges zu entnehmen.

* Babys und Kleinkinder dürfen nie folgende Gegenstände in greifbarer Nähe haben: Murmeln, Batterien, Schrauben, Büroklammern, Knöpfe
* Luftballons, die leicht kaputt gehen, oder Plastiktüten sind kein Spielzeug
* Alle Dinge und Gegenstände mit spitzen oder scharfen Kanten sind für Kinder jeden Alters überaus gefährlich.
* Spielwaren und Alltagsgegenstände, welche zerbrechlich sind, haben ebenso wenig in Reichweite von Kleinkindern verloren.
* Bereits beim Kauf gilt es darauf zu achten, dass die verwendete Farbe des Spielzeuges nicht bleihaltig ist. Zu bedenken ist, dass besonders im ersten Lebensjahr alle Sinne beim Spielen zum Einsatz kommen. Farben und Lacke dürfen sich beim In-den-Mund-nehmen in keinem Fall lösen.

Bei Kindern, die zu Allergien neigen, sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass Plüschtiere oder auch Stoffwürfel leicht zu waschen sind. Es empfiehlt sich in diesem Fall die Wahl reiner Naturmaterialien ohne chemische Zusätze.

Prüf- und Gütesiegel

Entsprechende Prüf- und Gütesiegel auf dem Etikett oder der Verpackung des Spieltzeuges gibt bereits einen ersten Hinweis auf die Herstellung des Produktes. Generell gilt vor allem das TÜV in Bezug auf Qualität und Machart als besonders sicher. Einen weiteren Anhaltspunkt gibt das GS Siegel, welches zuverlässig geprüfte Spielwaren kennzeichnet. In Europa produzierte und gehandelte Spielwaren tragen das CE Siegel. Damit werden einheitliche Standards für sichere Spielwaren übersichtlich für Eltern gekennzeichnet. Besonders vertrauenswürdig sind diese, wenn die zuständige Prüfstelle zusätzlich vermerkt ist.bausteine

Es lohnt sich demzufolge eine gezielte Auswahl des künftigen Spielzeugs. Damit ist gewährleistet, dass das Baby oder auch Kleinkind stets sicher seine Welt entdecken kann. Kleine Erlebnisberichte können ebenso Oma, Opa & Co. dazu begeistern, vor dem nächsten Kauf doch nochmal Mama oder Papa nach dem aktuellen Entwicklungsstand des Sprösslings zu fragen. Damit wird das Spielen für alle eine angenehme Freude „ohne Nebenwirkungen“!

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