» » Den Partner mit zur Geburt nehmen: Ja oder Nein?!
Schwanger mit Partner 04. Mai 2017 0

Tipps & Ratschläge


Die Geburt Ihres Kindes rückt immer näher und es gilt, einige wichtige Entscheidungen zu treffen. Neben der Wahl eines passenden Namens für das Kind steht vor allem die Frage im Raum, ob beider Elternteile bei der Geburt anwesend sein sollten. Was spricht für die Anwesenheit des Partners bei der Geburt und welche Gründe könnte es dafür geben, den Partner nicht mit in den Kreißsaal zu nehmen?

Stärkung der Vater-Kind Beziehung

Die Geburt des eigenen Kindes ist ein hoch emotionaler Moment. Das gilt nicht nur für die Mutter, sondern auch für den Vater. Dabei zu sein, wie das eigene Kind seinen ersten Schrei macht, kann die Bindung von Vater und Kind enorm stärken. Viele modeVäter wünschen sich, die ersten Atemzüge ihres Babys miterleben zu dürfen, um von Beginn an ein wichtiger Bestandteil im Leben ihres Kindes zu sein. Die Anwesenheit des Partners während der Geburt kann übrigens nicht nur die Bindung zwischen Vater und Kind stärken, sondern auch die Eltern enger zusammen wachsen lassen.

Die Partnerin unterstützen

Der Partner kann, wenn er sich gut auf die Geburt vorbereitet hat und über starke Nerven verfügt, eine echte Stütze für die Frau bei der Geburt sein. Er kann seine Partnerin beruhigen, ihr Mut zusprechen und sich die Hand von ihr zerquetschen lassen. Viele Frauen fürchten sich vor der Geburt, vor allem, wenn es sich um ihr erstes Kind handelt. Eine vertraute Person in so einer schwierigen Situation an seiner Seite zu haben, ist für viele Frauen eine echte Hilfe.

Welche Gründe sprechen für eine Geburt ohne Partner?

Sollte der Partner sich furchtbar vor der Geburt fürchten und hält es nicht aus, seine Frau leiden zu sehen, dann ist er während der Geburt keine echte Hilfe, sondern eine zusätzliche Belastung. Es hat schon Männer gegeben, die während der Niederkunft ihrer Frau in Ohnmacht gefallen sind. Statt so eines zart besaiteten Mannes, sollten Sie besser die beste Freundin, die Mutter oder die Schwester mit in den Kreißsaal nehmen. Es gibt Frauen, die nicht möchten, dass ihr Partner sie in einem so intimen Moment wie einer Geburt sieht. Sie fühlen sich unwohl bei dem Gedanken, dass der Kindsvater sie schwitzend, Die Geburt mit dem Partnerblutend und schreiend sieht. Bei vielen Frauen spielt auch die Angst eine Rolle, dass ihr Partner sie nach der Geburt weniger attraktiv finden könnte. Auch wenn dies nur in den seltensten Fällen der Realität entspricht. In solch einem Fall ist es wohl ebenfalls besser, mit einer anderen Begleitperson als dem Partner zu gebären. Denn unnötige Sorgen sollten am Tag der Entbindung möglichst vermieden werden.

Es gibt viele Gründe, die für und gegen die Geburt zusammen mit dem Partner sprechen. Im Ergebnis muss jedes Paar für sich, bzw. alle werdenden Eltern für sich entscheiden, wie sie am Tag der Entbindung vorgehen möchten. Im Idealfall sind beide Partner mit der getroffenen Vereinbarung zufrieden.

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