» » Die besten Aktivitäten, mit denen man sein Baby beschäftigen kann
Spielzeug für Babys 22. Juni 2017 0

Spaß & Freude


Im Laufe der ersten 12 Monate entwickeln sich Babys rasant – und mit ihnen ihre Fähigkeiten und Spielvorlieben. Umso sinnvoller ist es, Aktivitäten und Spiele anhand der individuellen Entwicklung und Interessen des Kindes auszuwählen. Auch wenn die Spielzeugabteilungen der großen Händler aus allen Nähten platzen: In den ersten 12 Monaten benötigt ein Baby eigentlich kaum Spielzeug. Das liegt zum einen daran, dass Babys ihre Sinne und Fähigkeiten erst entwickeln müssen und Spielzeuge noch gar nicht als solche erkannt und genutzt werden können. Zum anderen suchen die Kleinsten instinktiv die Nähe von Mama und Papa. Die sind nicht nur Nahrungslieferanten und Wiegenmeister, sondern auch Studienobjekt, Vorbild, Spielgefährte und Spielzeug in einem.

Bis 3 Monate: Spielzeuge nicht nötig

GreiflingIn den ersten drei Monaten hat ein Baby mehr als genug damit zu tun, seine Sinne und Fähigkeiten zu perfektionieren und seine Umwelt wahrzunehmen. Spielzeuge im klassischen Sinn sind in dieser Zeit im Prinzip nicht notwendig. Hoch im Kurs steht dafür alles, was sinnliche Eindrücke bietet und die Bindung zu Mama und Papa stärkt. Kuscheln, vorsingen und mit dem Baby sprechen sind in dieser Phase ebenso sinnvoll und wichtig wie z.B. Mimikspiele. Zu den Klassikern der Baby-Unterhaltung zählen ein Mobile und ein weiches Kuscheltier oder Kuscheltuch. Jetzt ist auch die perfekte Zeit für Babyschwimmen, Babygymnastik und Babymassagen oder Pekip-Kurse.

Bis 6 Monate: Sinne anregen

Zwischen dem 3. und 6. Monat erweitert sich das Sichtfeld von Babys und damit auch ihr Interessensspektrum. Jetzt ist es an der Zeit, die Umwelt genau zu studieren und sie mit allen Sinnen zu begreifen – im Wortsinn. Rasseln, Klappern, Greifringe & Co zählen in dieser Entwicklungsstufe zu den beliebtesten Spielzeugen. Ebenfalls interessant sind nun Activity Center, Spieldecken und alles, was interessante Oberflächen oder Geräusche zu bieten hat. Auch Farben und Lichter üben nun eine große Faszination aus. Viele Babys interessieren sich in dieser Phase für ihr Spiegelbild, Lieder, Krabbelverse und sanfte Körperspiele. Bei Spaziergängen ist das Draußen fast noch interessanter als Schnullerketten, Wagenketten oder kleine Stoffbücher.

Bis 12 Monate: Grob- und Feinmotorik fördern

Zwischen dem 6. und 12. Monat beginnt Baby aktiv, Geräusche zu imitieren und Laute zu produzieren. Bilderbücher, einfache Kinderreime und Kinderlieder fördern diese Entwicklung. Darüber hinaus verändert sich Babys Wahrnehmung: Das Kind lernt nun, dass Personen oder Dinge auch dann noch existieren, wenn sie sich außerhalb des Sichtfeldes befinden. Zu den beliebtesten Spielen in dieser Phase zählen daher Versteckspiele. Auch Grob- und Feinmotorik entwickeln sich nun rasant weiter. Wunderbar geeignet sind dafür beispielsweise bunte Bausteine, kleine Bälle oder Steckwürfel – sie trainieren die Feinmotorik und Hand-Auge-Koordination. Zudem versuchen die meisten Kinder nun, sich selbstständig fortzubewegen. Eine Krabbeldecke kann jetzt ebenso sinnvoll sein wie ein Nachziehspielzeug, eine Krabbelrolle oder ein Lauflernwagen.

Wasser Windel
Natürlich entwickelt sich jedes Baby unterschiedlich, was es schwierig macht, pauschale Empfehlungen für Aktivitäten auszusprechen. Grundsätzlich gilt: Aktivitäten sollten sich an den Fähigkeiten und Interessen des Kindes orientieren. Wer die natürliche Neugier und den Entdeckersinn seines Babys unterstützt, fördert es automatisch auf die richtige Weise.

Bewerten Sie diesen Artikel
Bewertung 0 / 5 (0 votes cast)
0RETWEETSTweet
0GOOGLE +1+1
0SHARESTeilen

Ähnliche Artikel

Kommentare0

Schreibe einen Kommentar

Neu in Spaß & Freude