» » Das Baby und der Hausbau - Alles unter einen Hut bekommen!
Familie Planung 29. Mai 2018 0

Tipps & Ratschläge


Ist ein Kind unterwegs, haben viele Paare den Wunsch nach mehr Platz. Hinzu kommt, dass sie vielleicht bereits öfter darüber nachgedacht haben, ein Eigenheim zu bauen. Dann ist es doch jetzt höchste Zeit oder? Vielleicht steht der Spatenstich auch kurz bevor und ein positiver Schwangerschaftstest krönt das Glück – endlich wird der Grundstein für das Familienleben gelegt; der sprichwörtliche Nestbautrieb wird wörtlich genommen. Doch welche Hürden, Vor- und Nachteile hat der Hausbau in der Schwangerschaft. Ist der Stress für die werdende Mutter zumutbar? Was sollten Paare beachten, die beide Großprojekte – Haus und Baby – gleichzeitig angehen wollen?

Hausbau und Schwangerschaft

Ein Haus zu bauen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Abenteuer. Denn alles, was man noch so gut geplant hat, kommt meistens anders als man denkt! Wie lange lässt die Baugenehmigung auf sich warten? Muss am Bauplan noch etwas geändert werden? Ist das Wetter konstant genug, damit der Vater werdenRohbau zügig fertig wird? Können alle Handwerker ihre Termine einhalten oder kommt es zu Verzögerungen? Plant das Paar Eigenleistungen wie Wände Streichen oder das Anlegen des Gartens?

All diese Fragen können zu Baubeginn nur im Ansatz geklärt werden. Doch auch wenn es zu Verzögerungen kommt, der Geburtstermin rückt mit jedem Tag näher. Der Gedanke, doch nicht rechtzeitig fertig zu werden, kann das Elternpaar in Spe schon mal ordentlich stressen. Trotzdem kann ein Hausbau in der Schwangerschaft einige Vorteile bieten:

  • Das Kinderzimmer kann nach eigenen Wünschen gestaltet und direkt eingerichtet werden. Die Überlegungen, welcher bereits bewohnte Raum zum Kinderzimmer umfunktioniert werden soll, entfällt.
  • Kein Umzug mit Kleinkind: Die Platzfrage stellt sich unweigerlich, je größer das Kind wird. Spätestens, wenn Junior in den Kindergarten kommt, ist der Wunsch nach mehr Platz so groß, dass das Thema Hausbau erneut aufgegriffen werden müsste – ein Umzug mit Kleinkind kann auch sehr stressig werden. Vielleicht soll das neue Familienmitglied aber auch noch zeitnah ein Geschwisterchen bekommen – dann ist jetzt tatsächlich ein guter Zeitpunkt, ein geeignetes Nest zu bauen.
  • Gut geplant ist halb umgezogen! Auch wenn nicht alle Eventualitäten eingeplant werden können, so ist eine gute Planung das A und O. Gemeinsam kann das werdende Elternpaar beweisen, was für ein gutes Team sie sind. Eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende Elternzeit.

Stress beim Hausbau in der Schwangerschaft vermeiden

Gerade werdende Mütter sollten sich von Stress fernhalten. Damit der Hausbau trotzdem gelingt, sollten einige Punkte beachtet werden:

  • Ausreichend Zeit einplanen: Gerade beim Hausbau können unglückliche Umstände zu erheblichen Verzögerungen führen. Eine Schwangerschaft ist ebenso unvorhersehbar. Mögliche Komplikationen können die werdende Mutter zur Bettruhe verdonnern. Auch die mögliche Übelkeit und Müdigkeit im ersten Trimester sollte nicht unterschätzt werden. Werdende Eltern sollten daher ausreichend Zeit einplanen. Auch ein Umzug ins Eigenheim nach dem Wochenbett ist kein Beinbruch. Daher: Mietwohnung nicht zu früh kündigen. Lieber einen Monat länger Miete einplanen.Eltern und Kinder
  • Fleißige Umzugshelfer: Werdende Mamas können genau eine Sorte Umzugskartons tragen: Die Leeren! Daher sollte der Umzug mit Babybauch mit ausreichend Unterstützung durchgeführt werden. Auch in den Tagen nach dem Umzug sollte Hilfe bereit stehen.
  • Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Wenn dann doch etwas nicht gut klappt, sollten werdende Eltern beim Hausbau Humor behalten – dies ist eine gute Übung für die herausfordernde Elternzeit.
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