» » Babykurse - große Auswahl, doch was ist wirklich sinnvoll?
babykurs 16. März 2016 0

Sport & Wellness


Das Angebot an Kursen für Babys ist groß. Frischgebackene Eltern können schnell ob der großen Auswahl überfordert sein. Vorweg sei gesagt, dass ein Kind sich prima ohne den Besuch eines Kurses entwickeln kann. Babykurse sind eine Unterstützung, können fördernd wirken oder schlichtweg Spaß machen.

Wasserspaß: Babyschwimmen

spiel und spaßEiner der beliebtesten Kurse ist das Babyschwimmen. Viele Babys sind vom Baden vollkommen begeistert. Sie lieben das warme Nass, sicherlich aufgrund der Tatsache, dass sie diesen Zustand im Wasser noch aus dem Mutterleib kennen. Dennoch sollte mit dem Babyschwimmen gewartet werden, bis das Kind seinen Kopf allein halten kann (ca. ab dem 3. Monat). Im Wasser sind Babys zu Bewegungen fähig, die sie im Trockenen noch nicht allein bewerkstelligen können. Sinnvoll ist das Babyschwimmen, weil dabei der Gleichgewichtssinn und der Muskelaufbau gestärkt werden. Eltern brauchen sich keine Sorgen machen, wenn das eigene Baby keinen Spaß am Schwimmen findet. Einige Kinder sind in diesem Alter wasserscheu und empfinden bereits das tägliche Baden zu Hause als Qual.

Sanfte Wellness: Babymassage

Babys brauchen von Geburt an viele und liebevolle Berührungen. In erster Linie von den Eltern, eine Babymassage kann aber für das Kind äußerst entspannend sein. Eine Babymassage ist nicht mit den Massagen für Erwachsene gleichzusetzen, vielmehr handelt es sich dabei um eine indische Streichelmassage. Solche Massagen eignen sich besonders dann, wenn das Baby Probleme beim Einschlafen hat. Eltern können sich bei einem solchen Kurs einige Griffe abschauen und diese zu Hause anwenden, wenn das Kind weint oder kuschelbedürftig ist. Mehreren Studien zufolge soll die Babymassage zur positiven Entwicklung des Kindes beitragen.

Freunde finden: Krabbelgruppe und Pekip

Krabbelgruppen sind eine gute Möglichkeit, um bereits den Kleinsten Sozialverhalten beizubringen. In nahezu jedem Dorf findet sich eine Krabbelgruppe, die entweder privat oder von der Gemeinde gegründet wurde. Solche meist wöchentlich stattfindenden Treffen sind sowohl für die Kinder als auch für die Eltern ideal, um neue Freundschaften zu schließen. Eine besondere Form der Krabbelgruppe ist das Prager-Eltern-Kind-Programm, kurz Pekip. Auch hier treffen Eltern und Kinder aufeinander, die Kinder sind dabei jedoch völlig nackt, sogar auf Windeln wird verzichtet. So sollen sich die Kleinen aktiver bewegen können und sind zufriedener. Die Kinder werden von den Eltern angeregt, das Spiel mit anderen Babys zu suchen. Dies geschieht vor dem ersten Lebensjahr. Die normalen Krabbelgruppen beginnen oftmals erst mit 6 Monaten, manchmal erst ab einem Jahr.schwimmen

Ausgleich mit Musik: Babysingen

Viele Eltern werden feststellen, dass ihr Kind besonders auf Musik reagiert. Manche Kinder schlafen mit sanften Tönen am besten ein, andere fangen schon früh an zu tanzen und zu singen. Musik ist tatsächlich wichtig für die Entwicklung, regt sie doch beide Gehirnhälften an. Beim Babysingen oder in einem Musikgarten tanzen Eltern und Kinder gemeinsam, singen Lieder und spielen Instrumente. Solche Kurse sind nicht nur für Kleinkinder – Babys haben ebenso etwas davon. Beispielsweise bietet das Tanzen mit Tragetasche neben Bewegung für das Elternteil auch Kuscheleinheiten für das Kind.

Alles kann, nichts muss

Sämtliche genannte Babykurse sind sinnvoll, solange das Kind daran Spaß hat. Ist ein Baby überhaupt nicht interessiert, macht es keinen Sinn zu versuchen den Kurs in den Alltag einzubeziehen. Dann sind Eltern besser beraten es in einigen Wochen oder Monaten erneut oder mit einem anderen Kurs zu versuchen.

 

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