» » Babyschwimmen - der Trend als Förderungshilfe
Schwimmbad 20. Oktober 2014 0

Sport & Wellness


Neun Monate lang befand sich der eigene Nachwuchs im Mutterleib, wo es warm und wässerig war. Sie konnten schwerelos wachsen, tollen und paddeln. Sie haben sich durch das Wasser im Mutterleib geboxt und bewegt. Instinktiv bewegen sich Babys auch nach der Geburt im Wasser, sodass nichts näher liegt, als mit dem Babyschwimmen anzufangen. Gleichwohl Babyschwimmen eher einem Trend entsprungen ist, sind die Förderungen für Babys sowie deren Beweglichkeit beim Babyschwimmen enorm. Denn für Babys ist es eine Art Heimspiel zurück im Wasser spielen, paddeln und toben zu dürfen. Für Eltern hingegen bedeutet diese Babyaktivität fördern der Muskeln und flüssigen Bewegungen.

Babyschwimmen ist mehr als ein Trend

WasserspaßDie meisten Eltern sollten sich die Frage stellen, wie viele Bewegungsmöglichkeiten ein Baby zu Hause hat. Die Antworten fallen gering aus, weil sie kaum vorhanden sind. Im Bett oder auf dem Boden liegen ist die meiste Aktivität, der ein Säugling nachgehen muss, weil sich keine Optionen für mehr bieten. Anders sieht es beim beliebten Babyschwimmen aus, wie der Trend beweist. Denn für Säuglinge ist das Wasser durch den Mutterleib eine gewohnte Umgebung. Hier können Babys frei herumstrampeln, tollen, paddeln und platschen. Für Säuglinge bedeutet die Bewegungsfreiheit Spaß und Bewegung. Die Vorzüge liegen auf der Hand, denn der Muskelaufbau und Bewegungsapparat wird gestärkt, was die alltägliche Beweglichkeit des Kindes ansteigen lässt.

Babyschwimmen und die Eltern-Kind-Beziehung

Ob Vater oder Mutter, beide Elternteile dürfen selbstverständlich zum Babyschwimmen mitgehen. Die emotionale Bindung der Kinder zu ihren Eltern wird durch die Präsenz beider Eltern im Wasser gestärkt, was ein weiterer Vorzug für die neue Familie ist. Der enge Körperkontakt, das Lachen des Babys und die Freude zu sehen, wie die Bewegungen immer flüssiger werden, ist sehr emotional. Das auf dem Arm halten fördert die enge Beziehung zu den Eltern, denn ein Baby benötigt im Wasser selbstverständlich Hilfe von diesen. Eine Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen, kann mit dem Babyschwimmen einfach und schön sein.

Ab wann Babyschwimmen für Babys geeignet ist

Mutter Kind KursEs ist nicht zu empfehlen, schnell nach der Geburt zum Babyschwimmen zu gehen. Denn die Kleinen müssen zunächst mit ihrer Umwelt zurecht kommen und schlafen viel. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Babys ihren Kopf von alleine aufrecht halten können, was im Regelfall nach drei Monaten möglich ist. Denn Säuglinge sollen ohne einen Hauch von Gefahr im Wasser toben können und da spielt das Halten des Köpfchen eine entscheidende Rolle. Zu Hause dürfen Eltern bereits in den Babywannen üben, um das Baby erneut an die flüssige Umgebung, wie einst im Mutterleib, zu erinnern.

Babyschwimmen in Gruppen oder selbstständig

Viele Eltern nutzen die Gelegenheit, beim Babyschwimmen mit anderen Eltern in Kontakt zu treten. Diese Möglichkeit ist durchaus legitim, um mögliche Babyfreunde und Eltern kennenzulernen, die dem späteren Leben eines Kindes beitreten. Doch andere Eltern lieben eher die Privatsphäre mit ihren Kindern, sodass auch das alleinige Babyschwimmen denkbar wäre. Hier entscheiden Eltern nach Lust und Laune. Jedoch ist es dennoch ratsam, wenn Säuglinge mit anderen Babys in Kontakt kommen, um so ein soziales Verhalten schneller erlernen zu können. Offensichtlich steigert die Gegenwart anderer Säuglinge den Spaß beim Babyschwimmen für das eigene Kind, sodass Eltern gut darüber nachdenken sollten, ob es ohne eine Gruppe ebenso viel Spaß macht.

Fazit

In keinem einzigen Punkt kann das Babyschwimmen nicht überzeugen. Für Babys ist es die optimale Freizeitaktivität, um ihren Eltern näher zu kommen, die eigene Beweglichkeit zu steigern und gleichaltrige Säuglinge zu sehen. Selbst zu Hause wollen die kleinen Racker die Babywanne nicht mehr verlassen, weil die gewohnte Bewegung ihnen Spaß und Freude bereitet. Der Trend aus den USA sollte auch in Deutschland weiter praktiziert werden, um die Förderung und Entwicklung des Babys zu gewährleisten.

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