» » Babyakne - Was ist das genau und was hilft?
Baby Haut und Pflege 26. Februar 2019 0

Pflege & Gesundheit


Die sogenannte Babyakne entwickelt sich bei manchen Babys während der ersten Lebenswochen. Dann entstehen kleine Pickelchen im Gesicht und manchmal auch auf der Brust. Doch diese Hauterkrankung hat – ähnlich wie die bei Erwachsenen – hormonelle Ursachen und ist für den Säugling harmlos.

Pusteln in den ersten Lebenswochen

Die Babyakne zeigt sich bei vielen Säuglingen ungefähr ab der dritten Lebenswoche. Dann entstehen kleine Pickelchen auf der Stirn und Nase, aber auch auf den Wangen und manchmal sogar auf der Brust des Säuglings. Das Phänomen wird auch als Acne neonatorum genannt und verläuft komplett harmlos. Meist verschwinden die Pickelchen nach wenigen Tagen wieder von selbst. Eltern sollten darauf achten, dass Baby Facewährend dieser Zeit die Babyhaut nur mit warmen Wasser gereinigt wird. Denn eine zusätzliche Reizung könnte die Akne verschlimmern.

Ursachen der Babyakne

Neben der Mutter macht auch das Baby in der ersten Zeit nach der Geburt eine hormonelle Umstellung durch. Damit kann die Babyakne entstehen, die ebenso wie die Akne während der Pubertät oder im Erwachsenenalter hormonelle Ursachen hat. Allerdings sind nicht die Hormone des Kleinen betroffen, sondern die der Mutter. Babys tragen nämlich nach der Geburt noch die Hormone ihrer Mutter im Organismus. Fallen diese im Laufe der ersten Lebenswochen zurück, tritt eine Hormonumstellung ein. Zugleich werden die Nebennieren des Babys aktiviert und produzieren eigene Hormone. Die besonders sensiblen Talgdrüsen der Neugeborenen reagieren auf diese Umstellung und entwickeln die Babyakne.

Was gegen die Babyakne hilft

Grundsätzlich muss man die Babyakne nicht speziell behandeln. Am besten lässt man sie komplett in Ruhe. Während der ersten Lebensmonate sollte die empfindliche Babyhaut einfach mit warmen Wasser gereinigt werden. Dabei macht es Sinn, die betroffenen Stellen nicht zu sehr mit dem Waschlappen oder dem Handtuch zu reiben. Wenn möglich, sollte auf die Reinigung mit Feucht- oder Babytüchern verzichtet werden. Auch beim Baden sollte man auf einen entsprechenden Zusatz am besten verzichten. Cremes oder Lotions sollte man nur in Absprache mit dem Kinderarzt verwenden. Entzündet Stellen lassen sich mit einer Calendula-Tinktur sanft abtupfen. Keinesfalls dürfen die Pickelchen ausgedrückt werden, auch dann nicht, wenn sie sich mit Eiter füllen. Manche Hebammen empfehlen, ab und zu einen Tropfen Muttermilch auf die Babyakne zu geben.schlafen

Wichtig ist außerdem, dass die Fingernägel der Babys möglichst kurz sind, damit sie die Pickelchen nicht aufkratzen können. Hat das Baby die Akne auch am Körper, sollten Eltern auf leichte und weiche Kleidung, am besten aus Baumwolle setzen.

Mit Babyakne zum Arzt – ist das notwendig?

Grundsätzlich müssen Eltern mit ihrem Säugling nicht zum Arzt, wenn dieser die Babyakne entwickelt. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen möchte, dass es sich dabei tatsächlich um diese Neugeborenen-Erkrankung handelt, kann durchaus die Hebamme oder den Kinderarzt um Rat fragen. Dann sollten Eltern auch bekanntgeben, dass die Mutter stillt und gegebenenfalls ob sie Medikamente einnimmt. Denn das alles sind Faktoren, die Einfluss auf die Babyakne haben können. Keinesfalls sollte man eigenmächtig mit Hausmitteln oder rezeptfreien Medikamenten auf Babys Haut experimentieren.

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