» » Der Reboarder Kindersitz - Sicherheit für Unterwegs
Auto Spielzeug 24. September 2016 0

Urlaub & Freizeit


Rückwärtsgerichtetes fahren im Auto ist sicherer für Kinder unter vier Jahren. Eine Tatsache, die vielen noch nicht bekannt ist. Die Babyschale, in denen Kinder die ersten Monate im Auto transportiert werden, steht immer entgegen der Fahrtrichtung, danach kommen viele Kinder aber in einen vorwärtsgerichteten Sitz – meist aus Unwissenheit der Eltern.

Ein Rückwärtsgerichteter Sitz gibt Sicherheit

patchworkRückwärtsgerichtetes Fahren ist für Kinder unter vier Jahren empfehlenswert, denn der Kopf eines Kleinkindes macht 25% des gesamten Körpergewichtes aus. Die Nackenmuskulatur und Wirbelsäule entwickelt sich erst langsam und so gibt es hier ein großes Verletzungsrisiko bei Frontal-Unfällen. Der Kopf wird bei einem vorwärtsgerichteten Sitz nach vorne geschleudert, der Körper durch die Gurte zurückgehalten und alle Kräfte wirken auf die empfindliche Nackenpartie. Bei einem Reboarder wird das Kind in den Sitz gedrückt und die gesamte Aufprall-Energie wird über den ganzen Rücken verteilt. Immer mehr Studien zeigen (unabhängig voneinander), dass Reboarder für Kinder unter vier Jahren eine der sichersten Transportmethoden sind. Auch die EU-Richtlinie wurde schon ein wenig angepasst und sagt nun, dass Kinder bis 15 Monate rückwärts fahren müssen. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt, dass Rückwärtsfahren nicht nur ein Trend ist.

Das Argument Früher-hatten-wir-das-auch-nicht

Oft hört man beim Kindersitzkauf ein „Früher hatten wir das auch nicht, das ist neumodischer Quatsch.“ Es stimmt, früher gab es keine Reboarder, aber früher gab es auch keine Airbags und dennoch werden sie nun standardmäßig für die Sicherheit der Passagiere in Autos eingebaut. Warum sollte man nun also für Kinder nicht den sichersten Weg – einen Reboarder – wählen? Es gibt keinen Grund. Einen passenden Reboarder findet man mit Hilfe eines Fachgeschäftes auf jeden Fall.

Vor Ort kaufen und beraten

Leider wissen viele Babygeschäfte noch nicht den wahren Nutzen der Reboarder und die Verkäufer sind nicht richtig geschult. Ein Besuch in einem Reboarder-Fachgeschäft ist ratsam, denn hier kennt man sich aus. Man wird beraten in Bezug auf das eigene Auto, die eigenen Wünsche (z.B. dass der Sitz oft die Autos wechselt, oder dass es kein Isofix gibt) und auch die Preisfrage wird berücksichtigt. Aus diesem Grund lohnt sich der Weg zum Fachgeschäft auch schon vor dem Kauf der Babyschale, denn unter Umständen ist diese gar nicht nötig, da es auch Reboarder gibt, die ab Geburt genutzt werden können. Der Preis ist je nach Ausstattung des Sitzes unterschiedlich. Inzwischen gibt es aber einige gute Reboarder, die nicht viel mehr als ein guter vorwärtsgerichteter Sitz kosten. Vorher informieren und planen hilft dabei, dass das Kind sicher fahren kann. Viele Geschäfte bieten auch Gutscheine an, diese kann man sich gut zur Geburt wünschen – sinnvoller als das zehnte Kuscheltier-Tuch. Wichtig zu wissen ist auch: einige Fachgeschäfte bieten vor der Geburt den Service einer „Leih-Babyschale“ an, sodass man nach der Geburt den passenden Sitz zu Kind, Auto und Begebenheiten auswählen kann – einfach mal beim Fachhändler anfragen.Spielzeug

Fazit

Ein Autositzkauf muss gut bedacht sein: mit genügend Zeit sollte man diesen wichtigen Kauf angehen. Sich gründlich informieren, das Geld bedenken und beiseite legen und dann den Kauf tätigen. Wichtig ist, dass man bedenkt: Es geht um die Sicherheit des kleinen Sprösslings und ein Reboarder bietet beim Autofahren den optimalen Schutz.

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