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Entwicklung 09. Januar 2019 0

Tipps & Ratschläge


Sprechen lernen ist ein beiläufiger Prozess im Leben und passiert ganz von alleine. Trotzdem ist es laut Experten von Vorteil, Babys und Kleinkinder in ihrer Sprachentwicklung zu fördern, um die Qualität der Sprache zu sichern und ihnen später bessere Chancen in der Schule und im Leben zu ermöglichen. Doch wie kann man seinem Kind helfen, seine Sprache bestmöglich zu entwickeln?

Sprechen, sprechen und wieder sprechen

Sprechen Sie oft und viel mit Ihrem Baby, auch wenn es Sie zunächst noch nicht versteht. Es kann aber bereits in den ersten Monaten Sprachmelodien erkennen, Emotionen mit der Sprache verbinden und auch die eigene Muttersprache erkennen. Ob es beim Wickeln, Baden oder Anziehen ist, erzählen Sie Ihrem Baby alles, was Ihnen in dieser Situation einfällt, wie beispielsweise: „Wo ist dein Teddy?“ oder „Schau mal, deine Füßchen an!“. BuchFür Ihr Baby ist es spannend, Ihrer Stimme zu lauschen. Erzählen Sie Ihrem Kind vielleicht auch, was Sie gerade tun. Zum Beispiel erklären Sie, dass Sie gerade die Wäsche aufhängen oder gleich mit ihm zum Einkaufen fahren werden. Die Entwicklung der Sprache

wird durch Zuhören und Beobachten gefördert. Je mehr Sie mit Ihrem Baby also sprechen, desto mehr Möglichkeiten bieten Sie ihm, die Sprache kennenzulernen.

Hören Sie Ihrem Kind zu!

Halten Sie beim Sprechen möglichst Blickkontakt mit Ihrem Kind und begeben sich im Idealfall auf seine Augenhöhe. Hören auch Sie Ihrem Baby aufmerksam zu! Auch wenn es zunächst nur Lall- und Gurr-Geräusche sind, die Ihr Baby von sich gibt, es möchte als Gesprächspartner ernst genommen werden. Geben Sie ihm also die Aufmerksamkeit, die es braucht.

Vorlesen für die Entwicklung

Kaum mehr wegzudenken aus den Kinderzimmern und enorm wichtig für die Entwicklung des Kindes, sind Bücher. Tägliches Vorlesen fördert die sprachliche Entwicklung ihres Kindes. Lesen Sie daher bereits so früh wie möglich Ihrem Baby vor. Zunächst sollten es natürlich nur einfache Bilderbücher sein mit übersichtlichen, farblich ansprechenden Bildern von einzelnen Figuren oder Gegenständen. Zeigen Sie ihm, wie ein Ball, eine Katze oder eine Blume aussieht. Sprechen Sie die Wörter immer wieder, solange das Baby neugierig ist und Interesse zeigt. Später können Sie Bücher mit kurzen Geschichten auswählen.

Oft ist es aber auch interessant für das Kind, wenn nicht strikt die vorgegebenen Geschichten vorgelesen werden, sondern die Bilder im Buch gemeinsam entdeckt und besprochen werden.

Sprache ist nicht nur sprechen

Auch gemeinsames Singen, Aufsagen von Reimen, Fingerspiele („Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen…“) oder Kniereiter („Hoppe hoppe Reiter“) helfen Ihrem Baby Spaß und Interesse für die Sprache zu entwickeln. Durch den Rhythmus der Reime und die Melodie der Lieder wird das Erlernen der Sprache vereinfacht.

Am Ende liegt es aber bei Ihrem Kind, ob es gerne plappert und Geschichten erzählt oder lieber ruhig ist und wortlos Bauklötze aufeinander stapelt. Sprechen lernen muss Spaß machen und sollte daher nicht erzwungen werden, wie beispielsweise durch wiederholtes Auffordern, bestimmte Worte oder Sätze zu sprechen. Geben Sie Ihrem Kind die Zeit und gegebenenfalls Ruhe, die es braucht!

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