» » Babymassage - gute Bindung zwischen Eltern und Kind
Bindung 02. Oktober 2018 0

Sport & Wellness


Ein neugeborenes Baby nimmt direkt nach seiner Geburt einen engen Kontakt zur Mutter auf. Diese Bindung wird in den darauffolgenden Stunden, Tagen und Wochen durch den täglichen Umgang miteinander weiter verstärkt. Eine besonders schöne Möglichkeit, eine tiefe Bindung miteinander einzugehen, bietet die Babymassage. Diese kann auch für die Vater-Kind-Bindung wichtig sein.

Babys brauchen Streicheleinheiten

Kleine Babys haben von Natur aus ein großes Bedürfnis nach Nähe. Sie werden gerne gestreichelt, gekuschelt und auch massiert. Ob man einen Kurs mit anderen Müttern und Vätern besucht oder sich einfache Handgriffe von der Hebamme zeigen lässt, ist jedem selbst überlassen. Eine BabyfüßeMassage ist ein schönes Ritual nach dem Baden oder vor dem Schlafengehen und kann außerdem bei jedem Wickeln angewendet werden. Mit einem guten Pflegeöl oder einer Creme können Eltern die Babyhaut optimal pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen.

Vorteile der Babymassage

Einer der größten Vorteile ist die Zeit, die Sie sich aktiv für sich und Ihr Baby nehmen. Während der Massage besteht enger Blickkontakt, vielleicht sprechen Sie in angenehmer Tonlage mit Ihrem Kind oder singen ein Lied. Das Baby wird aufmerksam sein und jede Berührung intensiv wahrnehmen. Es lernt über die Berührungen seinen eigenen Körper und dessen Grenzen besser kennen und wird am Ende so entspannt sein, dass es ruhig in den Schlaf finden kann. Für Babys, die anfänglich mit Bauchweh zu kämpfen haben, gibt es spezielle Punkte am Bauch, die angenehm stimuliert werden können und den Druck vermindern. Durch den engen Hautkontakt und die vielen Streicheleinheiten wird die Bindung zwischen Eltern und Kind in dieser Zeit intensiv verstärkt.

Vorgehensweise einer Babymassage

Baby Füße und HautViele Babys mögen es besonders gerne, wenn alles nach einem festen Plan abläuft. Suchen Sie sich daher am besten eine ruhige Tageszeit zwischen zwei Mahlzeiten des Kindes aus, damit es nicht zu satt oder bald wieder hungrig ist. Am schönsten ist es für Ihr Baby, wenn es in einem warmen Raum ganz nackt sein darf. So kann es besser strampeln und sein Körpergefühl verbessern. Halten Sie einige Tücher griffbereit, um eventuelle Missgeschicke direkt beseitigen zu können. Zunächst beginnt man mit der Massage der Beinchen und Füße, um das Baby an die neue Situation zu gewöhnen. Dies kann einige Tage so gemacht werden, bevor man zu den Armen, der Brust, dem Bauch und dem Rücken übergeht. Wichtig ist, dass Sie ganz bei Ihrem Kind sind und sich immer wieder vergewissern, ob die Massage angenehm ist.

Massage fördert die Entwicklung

Massiert man Babys regelmäßig, bilden sich vermehrt Eiweiße im Körper, die für ein gutes Muskelwachstum verantwortlich sind. Das stärkt die Motorik und verbessert die körperliche Entwicklung. Doch auch die Sauerstoffversorgung lässt sich optimieren und durch die zahlreichen Berührungen der Haut die Durchblutung anregen. Das Baby wird sehr aufmerksam sein und durch die sinnliche Erfahrung seine Neugier auf den eigenen Körper und seine Umwelt entdecken.

Insgesamt bietet die Babymassage für frischgebackene Eltern eine sehr schöne Möglichkeit, um sich gegenseitig besser kennenzulernen und das Vertrauen zu stärken. Natürlich soll eine gewisse Entspannung und der Spaß miteinander nicht zu kurz kommen.

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