» » Babys brauchen einen Rhythmus - und was ist mit Mama?
Mutter und Kind 06. Dezember 2017 0

Tipps & Ratschläge


Sobald das Baby da ist, ändert sich der Tagesablauf. Ein gesunder Rhythmus ist nicht nur für das Baby wichtig, sondern auch für die Mutter. So gelingt das Einleben in den neuen Alltag.

Alles verändert sich

Die Ruhe und der feste Alltag, den viele Mütter vor der Geburt erleben, ist nach der Entbindung plötzlich weg. Ihre festen Gewohnheiten, wann Sie duschen gehen, essen, das Treffen von Freunden im Café, einfach alles, wird nun von dem Baby bestimmt. Wenn es Hunger hat oder Ihre Nähe braucht, interessiert es das Kleine nicht, ob sich in der Küche der Abwasch stapelt oder Ihr Essen gerade fertig ist. Aus- und Durchschlafen ist ohnehin Vergangenheit. Gerade am Anfang, bei all der Müdigkeit und dem neuen Leben, wieder einen festen Rhythmus zu finden, ist nahezu Das Baby mit der Brust stillenunmöglich. Ein Baby zu bekommen heißt zwar, persönlich zurückzustecken, aber nicht, sein eigenes Leben komplett aufzugeben. Erholungsphasen sind wichtig, genauso feste Abläufe, denn das gibt auch dem Baby eine gewisse Sicherheit. Aber Sie müssen nicht permanent auf die Uhr schauen.

Den Alltag neu ordnen

Keine Frage, an erster Stelle steht natürlich das Baby. Diesen Standpunkt macht es auch meist lautstark bekannt. Dennoch müssen Sie sich auch um sich selbst kümmern und feste Rituale schaffen, in denen Sie für sich an erster Stelle stehen. Daher bietet es sich an, früh einen Babysitter zu suchen oder Ihren Partner an ein oder zwei Tagen die Woche fest einzuplanen. Dann können Sie ausgiebig ein Bad nehmen, shoppen gehen und Freunde treffen. Aber auch andere Dinge tragen zum Wohlgefühl bei, die eigentlich eher lästig sind: ein sauberer Haushalt. Die Motivation, den Putzlappen zu schwingen, ist im Keller, das ist verständlich.

Der Rhythmus des Babys scheint zunächst unregelmäßig, doch viele haben schnell ihren eigenen Tagesplan. Sie werden feststellen, dass es immer um die gleiche Zeit Hunger hat, mit geringen Abweichungen. Danach möchte es meist schnell wieder einschlafen. Es bietet sich an, diesen Zeiten zu folgen und nach dem Füttern direkt etwas zu erledigen, wie schnell die Wäsche machen, duschen oder sich einfach auch auf die Couch legen und ausruhen. Dabei so leise wie möglich zu sein, ist übrigens oft nicht notwendig, denn Babys fühlen sich eher bei absoluter Stille unwohl, als wenn im Hintergrund das ein oder andere Geräusch zu hören ist. Manche lassen sich noch nicht einmal vom Staubsauger beeindrucken.

Nichts erzwingen

Kinderärzte raten, früh einen festen Rhythmus einzuführen. Wenn man aber als Mutter nicht gezwungen ist, morgens immer um die gleiche Zeit aufzustehen, muss man sich nicht aus dem Bett quälen. Die Kinderärzte gehen in diesen Punkten zu unsensibel mit den Müttern um und predigen, es käme zu Regulationsstörungen, wenn es keine festen Zeiten gibt. Aber das ist nicht bewiesen. Mutter sein ist anstrengend genug, auch ohne Tagesplan. Dazwischen muss Platz für Erholung und Spaß sein. Beobachten Sie Ihr Baby und gehen Sie mit seinem Rhythmus mit, dann regelt sich der Tag von alleine. Mit der Beikost können Sie dann auch Essenszeiten einführen. Und bis dahin: genießen Sie das neue Leben und denken Sie auch an sich! Ein Nickerchen am Vormittag und nochmal eins am Nachmittag? Warum nicht, Sie haben es sich verdient!

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