» » Baby- und Kleinkindsport - Welche Sportarten eignen sich in welchem Alter?
Baby Sportarten 19. September 2019 0

Sport & Wellness


Anders als Erwachsene, die sich mitunter kaum zu Bewegung motivieren können, bewegen sich Babys und Kleinkinder noch mit großer Begeisterung. Wenn sie strampeln, nach Dingen greifen oder ihr Köpfchen nach oben recken, lernen sie ihren Körper und die Umwelt kennen, und mit Krabbeln, Laufen und schließlich rennen erobern sie die Umgebung. Mit verschiedenen altersgerechten Sportangeboten kann dieser natürliche Bewegungsdrang unterstützt werden, um die vorhandenen Fähigkeiten zu stärken, späteren Problemen mit der Motorik vorzubeugen und die Freude am Sport zu wecken.

Schwimmen für die Kleinsten

BabyschwimmenZu den bekanntesten Sportangeboten für Kinder gehört mit Sicherheit das Babyschwimmen, an dem bereits Kinder ab dem dritten Lebensmonat teilnehmen können. Anders als die Kursbezeichnung naheliegt, wird dabei nicht das eigentliche Schwimmen vermittelt. Stattdessen geht es beim Babyschwimmen darum, den Kleinsten die Freude an der Bewegung im warmen Wasser zu vermitteln. Zudem werden dabei dank des Auftriebs die Muskeln und Gelenke entlastet. Dadurch können den Kleinen bereits manche Bewegungsabläufe einüben, die ihnen an Land noch schwerfallen. Kinder, die am Babyschwimmen teilgenommen haben, lernen später auch leichter und angstfreier Schwimmen. Entsprechende Kurse sind ab dem vierten oder fünften Lebensjahr möglich.

Turnen für Kleinkinder

Sobald die Kleinen zwei oder drei Jahre alt sind, können sie beim Kinderturnen mitmachen, das vielerorts von Sportvereinen oder Elterninitiativen angeboten wird. Dabei haben sie die Möglichkeit, sich zusammen mit Gleichaltrigen zu bewegen und sehr viel Spaß zu haben. Meist wechseln sich die unterschiedlichsten Übungen ab. Sie reichen von Singspielen über Rennen und Fangen oder Ballspiele bis hin zu Kletterparcours mit Bänken, Wackelbrettern und anderen Geräten. Das trainiert den Gleichgewichtssinn, die Grobmotorik, die Koordination und nicht zuletzt das Sozialverhalten. Außerdem erleben die Kleinen beim Kinderturnen, dass sich durch regelmäßige Sporteinheiten die eigenen Fähigkeiten verbessern. Dadurch bildet ein solcher Kurs eine gute Grundlage für die spätere Teilnahme an einem Vereinssport.

Tanzend durch die Kindheit

Als Alternative zum Kinderturnen werden inzwischen in einer wachsenden Anzahl von Orten auch Kindertanz-Gruppen angeboten, die sich meist an Kinder ab drei oder vier Jahren richten. Durch die Kombination von Bewegung mit Musik werden nicht nur der Gleichgewichtssinn und die FitnessKoordination verbessert, sondern die Kinder entwickeln auch ganz spielerisch ein Gefühl für Rhythmus. Das erleichtert das spätere Erlernen eines Instruments ebenso wie den Übergang zu einem Ballettkurs. Außerdem finden gelegentlich kleine Aufführungen statt, wodurch die Kleinen erste Erfolgserlebnisse haben, was nicht nur sonst eher schüchternen Kindern guttut.

Das Runde muss ins Eckige

Nicht nur kleine Jungen lieben es, Fußball zu spielen. Auch viele Mädchen haben zumindest in jungen Jahren große Freude daran. Deshalb ist Fußball ein idealer Einstieg in den organisierten Sport. Die meisten Vereine treiben rege Jugendarbeit und nehmen Kinder bereits ab einem Alter von vier oder fünf Jahren auf. Dabei steht natürlich zunächst der Spaß im Vordergrund. Gleichzeitig wird aber beim Kinderfußball auch die Ausdauer und die Fähigkeit, in einem Team zu spielen, trainiert.

Bewegung fördern ohne spezifische Sportarten

Damit die Kleinen sich richtig austoben können, ist nicht unbedingt ein Kurs nötig. Auch zu Hause und unterwegs können Eltern sehr viel dafür tun, dass Babys und Kleinkinder ihre angeborene Freude an der Bewegung nicht verlieren. Schon die Kleinsten lieben beispielsweise Ballspiele, die ihre Koordination verbessern, und lassen sich gerne schaukeln, was den Gleichgewichtssinn stärkt. Ein kleiner Kletterparcours kann auch im heimischen Wohnzimmer oder im Garten aufgebaut werden, und mit einem Dreirad einem Tretroller und später dem ersten Fahrrad ist ein Kind nicht nur mobil, sondern es trainiert dabei auch ganz nebenbei seinen Körper auf ganzheitliche Weise.

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