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Baby Füße und Haut 27. November 2017 0

Pflege & Gesundheit


Besonders Babys haben eine sehr empfindliche Haut, die sehr sensibel auf Umwelteinflüsse reagiert. Deswegen ist es wichtig, die Haut richtig zu pflegen und vor Kälte zu schützen. Dabei sollte die Haut jedoch nicht überpflegt werden. Eine solide Grundpflege ist hier notwendig. Dies müssen junge Eltern beim ersten Kind erst lernen.

Wie wird Babyhaut gepflegt?

Die zarte Haut eines Babys sollte am Körper einmal am Tag mit klarem Wasser oder aber einer sanften Waschlösung gewaschen werden. Dazu eignet sich ein weicher Waschlappen besonders gut. Die Haut, die unter der Windel liegt, stellt eine Ausnahme dar. Diese sollte bei jedem Wickeln geprüft und abgewaschen werden.

BabyhautFür den gesamten Körper eignet sich ein Babyöl zur Pflege sehr gut, welches es von verschiedenen Herstellern zu kaufen gibt. Dabei darf das Öl nicht in der Nähe der Augen verwendet werden. Die so genannten Kriechöle könnten das Auge reizen und zum Tränen bringen. Dies ist für das Baby unangenehm. Im Gesicht sollte auf eine milde Babypflege als Creme gewechselt werden, welche auch für das Gesicht geeignet ist.

Den Körper nicht öfter als einmal täglich mit einer Pflege versehen. Beim Popo und den Stellen unter der Windel kann eine häufigere und andere Pflege notwendig sein. Wenn das Baby sich wund gelegen hat oder die Haut hier besonders empfindlich ist, gibt es hoch wirksame Cremes von unterschiedlichen Herstellern.

Für den Körper des Babys ist eine Creme oder ein Öl nicht zwingend notwendig. Hier entscheiden die Eltern, ob und wie sie die Pflege gestalten möchten. Für das Gesicht bietet der Handel eine Wind-und-Wetter-Salbe an, welche die dünne Haut vor kaltem Wind schützt.

Oft ist weniger mehr

Es gibt zahlreiche Eltern, die ihre Kinder mehrfach am Tag eincremen und somit die Haut überpflegen. Dies bedeutet, dass die oberen Hautschichten keine Pflege mehr aufnehmen können, weil sie damit bereits gesättigt sind. Wer sanft über die Haut des eigenen Babys streichelt, merkt, ob diese fettig und ölig ist, weil die Pflege nicht mehr Haut vom Babyeindringen kann, oder ob die Haut trocken und pflegebedürftig ist. Eine Regel lautet: wenn die Babyhaut rot ist, schuppt, am Popo nässt oder sehr trocken und dünn scheint, dann ist eine Pflege auf jeden Fall anzuraten.
Ebenso verhält es sich mit Seifen. Für ein Baby reicht zum Waschen klares, lauwarmes Wasser aus, da es noch nicht schwitzt. Einzig die Gegend um den Popo, wo sich Urin und Kot sammeln, ist hin und wieder eine Waschlösung sinnvoll; schon aus hygienischen Gründen.

Jeder erkennt am eigenen Baby am besten, in welchem Zustand sich die Babyhaut befindet und ob sie gerade Pflege benötigt. Beobachten, fühlen und entscheiden. Im Zweifelsfall ist weniger meistens mehr.

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