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Säugling 22. Oktober 2014 0

Tipps & Ratschläge


Als krönendes Zeichen der Liebe zweier Menschen wird die Geburt des eigenen Nachwuchses bezeichnet. Werdende Eltern können die kommenden neun Monate kaum abwarten und wünschen sich nichts sehnlicher, als ihren Nachwuchs in den Händen halten zu können. Was genau auf sie zu kommt, wissen nur die wenigsten Eltern, aber sie sind gefasst auf alles. Dabei sind Säuglinge gerade in den ersten Monaten die „Ruhe“ selber und meist recht anspruchslos zu betrachten. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber grundlegend darf gesagt sein, dass Babys einfache Wegbegleiter sind, die Mama und Papa nicht missen wollen.

Die vielen Lernstufen eines Säuglings

An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass Babys alle unterschiedlich sind. Es muss keine Panik ausbrechen, wenn ein Baby nicht im fünften Monat unentwegt plappern mag, sondern muss jedes Kind individuell gefördert werden. Jedoch sollte stets darauf geachtet werden, dass Babys eben genau in den ersten Monaten viele Sinne geschärft bekommen, die man mittels Vorlesen, Sprechen, Tasten, Schmecken oder auch Hören fördern kann. So ist gewährleistet, dass eine gute Entwicklung des Kindes im Raume steht.

Die ersten Wochen nach der Geburt

SäuglingSäuglinge schlafen bis zu 18 Stunden am Tag, was nicht gerade für Action in den ersten Monaten für Eltern spricht. Dennoch lernen Säuglinge innerhalb der ersten drei Monate jede Menge. Der Körper verändert sich, indem die Muskulatur sich stärkt und das Köpfchen sich besser halten lässt. Die Bewegungen werden, wenn auch unbeholfen, studiert, um mit der Umwelt zu kommunizieren. Es wird gelacht, geweint, gegessen und natürlich in die Windeln gemacht. Die ersten zwei bis drei Monate belaufen sich ausnahmslos auf diese Aktivitäten, die ein Baby erlernt. Klingt im ersten Moment für Eltern langweilig, aber viele glauben gar nicht, was sich ein Elternpaar freuen kann, wenn das Baby zum ersten Mal lacht, weint oder auch schreit. Ein Gefühl des benötigt werden macht sich breit, um dem Baby mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Die Babyentwicklung ab den vierten Monat

Ab den vierten Monat beginnen Babys langsam mit der Nahrungsaufnahme von Breien. Das Stillen wird weniger und auch die Bewegungen der Arme sowie Beine werden flüssiger. Der Säugling dreht sich immer häufiger im Schlaf und versucht mit Liegestützen wieder in die Liegeposition zu gelangen. Vor allem fällt auf, dass ab den dritten bis fünften Monat Babys bevorzugt Gegenstände in ihren Mund nehmen und den Eltern, Freunden sowie Bekannten entgegen strecken. Denn jetzt beginnt die Phase, wo Babys ihre Umwelt wesentlich intensiver wahrnehmen und langsam verstehen, dass sich alles um sie dreht.

Ab den fünften Monat wird alles anders

NachwuchsMittlerweile ist das Baby froh und munter. Die Stunden des ruhigen Schlafes schwinden langsam und ein Baby möchte unterhalten werden. Auch entscheidet sich ab jetzt bereits, ob der Säugling Rechts- oder Linkshänder wird. Der kleine Partylöwe schafft es sogar, sich alleine zu beschäftigen. Wobei ihm die volle Aufmerksamkeit natürlich viel lieber wäre und diese fordert das Baby auch notfalls ein. Babys entwickeln sich zwischen dem fünften und zehnten Monat schneller weiter und beginnen früh zu sprechen. Je nach Wortspielereien der Eltern entwickelt sich ein Baby schneller oder langsamer. Doch Nachplappern wird ein neues Hobby des eigenen Nachwuchses und macht den kleinen Rackern riesigen Spaß.

Fazit

Babys sind individuelle Liebesbeweise werdender Eltern. Sie wissen sich in Szene zu setzen und schenken ihren Eltern so viel Freude. Im Gegenzug sind Eltern des Babys für die Förderung der Entwicklung verantwortlich und schaffen dies im Regelfall auch nahezu perfekt. Jedes Kind entwickelt sich verständlicherweise anders, aber die oben genannten Monate sind die wichtigsten, um festzustellen, ob das eigene Kind ausreichend entwickelt ist. Es lohnt sich, mit der Förderung rechtzeitig zu beginnen.

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