» » Baby´s erstes Lebensjahr: eine rasante Entwicklung
18. September 2015 0

Pflege & Gesundheit


Bereits kurz nach der Geburt entzückt der Säugling mit seinem niedlichen Lächeln. Nach den ersten Tagen stellen Eltern oft fest, dass ihr Schatz sich in einem unglaublich schnellen Tempo weiterentwickelt. Nun heißt die Devise: Genieße jeden Tag, denn morgen gibt es schon wieder etwas Neues. Ruckzuck wird das Baby zu einem mobilen Kleinkind. Mit Hilfe von ein paar Orientierungspunkten können Eltern ihren Schatz besser verstehen und gemeinsam liebevolle Stunden erleben.

Mit allen Sinnen durch die ersten 3 Monate

Baby SchlafWenn ein Baby auf die Welt kommt, kann es anscheind noch nichts. Aber der Schein trügt! Das Neugeborene hat einen bereits perfekt entwickelten Hör- und Riechsinn. Seine Mutter erkennt es am Geruch. Bereits nach wenigen Stunden hört es die Stimme seiner Mama unter anderen heraus. Während der ersten Lebenstage kann der Säugling aus verschiedenen Sprachen bereits seine Muttersprache erkennen.
In der ersten Zeit seines Lebens ist das Baby komplett von seiner Mutter oder auch Pflegeperson abhängig. Da es sich ohne Worte durch Gesten und Geräusche mitteilt, ist es hilfreich, wenn Mama immer in unmittelbarer Nähe ist. In vielen Kulturen werden Babys aus diesem Grund getragen. In Deutschland kann dies immer öfter beobachtet werden, schließlich erinnert sie diese wohlige Nähe an das „Leben“ im Mutterleib. Aus dieser sicheren Umgebung hat das Kind nun die Möglichkeit, seine Umwelt mit eigenen Sinnen kennenzulernen.
Besonders ab dem zweiten Monat bekommt der Sehsinn eine besondere Bedeutung. Ebenso entdeckt das Baby nun eigene Körperteile. Bewusst werden Händchen und Füßchen als die „eigenen“ wahrgenommen.

Immer schneller, höher, weiter!

Ab dem 4. Lebensmonat werden die Bewegungen immer schneller und zielstrebiger. Das Baby beginnt gegenüber seiner Umwelt bewusst soziale Kontakte anzuregen. Kleine Spiele werden durch witzige Gesten und Glucks-Laute initiiert. Erwachsene antworten mit Vorliebe darauf. Diese Zusammenspiel motiviert das Kind gleichzeitig zu immer selbständiger werdenden Aktivitäten. Es möchte dabei sein. Bald kann es mit Unterstützung sitzen. Es beobachtet jetzt nicht nur sein Umfeld, sondern reagiert viel auf dieses.
Viele Babys liegen mit Vergügen auf dem Bauch. Schließlich lässt sich von dieser Position aus alles besser anschauen. Nicht zuletzt kann das Spielzeug aus dieser Lage besser untersucht werden. Darüber hinaus lohnt sich nun ab dem 5./6. Monat bereits ein Versuch, eigenständig in eine andere Position zu wechseln.

Auf Entdeckungsreise…

In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres wird es nun richtig mobil. Hat das Kind einmal Gefallen an der eigenständigen Drehung gefunden, wird es alles daran setzen, selbständig auf Entdeckungstour zu gehen. Nicht selten sind Eltern überrascht, wenn sich der Sprössling plötzlich bewusst zu einem Liebingsspielzeug hindreht. Nicht lange wird es dauern, bis sich diese Bewegung vom Robben über Krabbeln bin hin zu den ersten Schritten entwickelt. Meistens kommen die ersten Wörter gemeinsam mit Gehversuchen rund um den ersten Geburtstag.baby_topf

Für Eltern ist es darüber hinaus wichtig zu wissen, dass jedes Kind seinem eigenen Rhythmus folgt. Nicht immer wird jeder Schritt der Entwicklung in genau dieser Abfolge zu beobachten sein. Jedes Baby geht seinen eigenen Weg. Bezugspersonen sollten diesen aktiv beobachten und auf kindliche Signale hören. Wenn es Ihrem Kleinkind gut geht, dann zeigt es dies auch. Sollte jedoch das elterliche Bauchgefühl Alarm schlagen, so ist es an der Zeit, fachlichen Expertenrat einzuholen.

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