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Erziehung 15. März 2017 0

Tipps & Ratschläge


Natürlich müssen Kinder möglichst früh die die Spielregeln des menschlichen Zusammenlebens kennen lernen. Doch ab wann ist es sinnvoll, den Babys erste Grenzen zu setzten und wie wird ein Baby überhaupt erzogen? Diese und mehr Fragen rund um Erziehung wollen wir in diesem Artikel klären.

Baby’s Erziehung

Jeder Mensch hat bereits von Geburt an bestimmte Bedürfnisse, die gestillt werden möchten. In der Regel kümmern sich die Eltern darum, dass der kleine Liebling stets genügend Nahrung bekommt, saubere Windeln hat und gepflegt wird. Das Baby lernt so, dass ihm dabei geholfen wird, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Dies ist Elternwichtig für die Entwicklung, denn Kinder lernen so ihr Urvertrauen zu behalten. Genauso wichtig ist es jedoch, dass Kinder lernen, dass auch andere Menschen Grundbedürfnisse haben. Dafür sind ebenfalls die Eltern zuständig. Sie müssen dem Kind vorleben, welche Werte Regeln im Zusammenleben gelten. Selbst die geduldigsten Eltern können ihre persönlichen Bedürfnisse nicht immer zurückstecken. Das Kind soll schließlich lernen, dass auch die Mama Bedürfnisse hat, die gestillt werden möchten. Beginnt das Baby beispielsweise immer dann zu schreien, wenn Mama sich zum Essen hinsetzt, kann es garantiert nicht die richtige Lösung sein, einfach auf das Essen zu verzichten.

Babys verstehen sehr wohl ein „Nein“

Je agiler das Baby wird, desto öfter wird es auch zu Konflikten kommen. Natürlich darf das Baby nicht mit Papas teurem Handy spielen oder an den Haaren der Schwester ziehen. Ein erstes „Nein“ wird deshalb relativ schnell dann fallen, sobald das Kind solche normalen Verhaltensweisen an den Tag legt. Zwar wird das Kind noch unzählige Mal versuchen, sich das Handy zu greifen, wird aber irgendwann verstehen, dass dieses Verhalten nicht gut ist. Wie man sieht setzt hier schon die Erziehung an. Ein klares und deutliches „Nein“ brauchen Kinder, um ihre Grenzen zu lernen. Selbstverständlich wird der Sprössling versuchen, auch weiterhin die Erde aus dem Blumentopf zu holen, was jedoch damit zu tun hat, dass kleine Kinder noch nicht strategisch denken, sondern im Jetzt und Hier leben. „Wenn ich gestern nicht an die Erde durfte, kann es ja trotzdem heute anders sein.“ Hinter diesem Verhalten steckt keine böse Absicht, sondern einzig und alleine der gesunde Forscherdrang.Familie

Das Baby macht Unsinn – wie regiere ich richtig?

Je älter der kleine Sprössling wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass er irgendeinen Unsinn macht und man härter in der Erziehung durchgreifen muss. Doch welche Reaktion sollte folgen, wenn der zweijährige Sohn die teure Couch mit einem Stift beschmiert? Oder Opas Hörgerät in der Toilette versenkt? Hier ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und sich als Elternteil erst einmal eine kleine Auszeit zu gönnen, um sich zu beruhigen. Laut Brüllen ist definitiv der falsche Weg. Zuerst sollte der Kontakt mit dem Kind wieder hergestellt werden. Ein Thema auszudiskutieren bringt jedoch bei einem Kleinkind gar nichts, denn das Kind kann so etwas noch gar nicht verstehen oder verarbeiten. Kinder unter zwei Jahren können Verbote nicht erfassen. Sie besitzen nur ein Kurzeitgedächtnis besitzen, was Regeln etwa drei bis fünf Minuten speichern kann. Klare Ansagen machen es meist komplett unnötig, Grenzen ziehen zu müssen und beugen ebenfalls Konflikte vor. Jedes Kind braucht klare Ansagen, ebenso wie deutliche Konsequenzen für eine erfolgreiche Erziehung. Damit sich ein Kleinkind jedoch anständig entwickeln kann, ist auch ein ehrlich gemeintes Lob enorm wertvoll. Das Kind erfährt so nicht nur, was verboten ist, sondern auch, das seine Leistungen gewürdigt werden. Lob ist eine sehr gute Vorbeugung, denn das Kind bekommt mehr Mut und wird dadurch positiv gestärkt.

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