» » Babys lieben Berührungen - die Babymassage
Massagetechnik 15. Oktober 2014 0

Pflege & Gesundheit


Jeder, der an Massagen denkt, hat dazu sehr positive und entspannende Gedanken. Das gilt, bei richtiger Durchführung auch für Babys und Kleinkinder. Einige wichtige Grundlagen für die Babymassage sorgen für ein außergewöhnliches Wellnessprogramm für die Kleinsten.

Etwas zur Herkunft und Bedeutung der Babymassage

DreimonatskolikenDiese intensiv wirkende Massage ist eine schon sehr alte Tradition und hat ihren Ursprung in Indien. Die sanften und kraftvollen Berührungen können eine Wohltat und Therapie, etwa bei Babys, die sehr viel weinen, zugleich sein. In Indien wird die Kunst der Massage für Säuglinge und Kleinkinder von Generation zu Generation weiter gegeben und regelmäßig praktiziert. In Deutschland werden seit gut 10 Jahren Babymassage-Kurse in Hebammenpraxen und Geburtshäusern angeboten. Die Annahme der Angebote durch junge Eltern ist gut. Viele von ihnen haben sich von der beruhigenden und entwicklungsfördernden Wirkung dieser speziellen Massage überzeugen lassen. Zudem entstehen hierbei immer wieder hilfreiche und freundschaftliche Kontakte zwischen den Müttern und den Kindern. Gerade in den Wochen und Monaten, in der meist die Mutter mit dem Säugling zu Hause ist, sind diese Kontakte für die soziale Eingliederung der Mütter nahezu unverzichtbar.
Die Babymassage verhilft, bei regelmäßiger Durchführung, zu einem ruhigeren Alltag für Eltern und Kind. Die Eltern-Kind Bindung wird durch die intensiven Berührungen nachhaltig gestärkt, was sich auf die psychische Entwicklung des Babys positiv auswirkt. Bei der Babymassage werden gezielt bestimmte Druckpunkte und Muskelgruppen erreicht. Somit kann Einfluss auf die Verdauung, den Appetit und das Immunsystem genommen werden. Lymph- und Immunsystem werden dabei gestärkt, was zur Gesunderhaltung des Kindes beiträgt. Die Bearbeitung bestimmter Druckpunkte an den Händen und Füßen fördern die Durchblutung, wobei der gesamte Körper des Kindes gestärkt wird. Insbesondere die Entwicklung der Muskeln wird, bedingt durch die Gegenspannung, die das Kind unwillkürlich entwickelt, gefördert. Die verwendeten Öle, welche bei der Massage zum Einsatz kommen, beeinflussen beispielsweise das Schlafverhalten und die Ausgeglichenheit von Mutter und Kind mit Hilfe der Aromatherapie.

Benötigte Utensilien und Durchführung

Baby VerwöhnungDie Babymassage sollte regelmäßig dem Kind zu Gute kommen. Praktischerweise wird nach jedem Vollbad massiert. Ist ein Baby wegen eines Ereignisses, wie beispielsweise der Arztbesuch oder die eigene Taufe, so kann die Massage vorbereitend oder begleitend zum Ausgleich des Kindes angewandt werden. Für das Wohlbefinden des Säuglings ist eine konstante Wärme der Lufttemperatur wichtig. Am besten wird auf dem Fußboden massiert, weil das Kind hier genügend Platz für Bewegungen und Drehungen hat, ohne dass es fallen könnte. Eine weiche Unterlage und ein Handtuch zaubern einen perfekten Massageplatz. Zur Massage werden stets naturreine Öle, ohne den Zusatz von Erdölen, verwendet. Geeignet sind hier insbesondere Sonnenblumenöl oder Johanniskrautöl. Zusätze, wie etwa Mandarinen- oder Lavendelöl, machen das Basisöl zu einem wohltuenden Aroma-Öl. Wichtig ist, das Öl ebenfalls anzuwärmen. Dazu wird es in eine Schale gegeben und einige Minuten auf die Heizung gestellt oder leicht im Wasserbad erwärmt. Hier bitte darauf achten, dass es nicht zu heiß ist. Einerseits gehen dann die wertvollen Inhaltsstoffe verloren und das Kind könnte Verbrennungen davon tragen. Die Massage beginnt immer in der mitte des Körpers, also am Rumpf. Es wird immer, sowohl auf der Vorderseite, als auch auf der Rückseite des Kindes, von innen nach außen massiert. Arme und Beine werden mit bestimmten Griffen von oben nach unten und umgekehrt bearbeitet. Entsprechende Griffe sind als Poster erhältlich oder können in einem Kurs erlernt werden. Bei den Händen und Füßen ist stets darauf zu achten, dass sich hier die Enden der Nerven befinden, weswegen diese Stellen sehr empfindlich sind. Hier bitte sanft ausstreichen.

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