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Baby Spielzeug 14. Oktober 2014 0

Spaß & Freude


Musik ist allgegenwärtig und beeinflusst uns in jedem Moment, doch welchen Einfluss hat Musik schon auf Babys? Dieser Frage wollen wir im folgenden Artikel etwas näher auf den Grund gehen.

Vorsingen

Das Vorsingen einen positiven und beruhigenden Effekt auf Babys hat, wissen die meisten Eltern. Um ein Baby zum Einschlafen zu bringen, reicht es häufig schon, ihnen ein beruhigendes Lied vorzusingen. Die beruhigende Wirkung ist darauf zurück Geschwisterzuführen, dass das Baby die Stimme der Eltern, vor allem die der Mutter, schon seit dem es im Bauch ist kennt. Es verbindet damit Sicherheit und Geborgenheit. Das Vorsingen stärkt ebenfalls die Bindung von Mutter oder Vater zum Kind. Da die Eltern das Kind beim Vorsingen meistens anschauen, nimmt dieses die Mimik, genauso wie die Bewegungen des Mundes und die Sprachmelodie auf. So lernt es schnell, die Bewegungen und Stimmungen der Eltern zu deuten, lange bevor es diese versteht. Das Baby lernt außerdem die Sprache schneller. Nach einiger Zeit fangen die Babys an mitzusingen und schulen somit das Sprachgefühl. Das Vorsingen lässt sich einfach in die tägliche Routine einbringen, zum Beispiel beim Wickeln oder zu Bett bringen. Dabei ist es egal, auf welchem musikalischen Niveau das ganze geschieht. Auch wenn Sie behaupten, nicht singen zu können, ihrem Kind ist das egal. Es genießt die gemeinsame Zeit mit seinen Eltern und die Musik, egal wie sich diese anhört.

Musik generell

Ein Grund dafür, dass Kinder und Babys auf Musik reagieren ist der Rhythmus, den jeder Song hat. Babys erinnern sich indirekt an den Herzschlag der Mutter, den sie schon im Mutterleib gehört und gespürt haben. Somit gibt Musik ihnen das Gefühl der Geborgenheit. Musik im Allgemeinen hat noch einen anderen positiven Effekt. Es schult das Gehör, und weil hier das Gleichgewichtsorgan liegt, wird gleichzeitig das Gleichgewicht trainiert. Dieser Effekt wird durch das Tanzen oder Wiegen des Babys verstärkt. Den Gleichgewichtssinn brauchen die Kinder von Anfang an. Umso besser dieser ausgebildet ist, umso leichter und schneller können sie das Krabbeln, und später das Laufen, Spaß an Musiklernen. Die Kinder zeigen durch wachsende Unaufmerksamkeit, dass sie keine Lust mehr haben der Musik zuzuhören. Dann ist es Zeit, eine andere Beschäftigung zu finden. Egal ob beim Vorsingen oder beim Zuhören anderer Musik, spielen oder singen Sie die gleichen Stücke immer wieder und verbinden Sie bestimmte Stellen mit passenden Bewegungen. Auf diese Art und Weise lernt das Kind Wörter und Stimmungen mit Bewegung zu verbinden, die es nach einiger Zeit nachahmen kann. Das wiederum ist ein Training für die Koordination. Sobald es Greifen kann, kann es mit einfachen Dingen, wie einer Rassel oder einem Glockenspiel, selber Musik machen. Bei allem ist es jedoch wichtig, dass das Kind Spaß dabei hat. Wenn es zur Musik gezwungen wird, kann es den gegenteiligen Effekt auslösen. Die Musikrichtung spielt bei der Entwicklung keine große Rolle, Hauptsache die Kinder genießen die Musik und haben Freude daran.

Fazit

Musik hat einen beruhigenden Einfluss auf Babys und kann die Gehirnaktivität positiv beeinflussen, besonders die Bereiche, die für die Motorik und das Sprachgefühl zuständig sind. Dabei ist die Musikrichtung oder die Qualität nicht wichtig, solange das Baby Spaß dabei hat. Gleichzeitig wird die Bindung zu den Eltern intensiviert.

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