» » Check-Liste: Vorbereitung vor der Entbindung
Schwangerschaft Bauch 27. Januar 2020 0

Tipps & Ratschläge


Viele Eltern erleben eine schöne und zugleich nervenaufreibende Phase in ihrem Leben, wenn ihr neuer Schatz das Licht der Welt erblickt hat. So richtig stressig wird es allerdings nur, wenn das Baby da ist und die Ausstattung fehlt. Dazu gehören vor allem Kleidung, Windeln, eine Babyschale für das Auto, eventuell Muttermilchersatznahrung. Mit den folgenden Tipps können sich werdende Mamas ganz auf die bevorstehende Entbindung konzentrieren.

Tasche für die Klinik packen

BabymodeVersichertenkarte, Mutterpass, Personalausweis – wer sich auf die Entbindung in der Klinik vorbereitet, sollte sich rechtzeitig um die Kliniktasche für sich und das Baby kümmern. Diese beinhaltet nicht nur wichtige Dokumente, sondern Kleidung und Pflegeutensilien. Auch die Kleinsten wollen versorgt sein: Für die Fahrt nach Hause benötigt das Neugeborene Kleidung. Diese rechtzeitig besorgen und einpacken.

Körperliche Vorbereitung

Ein Geburtsvorbereitungskurs kann sich für alle lohnen, die sich Sicherheit und Entspannung vor und während der Entbindung wünschen. So ist auch für die körperliche Vorbereitung gesorgt, die uns einige Sorgen nimmt. Unser Bewusstsein kann sich auf die Veränderungen unseres Körpers und den Geburtsschmerz vorbereiten. Ob Übungen für das Becken, Yoga zur Entspannung oder Gesprächsrunden mit Gleichgesinnten – die Angebote sind vielfältig.

Die Geburt planen

Kommt der Nachwuchs in einer Klinik zur Welt? Wird es eine Hausgeburt? Wer die Geburt rechtzeitig mit dem Partner zusammen plant, ist für den Ernstfall vorbereitet. Wer sich klassisch für eine Entbindung in der Geburtsklinik entscheidet, kann sich in vielen Krankenhäusern bereits vorab umsehen – zum Beispiel bei einer Führung. So sehen werdende Mütter beispielsweise den Kreißsaal und können sich mental auf die Geburt einstellen. Bei Hausgeburten sollten wir beachten, dass wir zur Sicherheit eine Tasche für die Klinik passen, falls medizinische Versorgung notwendig werden sollte.

Hebamme finden

Eine Hebamme kann Schwangeren vor, während und nach der Geburt unterstützend zur Seite stehen. Wichtig ist deshalb, dass wir uns rechtzeitig um die Suche kümmern. Vor allem für Erstgebärende ist es häufig eine Erleichterung, wenn sie offene Fragen, Unsicherheiten, Schmerzen oder sonstige Anliegen haben und diese in einem vertrauensvollen Gespräch mit ihrer Hebamme klären können. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf eine Hebamme, die ihnen zur Seite steht und nach der Geburt auch im eigenen Zuhause mit wertvollem Rat eine Stütze sein kann.

Sich mit der Angst auseinandersetzen

SchwangerschaftFür viele Schwangere ist die Ungewissheit vor dem eigentlichen Entbindungsprozess die größte Angst. Sie fragen sich, ob die Geburt nach Plan verlaufen wird und wie intensiv die Schmerzen sein könnten, die auf sie warten. Wer sich mit diesen Fragen auseinandersetzt – ohne sich dauerhaft Sorgen zu machen – kann sich mental auf den Prozess vorbereiten. Die gute Nachricht: Obwohl wir uns vor der Situation fürchten, sollten wir uns daran erinnern, dass wir zusammen mit unserem Körper Unglaubliches leisten. Nicht nur die neun Monate Schwangerschaft, sondern auch die Geburt und die Regeneration danach sind ein wahres Wunder, welches wir zusammen mit unseren Liebsten nun genießen dürfen.
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