» » Den Einkauf mit Baby oder Kleinkind ohne Stress bewältigen
Baby Beschäftigung 23. Oktober 2018 0

Tipps & Ratschläge


Die erste Zeit gemeinsam mit dem Nachwuchs ist für viele Eltern eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch sehr spannend. Und dann haben sich alle an die neue Lebenssituation gewöhnt und der Alltag stellt wieder neue Herausforderungen. Wie funktioniert der Einkauf mit Baby oder Kleinkind, ohne dass Tumulte im Geschäft entstehen oder die Eltern am Ende völlig entnervt wieder Zuhause ankommen?

Zufriedene Babys sind ruhige Babys

Eltern kennen es von Zuhause – ist der Nachwuchs satt, frisch gewickelt und zufrieden, ist er auch ruhig. Und genau diese Voraussetzungen gilt es für die Mitnahme zum Einkauf zu beherzigen. Das Baby sollte gerade gefüttert und mit frischen Windeln versehen, vor allem aber ausgeschlafen sein. Wenn Mutter und Vater für zusätzliche Ausgeglichenheit des Nachwuchses sorgen möchten, können sie interessantes Spielzeug wie eine Spieluhr oder eine Rassel bzw. ein Mobile in den Kinderwagen legen bzw. davor spannen. Damit ist das Kleine zusätzlich beschäftigt.

Größere Kinder mit Aufgaben beschäftigen

Neben den Maßnahmen, die unmittelbar das Kind selbst betreffen, sollten Eltern darauf achten, nicht gerade zu Stoßzeiten oder kurz vor Ladenschluß mit den Kleinen ins Geschäft zu gehen. Ist der Nachwuchs dann schon etwas größer, macht es Sinn, ihn in den Einkauf einzubeziehen. Die Eltern können ihm kleine Aufgaben geben, etwa etwas aus dem Regal zu holen und in den Einkaufswagen zu geben. Gerade Obst bietet in diesem Zusammenhang eine gute Projektionsfläche. Kleine Kinder bekommen damit das Gefühl, dass sie schon alt genug für ein kleines bisschen Verantwortung sind.

Das richtige Geschäft auswählen

Auch wenn es gerade in der Großstadt naheliegend ist, im Discounter oder in großen Geschäften den Einkauf zu tätigen, sollte mit Kindern die Auswahl anders getroffen werden. Kleinere Läden, die besonders freundlich zu Kindern sind, deren Personal womöglich die Kleinen direkt anspricht und ihnen eine Scheibe Wurst oder ein Stückchen Obst zum Probieren gibt, sind die optimale Wahl. Liegen diese noch dazu in der Nähe des Wohnortes oder der Siedlung, können größere Kinder kleinere Einkäufe dann eigenständig erledigen. Liegt das Geschäft in Fußweite, kann der Einkauf sehr gut mit einem Besuch des Spielplatzes als Belohnung und Motivation für die Kleinen verbunden werden.

Einige deutsche Städte haben Initiativen gegründet, die kinderfreundliche Geschäfte entsprechend fördern. Diese sind oft an einem markanten Zeichen erkennbar und signalisieren damit ausdrücklich, dass die Kleinen erwünscht sind.

Regeln für den gemeinsamen Einkauf

Eltern sollten vor dem Einkauf mit ihren Kindern einige Regeln klären. Wichtig dabei ist eine positive Formulierung und nicht einfach der Ausdruck von Verboten. Verhält sich der Nachwuchs entsprechend ruhig und brav, sind kleine Wertschätzungen angebracht. Das müssen nicht unbedingt Süßigkeiten oder Spielsachen sein. Auch das Versprechen, nach dem Einkauf den Spielplatz zu besuchen, kann für den Nachwuchs Motivation genug sein, die Trotz- und Lärmphase im Geschäft einzustellen.

Der Einkauf mit Säuglingen oder Kleinkindern kann für Eltern eine echte Herausforderung und Stressbelastung darstellen. Doch wer einige Vorkehrungen tritt, das Baby ausgeschlafen, gefüttert und frisch gewickelt oder der etwas ältere Nachwuchs beschäftigt und motiviert ist, wird auch das Shoppen zur angenehmen Erfahrung.

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