» » Babykleidung richtig waschen - Das ist zu beachten!
Babymode 23. Juli 2019 0

Babymode


Farbstoffe, chemische Zusätze und andere Schadstoffe – diese Risiken setzen Eltern ihren Neugeborenen und Kleinkindern aus, wenn neu eingekaufte Kleidung nicht gründlich vor der ersten Verwendung gereinigt wird. Trotzdem müssen wir nicht in Panik geraten, denn die gute Nachricht ist: Es gibt einfache Tipps und Tricks, wie wir die Kleidung für unsere Liebsten sauber bekommen und von schädlichen Einflüssen befreien.

Regelmäßigkeit ist wichtig

Wäscht man ein Kleidungsstück oft genug, schwemmen Schadstoffe automatisch aus. Wichtig ist, dass man auf regelmäßige Hygiene achtet, denn Kinder sind neugierig und unerfahren. Spielzeuge, Essen, Flüssigkeiten, Alltagsgegenstände und alles, was es in der Natur so gibt, kann auf der Kleidung (und natürlich im Mund) landen. Während Erwachsene sich selbstständig und rechtzeitig säubern können, vermehren sich Keime und Spuckreste bei Kindern. Das bedeutet: lieber einmal öfter waschen.

So wäscht man die Kleidung

babykleidungEin gängiges Vollwaschmittel kann Bakterien bei etwa 40 Grad abtöten. Wer lieber zu einem Flüssigwaschmittel greift, wäscht die Kleidung bei mindestens 60 Grad, um Keime zuverlässig abtöten zu können. Der Unterschied: Bleichmittel ist im Flüssigwaschmittel nicht enthalten, sorgt im normalen Waschmittel in Pulverform aber dafür, dass unerwünschte Keime schon bei niedrigeren Temperaturen verschwinden. Generell sollte man schmutzige Babykleidung bei 40 Grad waschen. Ist das Kind krank (und leidet beispielsweise unter Durchfall), sind 60 Grad ratsam.
Als Faustregel gilt auch: 40 Grad für Strampler, Hosen und T-Shirts, 60 Grad für verschmutze Unterwäsche, Handtücher und Bettwäsche.

Absolute No-Go’s beim Waschen von Babykleidung

Eltern sollten keine Weichspüler für die Wäsche ihres Kindes verwenden. Der Grund: allergische Reaktionen seien nicht ausgeschlossen, wie Hautärzte bestätigen. Deshalb sollte man generell auf chemische Fleckentferner verzichten. Parfümfreie und hautfreundliche, milde Waschmittel sind die erste Wahl. Wer die Kleidung nach dem Waschen weich bekommen möchte, kann sie anschließend in den Trockner tun, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen – ganz ohne Weichspüler!

Praktische Tipps für die Fleckenentfernung

Um die Wäsche wirklich sauber zu bekommen, können die einzelnen Kleidungsstücke vorbereitet werden. Milchflecken können beispielsweise unkompliziert mit etwas Gallseife vorbehandelt werden. Auch Babyöl ist eine Option, um Flecken einzuweichen und sie auf die anstehende Wäsche vorzubereiten. Wichtig: nur Schmutz und Flecken behandeln und nicht die ganze Kleidung in Öl tunken – das ist nicht notwendig!

Übrigens: Kuscheltiere sollten ebenfalls nach dem Neukauf gewaschen werden. Was hilft, ist ein Blick auf das zertifizierte Prüfsiegel zu werfen, um sicherzustellen, dass die gekauften Produkte schadstofffrei sind – besonders bei Bestellungen aus Online Shops. Ein schlechtes Zeichen ist der offensichtliche Geruch nach Chemie – von solchen Kuscheltieren wird abgeraten.

Fazit

SchwangerschaftBei dem Waschen von Babykleidung achten Eltern auf die richtige Temperatur für die Wäsche und verzichten auf Weichspüler und Co. Wer jedoch nicht auf besonders weiche Babykleidung verzichten möchte, entscheidet sich für einen Gang im Trockner. Die chemischen Zusätze in Weichspülern können allergische Reaktionen auslösen.

Auch wichtig: neue Babykleidung immer waschen. Das minimiert das Risiko, dass Kinder mit Schadstoffen belastet werden und gesundheitliche Folgen davontragen müssen. Je öfter man wäscht, umso geringer ist der Schadstoffanteil.

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