» » Kindersitze - Darauf sollten Eltern achten
Autositz 15. Januar 2018 0

Urlaub & Freizeit


Ihren Nachwuchs im Auto sicher transportieren zu können, ist für viele Eltern erstmal eine Herausforderung. Die dafür vorgesehenen Kindersitze sind in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, die es zu beachten gilt. Nur dann ist das Kind altersgerecht und gut in einem Fahrzeug untergebracht.

3 Gruppen von Kindersitzmodellen

Urlaub mit BabyWer sich am Markt für Kindersitze umsieht, wird feststellen, dass es drei Gruppen gibt. In erstgenannter Gruppe sind die sogenannten Babyschalen umfasst, die vorzugsweise entgegen der Fahrtrichtung auf dem Sitz montiert werden. Hier sind Babys und Kleinkinder, die bis zu 9 kg oder sogar 13 kg wiegen, gut aufgehoben. Da die hier verwendeten Systeme wirkende Kräfte nach einem Crash sehr gut auffangen könnten, sollten Eltern so spät wie möglich auf das nächstgrößere Modell wechseln. In der Gruppe I sollten Kinder bis zu einem Körpergewicht von ca. 18 Kilogramm sitzen, wobei diese Sitze meist mit Hosenträgergurten angeboten werden. Diese müssen straff sitzen, um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten. Die dritte Klasse für Kindersitze definierst sich bis zu einem Gewicht des Kindes bis 25 kg. Vor allem Modelle, die als Sitzerhöhung gebaut sind und entweder mit oder ohne Schlafstütze auskommen, sind hier zu finden. Der Dreipunktgurt verläuft durch eine Schulterspange und ist im Beckenbereich so angebracht, dass das Kind weder heraus rutschen kann noch der Gurt in den Bauchraum des Kleinen verrutscht.

Den perfekten Kindersitz kaufen

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, einen Kindersitz zu kaufen, sollte sowohl das Auto als auch das Kind beim Kauf dabei haben. Denn nur so kann ein Probesitzen und Test unter realen Bedingungen stattfinden. Klar ist, dass ein wichtiges Auswahlkriterium entsprechende Prüfsiegel sind. Vor allem das braune Prüfsiegel, auf dem ein großes E zu finden ist, sagt viel aus. Die Prüfnummer, die unterhalb des Buchstaben aufscheint, sollte mit einer 04 beginnen. Dann ist gewährleistet, dass die aktuelle ECE R44/04 Prüfnorm angewendet wurde. Ist die Zahl 03 zu finden, handelt es sich um eine alte Norm, die noch verwendet wird. Wichtig ist, dass der Kindersitz zum Auto passt. Unterschiedliche Autohersteller haben in ihrem Sortiment typenspezifische Kindersitze, die meist das Sicherungssystem ISOFIX aufweisen.

Wechsel zur nächsten Größe genau überlegen

Viele Eltern stellen sich die Frage, wann ihr Kind einen größeren Sitz im Auto benötigt. Wichtig zu wissen ist, dass immer möglichst spät ein Umstieg erfolgen soll. Eine OrientieruKinderautositzngshilfe bietet der Maßstab, wenn der Scheitel des Kindes noch nicht komplett den Rand des Kindersitzes überragt, dann ist ein neues Modell jedenfalls ratsam. Dies ist gerade bei Babyschalen enorm wichtig, da bei einem Unfall eine sehr hohe Belastung auf Wirbelsäule und Nacken wirken kann.

Auf ISOFIX setzen

Viele Kindersitze verfügen über das Befestigungssystem ISOFIX, bei dem sie direkt mit der Karosserie des Autos fix verbunden sind. Dazu werden sie in zwei Halterungen eingeklickt, die sich unmittelbar in der Rückbank befinden. Der Vorteil ist die größtmögliche Sicherheit, da eine starre Verbindung zwischen Sitz und Karosserie besteht.

Beim Kauf von Kindersitzen sollte man bedenken, dass das individuelle Gewicht und die Größe des Kindes eine wichtige Rolle spielt. Zusätzliche Kriterien sind die Anbringung der Gurte sowie das Befestigungssystem, damit der Nachwuchs sicher im Auto mitfährt.

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