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Baby Krankenhaus 15. Oktober 2014 0

Tipps & Ratschläge


In den letzten Wochen der Schwangerschaft ist es an der Zeit eine Krankenhaustasche mit wichtigen Dingen für die Mutter, ihre Begleitung und das Baby zu packen. Am besten ist es, wenn die Tasche ab der 36. Schwangerschaftswoche immer griffbereit ist, da stets die Gefahr besteht, dass die Geburt plötzlicher kommt als erwartet. In dieser Situation hat man keine Zeit mehr, um an Zahnbürste, Waschlappen und Co. zu denken.

Die wichtigsten Dinge für die Krankenhaustasche der Mutter

Vorbereitungen zur GeburtEgal ob eine Geburt im Krankenhaus stattfindet oder eine Hausgeburt geplant ist. In die Krankenhaustasche gehören alle wichtigen Sachen, die der werdenden Mutter die Geburt erleichtern und nicht erst unter einsetzenden Wehen noch mühsam zusammengesucht werden müssen.
Neben der Krankenhaustasche für die Mutter, sollten auch eine paar Dinge für den Partner einpackt werden, damit die Begleitung die Geburt des Babys ebenfalls entspannt miterleben kann.

Am wichtigsten sind die formalen Unterlagen wie der Mutterpass, die Krankenversicherungskarte, eventuell ein Einweisungsschein, die Geburtsurkunde der Mutter oder das Familienstammbuch der werdenden Eltern.
An nächster Stelle stehen nun die Kleidung und Pflegeutensilien für die Mutter, die auf keinen Fall vergessen werden sollten. Ein Bademantel ist sehr praktisch für den Gang zur Toilette oder Dusche, wenn diese sich außerhalb des Kreissaales oder des Krankenzimmers befinden. Hausschuhe und warme Socken sind ein Muss, da kalte Füße die Wehen hemmen können.

Für die Geburt und die erste Zeit des Stillens im Krankenhaus eignen sich weite Nachthemden am besten, die sich leicht öffnen und verschließen lassen. Besonderes für die Anfangszeit sind Still-BH’s und Stilleinlagen gut geeignet, da der Körper gerade zu Beginn der Stillzeit oft zu viel Muttermilch produziert. Kontaktlinsenträger sollten die Linsen bei der Geburt herausnehmen und eine Brille tragen. Eine kleine Kosmetiktasche mit den üblichen Waschutensilien für eine Urlaubsreise und kleine Handtücher sollte für den gesamten Krankenhausaufenthalt ausreichen. Zur Schmerzerleichterung bei den ersten Wehen können Massageöle oder ein Pezziball hilfreich sein. Man sollte jedoch vorher mit dem Krankenhaus besprechen, welche Dinge tatsächlich mitgebracht werden müssen und dürfen.
Zur Ablenkung und Entspannung dienen am besten Bücher, Zeitschriften, Musik und eventuell ein Kuscheltier. Nicht vergessen sollte man das Smartphone und eine Fotokamera, denn auch die Familie zu Hause fiebert einer Geburt voller Aufregung entgegen.

Das erste Outfit für den Nachwuchs

Baby SachenIn den ersten Tagen nach der Geburt werden im Krankenhaus weder Kleidung noch andere Utensilien für das Baby benötigt. Im Regelfall werden kleine Strampler, Schlafsäcke, Mützen und auch Windeln und Feuchttücher vom Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Dieses Angebot sollte von den Eltern auch genutzt werden, da die Krankenhauskleidung vor Ort gewaschen wird und ein mitgebrachtes Lieblingsstück schnell in den großen Wäschesäcken des Klinikpersonals verschwinden kann. Trotzdem sollten die werdenden Eltern eine kleine Grundausrüstung für ihren Nachwuchs einpacken.

Ein komplettes Outfit, bestehend aus einem Body, einem Strampler, einer Jacke und einer Baumwollmütze, sind nicht nur für die erste Fahrt nach Hause wichtig. Oftmals bieten Krankenhäuser in den ersten Lebenstagen ein Fotoshooting an, bei dem die Eltern ihrem Baby etwas ganz besonders schönes anziehen möchten. Bei einem Winterbaby kann zusätzlich noch die Anschaffung einer warmen Babydecke oder einem Schneeanzug sinnvoll sein.

Für eine sichere Heimfahrt muss natürlich an den Babyautositz gedacht werden. Falls die Mutter nicht stillt, müssen auch Babyflaschen und Milchnahrung in der Krankenhaustasche einen Platz finden. Jedoch stehen in der Regel alle Krankenhäuser den frisch gebackenen Müttern bei Anfangsschwierigkeiten während des Stillens helfend zur Seite.

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