» » Beste Freunde - Was man bei Babys erstem Kuscheltier beachten sollte
21. Januar 2016 0

Spaß & Freude


In den ersten Lebensmonaten braucht ein Baby vor allem Nähe und Geborgenheit. Diese findet es hauptsächlich im liebevollen Kontakt mit den Eltern und der weiteren Familie. Aber auch in Abwesenheit der Eltern möchte die Entwicklung des Babys durch Sehen, Spüren und Greifen unterstützt werden. Dabei hilft ein kleiner Partner, der immer da ist und notfalls auch einmal Trost spenden kann: Das Kuscheltier.

Förderung für die Sinne

teddyDass ein kleines Kuscheltier bei der Entwicklung der Motorik hilft, leuchtet ein. Schließlich ist der Greifreflex bei Babys stark ausgeprägt, nur bei der Kontrolle hakt es noch. Auch der Geschmackssinn wird unterstützt, landet doch fast jeder Gegenstand früher oder später im Mund. Weniger bekannt ist, dass ein Plüschtier die Ausbildung des Geruchssinns fördert. Spielsachen, die viel Zeit in der Nähe des Babys verbringen, nehmen den Geruch der unmittelbaren, vertrauten Umgebung an. Das Baby verbindet diesen Geruch mit Sicherheit. Auf Reisen ist ein Kuscheltier damit ein kleines Stück Zuhause für unterwegs. Auch kräftige Kontrastfarben sind ein Plus bei der Auswahl des ersten Spielzeugs. In den ersten Monaten ist die Sehkraft des Babys noch schwach. Starke Kontraste und Blockfarben helfen, das Kuscheltier besser zu erkennen und erleichtern das Fokussieren.
Wenn das Spielzeug dann auch noch rasselt oder leise quietscht, wird Babys Aufmerksamkeit gefördert und es lernt, dass es durch Greifen oder Schütteln selbst Geräusche erzeugen kann.

Der Inhalt zählt

Natürlich darf ein kindgerechtes Kuscheltier keine Giftstoffe enthalten. Wenn das Plüschtier schon im Regal stark nach Chemie riecht, bleibt es besser dort. Gute Orientierung bieten Prüfsiegel wie das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) oder das „spiel gut“ Siegel. Doch auch die Füllung des Kuscheltiers ist wichtig. Federn sind zwar weich, können aber allergische Reaktionen hervorrufen, durch die Stoffhülle stechen oder im schlimmsten Fall gar verschluckt werden. Knautschkügelchen aus Styropor werden ebenfalls schnell zur Erstickungsgefahr, falls wider Erwarten eine Naht reißt. Das Gleiche gilt für Perlenfaser. Am besten ist eine Füllung aus großen Stoffresten oder großflockiger Füllwatte. Beide sind gut waschbar und lassen sich danach wieder einfach in Form bringen.

Gekauft oder selbst gemacht

kuscheltiereGanz wichtig ist, dass das erste Kuscheltier nicht zu groß ist, damit es das Baby nicht durch pure Masse ersticken kann. Augen, Nase und Mund sollten von Hand aufgestickt oder maschinell genäht sein, denn selbst vermeintlich fest vernähte Kleinteile können abreißen und so zur Gefahr werden. Bei handgefertigten Tierchen sollten nach Möglichkeit Babywolle oder Baumwollstoff verarbeitet werden. Babywolle ist besonders weich und durch die sanfte Färbung extra schonend für die Haut. Das Stofftier samt Füllung muss unbedingt waschbar sein, idealerweise bei mindestens 60° C. Die erste Wäsche erfolgt bereits, ehe es in die Wiege kommt, damit eventuell vorhandene Farbstoffe sich in der Waschmaschine auflösen, nicht in Babys Mund. Und natürlich ist Babys erstes Kuscheltier im wahrsten Sinne des Wortes: Kuschelweich. Harte Ecken und Kanten wie z. B. Holzfüße sind tabu.

Fazit

Gute Freunde kann man sich aussuchen – das gilt auch für Kuscheltiere. Wer die obigen Ratschläge befolgt, kann ein sicheres und kindgerechtes Spielzeug auswählen, welches Baby viel Freude bereiten wird.
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