» » Babywippen - sinnvoll oder eine Gefahr?
Wippe 06. März 2019 0

Möbel & Einrichtung


Hat sich Nachwuchs angekündigt, überlegen viele Eltern, welche Ausstattungsgegenstände sie kaufen müssen oder sollen. Dabei listen viele auch die Babywippe mit auf, die allerdings unter Experten und Kinderärzten auch kritisch gesehen wird. Wer allerdings einige Aspekte beachtet und auch beim Kauf berücksichtigt, findet in diesem Babymöbelstück eine sinnvolle Unterstützung und eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit.

Begrenzte Aufenthaltsdauer in der Wippe

Eines ist klar: wer sein Baby in die Babywippe setzt, der sollte dies nicht für einen längeren Zeitraum tun. Da einige Modelle mit einem bunten Spielbogen oder einer Selbstschaukel-Funktion ausgestattet sind, könnten Eltern auf den Gedanken kommen, ihren Nachwuchs hier viel Zeit verbringen zu lassen. Doch die Dauer des Aufenthaltes sollte maximal drei Stunden pro Tag betragen. Denn die noch nicht ganz stabile Wirbelsäule des Kleinen in der Wippe kann nicht ausreichend gestützt werden. Zudem kann das Baby seinen natürlichen Bewegungsdrang darin nicht ausleben.

Kurzer Aufenthalt möglich

Ein kurzer Aufenthalt kann hingegen durchaus sinnvoll sein und die Eltern entlasten. Möchte mit die Mutter rasch duschen oder muss sie zum Beispiel eine Glühbirne tauschen, kann sie ihr Baby in die Wippe setzen und hat danach beide Hände frei für die Erledigung bzw. kann entspannt duschen. Im Gegensatz zu einem Laufstall kann eine Babywippe auch mitgenommen werden und vor allem kann das Kleine mit seinen Eltern in Blickkontakt bleiben. Das gibt den ganz Kleinen enorme Sicherheit. Wichtig ist für diese Situationen allerdings, dass der Nachwuchs mit einem 3- oder 5- Punkt Gurt in der Wippe gesichert ist.

Auch beim Füttern eine praktische Unterstützung

Sobald das Baby alt genug ist, seinen ersten Brei zu genießen, ist die Wippe zum Füttern gut geeignet. Meist ist ein traditioneller Hochstuhl noch zu groß bzw. eignet sich dieses Babymöbel erst dann, wenn das Baby selbstständig sitzen kann. Den ersten Brei gibt’s aber meist deutlich früher. In der Wippe kann man das Kleine in eine halbaufrechte Position bringen, die sich gut zum Füttern eignet.

Nur hochwertige Babywippe sinnvoll

Ob eine Babywippe eine sinnvolle Anschaffung ist, müssen Eltern also direkt selbst entscheiden. Für eine kurze Entlastung ist sie sicher geeignet. Dies allerdings auch nur dann, wenn man beim Kauf auf einige Aspekte achtet. Dazu gehört, dass die Wippe in jedem Fall einen stabilen Stand aufweisen muss. Selbst bei starken Hin- und Herbewegungen darf sie nicht umkippen. Auch das Gurtsystem, das das Baby in der Wippe hält, muss hohen Belastungen standhalten können. Zudem darf nicht die Möglichkeit bestehen, dass der Gurt mit Babyhänden einfach so gelöst werden kann. Wichtig ist, dass Babys Körper so gut wie möglich gestützt und die Wirbelsäule dabei geschont wird. Ideal sind Modelle, die sich in mehreren Positionen nach hinten bis in die waagrechte Form verstellen lassen. Natürlich muss das Material der Wippe auch schadstofffrei sein, zudem sollte man den Textilbezug einfach reinigen können.

Füße

Eine Babywippe ist eine gute Unterstützung für kurze Momente im Alltag, wenn Eltern nicht die volle Aufmerksamkeit auf ihren Nachwuchs richten können. Man sollte sie allerdings nicht zu lange nutzen und auf Material und sowie Verarbeitung achten.

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