» » Brustverweigerer - Entscheidung zwischen Abstillen und Pumpstillen
Das Baby stillen 28. Juli 2017 0

Pflege & Gesundheit


Endlich ist Ihr kleiner Schatz da, welcher monatelang sehnlichst erwartet wurde. Nun kann endlich die gemeinsame Kuschelzeit mit ihrem Baby beginnen. Vielen Frauen stellt sich oftmals schon während der Schwangerschaft die Frage, wie sie ihr Baby ernähren möchten. In den meisten Fällen entscheiden sie sich für das Stillen. Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe, die ein Baby zum Wachsen braucht. Stillen ist die leichteste und schnellste Art ein Baby zu ernähren. Die Muttermilch ist keimfrei und hat immer die optimale Temperatur zum Füttern. Das gemeinsame Kuscheln während des Stillens fördert die Bindung zwischen der Mutter und dem Baby. Aber was wenn das Stillen zum Alptraum wird? Das Baby schreit und ist nervös an der Brust. Nach wochenlangen Stillversuchen verweigert das Baby einfach die Brust. Was nun? Die Mutter muss eine Entscheidung treffen. Abstillen oder gibt es vielleicht doch noch eine Möglichkeit, dass das Baby die Muttermilch trinken kann?

Pumpstillen – Eine mögliche Alternative

stillenWenn das Baby zum Brustverweigerer wird, dann verzweifeln viele Mütter. Das Baby hat Hunger, aber möchte nicht aus der Brust trinken. Oftmals bleibt nichts anderes übrig, als eine Flasche mit industrieller Milch zuzubereiten. Aber für Mütter, die trotzdem ihr Baby mit wertvoller Muttermilch ernähren möchten, gibt es eine gute Alternative. Das sogenannte Pumpstillen. Mit einer elektrischen Pumpe oder einer Handpumpe kann die Muttermilch direkt in eine Flasche abgepumpt werden. Die Muttermilch kann sofort dem Baby zum Trinken gegeben werden oder für einen späteren Zeitpunkt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Somit haben Mütter die Möglichkeit ihr Baby weiterhin mit Muttermilch zu ernähren und sie müssen nicht unbedingt die industrielle Milch verwenden.

Vorteile und Nachteile des Pumpstillens

Als Pumpstillerin genießt man einige Vorteile. Oftmals ist es nicht leicht unterwegs zu Stillen, weil es keine ruhige Ecke gibt oder es zum Beispiel im Winter auch einfach zu kalt ist, um draußen zu Stillen. In einer Thermotasche kann die abgepumpte Muttermilch problemlos transportiert werden und sie hält die Flasche weiterhin warm. Auch als Mutter braucht man eine Pause, da die Nächte in der Regel sehr kurz sind mit einem kleinen Baby. So darf auch mal der Papa oder die Oma das Baby füttern. Allerdings bringt das Pumpstillen auch einige Nachteile mit sich. Die Anschaffung einer Pumpe ist mit Kosten verbunden, die man in der Regel selber tragen muss. Um die Muttermilchproduktion aufrecht zu erhalten, muss etwa alle 2-3 Stunden abgepumpt werden, so oft wie ein Baby am Tag und in der Nacht an die Brust angelegt wird. Dies ist unter Umständen sehr anstrengend und erfordert einen guten Zeitplan.Das Baby mit der Brust stillen

Abstillen oder Pumpstillen?

Wenn das Stillen einfach nicht funktioniert und zum Alptraum wird, ist man als Mutter frustiert und verzweifelt. Vielleicht fühlt man sich sogar als Versagerin, weil man nicht in der Lage ist, sein eigenes Baby auf natürliche Weise zu ernähren. Diese Gefühle und Gedanken zeigen auf, wie sehr man das Beste für sein Baby möchte. Die Entscheidung zum Abstillen fällt keiner Mutter leicht. Zur Pumpstillerin zu werden ist ein Versuch wert. Aber keine Mutter sollte ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie zur industriellen Milch greift. Auch mit dieser Nahrung wachsen und entwickeln sich die Babys genauso gut, wie mit der Muttermilch. Jede Mutter weiß, was das Richtige für ihr Baby ist und ihre Entscheidung sollte von jedem respektiert werden.

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