» » Babys schon auf den Zahnarzt vorbereiten
Baby Sinne 11. April 2017 0

Pflege & Gesundheit


Angst vorm Zahnarzt ist in der Gesellschaft sehr weit verbreitet. Dabei kann diese Angst verhindert werden, wenn im Babyalter Vorbeugung getroffen wird. Wenn das erste Loch entstanden ist, ist es meist zu spät. Je früher Kinder mit der Umgebung in der Zahnarztpraxis vertraut gemacht werden, umso weniger Ängste entwickeln sie im späteren Leben.

Viele Eltern bringen ihre Kinder zu spät zum Zahnarzt

Babys müssen ihre Welt erkunden. Das sollte spielerisch geschehen. Wenn Babys erster Zahn durch den Kiefer blitzt, ist die richtige Zeit, einen Zahnarzt auszusuchen. Dabei geht es nicht um den Zahn, sondern darum, das Baby auf die späteren Besuche beim Zahnarzt vorzubereiten. Wenn das Kind zum ersten Mal über Zahnschmerzen klagt, wissen die meisten Eltern, dass ein Besuch beim Zahnarzt ansteht. Doch dann ist es meist schon zu spät. Das Kind verbindet den Zahnarztbesuch automatisch mit den unangenehmen Zahnschmerzen. Um die Angst vor dem Zahnarzt gar nicht erst entstehen zu lassen, brauchen Babys schon vor dem Ernstfall gute Erfahrungen in der Praxis. Viele Zahnärzte sind speziell auf die Behandlung von Kindern eingestellt. Die Krankenkassen zahlen die Kosten für Prophylaxe bereits im Kleinkindalter. Daher macht es Sinn, das Kind schon als Baby in der Zahnarztpraxis vorzustellen.

Ein Besuch in der Praxis kann Ängste vermeiden

Wenn Babys eine Zahnarztpraxis als neutralen oder positiven Ort kennenlernen, können Sie bereits frühzeitig gute Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen wirken später nach. Die gute Erinnerung ist eine Vorbereitung dafür, dem Zahnarzt Vertrauen zu schenken. Viele Zahnärzte lassen die kleinen Patienten die Praxis erleben. Der Behandlungsstuhl und die Instrumente können dabei wahrgenommen werden, ohne dass etwas so unangenehmes wie eine Untersuchung geschieht. Erkundigen Sie sich vorher beim Zahnarzt, ob er das Thema „Zahnarztangst“ in seiner Praxis berücksichtigt. Wenn der Zahnarzt als freundlicher Mensch wahrgenommen wird, ohne dass eine unangenehme Behandlung durchgeführt werden muss, entsteht ein Vertrauensverhältnis. So verbinden Babys die Zahnarztpraxis mit Neugier und Spaß. Sie erinnern sich im Ernstfall an positive Erfahrungen. Das sind die besten Voraussetzungen für ein späteres Leben ohne Zahnarztangst.

Eltern können Vorbild sein

Zähne gehören zum Körper. Eltern können schon Babys vor dem ersten Zahn eine Übungszahnbürste geben. Zähneputzen kann gemeinsam mit Mutter oder Vater erledigt werden. Außerdem können Eltern ihre Kinder mitnehmen, wenn sie einen Kontrollbesuch beim Zahnarzt machen. Dann sieht das Kind die Normalität der Angelegenheit und nimmt alles rund um Zähne als selbstverständlich hin. Allerdings ist das nur möglich, wenn die Eltern nicht unter Zahnarztangst leiden. Das Baby würde die Gefühle der Eltern unbewusst wahrnehmen. In diesem Fall bitten Sie Großeltern oder Freunde, diesen Teil der Erziehung für das Baby zu übernehmen.

Fazit

Alles, was Kinder in aller Ruhe und ohne Druck lernen können, hilft ihnen, ihre Welt zu begreifen. Da der Zahnarzt zum Leben eines Menschen gehört, sollte ein Baby so früh wie möglich in Kontakt mit dem Thema kommen. Es verliert sein Misstrauen dem Arzt gegenüber, wenn dieser bei seiner ersten Behandlung schon ein „alter Bekannter“ ist. Eltern können viel dafür tun, ihren Kindern Zahnarztangst zu ersparen.
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