» » Ernährung in der Schwangerschaft - Auf diese Lebensmittel sollte Frau besser verzichten
schwangerschaft 20. Juni 2018 0

Pflege & Gesundheit


Bereits in der Schwangerschaft bekommen Frauen einen Vorgeschmack auf das Muttersein: Die Verantwortung für das noch ungeborene Leben beginnt ab dem Tag, an dem man den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält oder die Bestätigung des Gynäkologen erhält. Neben Glücksgefühlen und Freude machen sich bei den meisten Frauen auch viele Sorgen und Unsicherheiten breit: „Worauf muss ich jetzt achten, damit mein Baby in meinem Körper optimal versorgt wird?“ Natürlich ist vielen klar: Eine gesunde Mahlzeit ist auch eine gute Mahlzeit für das Baby. Doch gibt es einige Lebensmittel, die auf den ersten Blick gar nicht so ungesund scheinen, aber während der Ernährung in der Schwangerschaft besser gemieden werden sollten.

Absolute No-Go`s bei der Ernährung: Alkohol und Nikotin

Bereits geringe Mengen Alkohol und Nikotin können schwere Folgen für das ungeborene Leben haben, mit dem sich Frauen in der Zeit der Schwangerschaft ihren Körper teilen. Auch ein Glas Wein, eine Flasche Bier oder eine Zigarette sind jeweils eins zuviel! Der Körper der Frau ist mit der Nabelschnur und der Plazenta unweigerlich mit dem Baby verbunden. Daher gelangen selbst geringe Mengen Alkohol und Nikotin in den Blutkreislauf des Ungeborenen. In der Schwangerschaft legt man den Grundstein für eine gesunde Entwicklung. Alkohol und Nikotin können daher erhebliche Folgen für die Entwicklung des Babys und sein gesamtes späteres Leben haben.Ultraschall

Gut zu wissen: Auch Alkohol in Soßen kocht während des Kochens nicht komplett aus – es bleibt immer Restalkohol enthalten. Daher: Finger weg!

Gleiches gilt für eine Vielzahl frei verkäuflicher Medikamente aus der Apotheke. Bisher harmlose Schmerztabletten können die Entwicklung des Babys massiv beeinträchtigen. Daher sollten Schwangere vor jeder Medikamenteneinnahe Rücksprache mit ihrem Gynäkologen halten.

Vorsicht vor rohen Lebensmitteln

Doch auch bei nicht ganz so offensichtlichen Lebens- und Genussmitteln ist Vorsicht geboten. Einige rohe Lebensmittel können Krankheitserreger enthalten, die dem Baby schaden, obwohl die werdende Mutter von einer Infektion nichts mitbekommt. Hierzu zählt zum Beispiel die Toxoplasmose, Listerien und Salmonellen. Im Gegensatz zu Nikotin und Alkohol, die dem Baby bereits bei einmaligen Konsum schaden, sind diese Erreger in unseren Lebensmitteln recht selten. Allerdings wäre auch hier der Schaden bei einer möglichen Infektion groß. Daher ist es ratsam in der Schwangerschaft auf folgende Lebensmittel zu verzichten:schwangerschaft mutter

  • Rohes oder geräuchertes Fleisch sowie rohe oder geräucherte Wurstwaren: Steaks sollte man nur komplett durchgegart verzehren. Weiterhin sollte man auf Carpaccio, Tartar, Schinken und Salami, roher Kassler (Aufschnitt), geräucherter Speck, rohe Fleischpasteten, Mett- und Teewurst und ähnliche Produkte verzichten.
  • Roher oder geräucherter Fisch: Lachs, Forelle und Co. schmecken geräuchert besonders gut, sollten aber nicht auf dem Speiseplan einer Schwangeren stehen. Anders ist es natürlich bei gegrilltem Lachs oder gebackener Forelle. Finger weg auch von Thun- und Schwertfisch. Hier ist der Quecksilbergehalt besonders hoch.
  • Rohmilchprodukte und Rohmilchkäse: Rohmilchprodukte müssen generell als solche gekennzeichnet sein. Der Hinweis auf Herstellung mit unpasteurisierter Milch und Milchprodukten ist entscheidend. Meist zu finden bei Frischkäse, Weichkäse, Schafs- und Ziegenkäseprodukten, aber auch Büffel-Mozarella, Gorgonzola, Schimmelkäse und Stilton. Hartkäse aus Rohmilch kann man essen, wenn die Rinde fünf Millimeter dick abgeschnitten ist.
  • Rohes Ei: Auch weiches (Spiegel)Ei und Produkte mit rohem Eigelb sind Tabu, wie Tiramisu und Mayonnaise.
  • Fertig-Salate: Fertig geschnittene Blattsalate, Sprossen und abgepackte Feinkostsalate können besonders keimbelastet sein.
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