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Baby erste Beikost 17. Oktober 2014 0

Tipps & Ratschläge


Die erste Beikost neben dem Stillen, ist ein aufregender Moment für junge Eltern und das Baby. Verschiedene Gemüse- und Obstsorten eignen sich für die Einführung von Breinahrung. Bedingt durch die zunehmende Allergen- Belastung von Nahrungsmitteln ist es wichtig neue Nahrungsmittel zu einer bestimmten Zeit einzuführen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für mein Baby?

NahrungWie bei allen kindlichen Entwicklungsschritten gilt auch hier: jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Eltern sollten stets auf das Verhalten ihres Kindes achten und dementsprechend agieren. Die meisten Säuglinge sind um den 6. Lebensmonat soweit. Obwohl es Babys gibt, die schon ab dem 5. Monat für derartige Neuerungen bereit sind, andere wiederum erst mit Vollendung des 7. Lebensmonat. Dennoch gibt es sichere Anzeichen des Kindes wenn es bereit ist, neben der Muttermilch schrittweise eine festere Kost aufzunehmen. Hier ist das Interesse des Babys ausschlaggebend. Wenn ein Kind seine Eltern oder Geschwister sehr intensiv beobachtet, wie diese Nahrung in den eigenen Mund schieben und es motorisch in der Lage ist seine Hand zum Mund zum führen, dann kommt es auf einen ersten Versuch an. Unproblematisch für einen Test ist es dem Kind ein Stück Kartoffel vom Familientisch in die Hand zu geben und zu schauen wie es damit vermag umzugehen. Das Kind sollte so oft wie möglich, zuerst passiv, am gemeinschaftlichen Essen teilnehmen, denn es lernt durch Nachahmung. Äußerst wichtig ist es, keinen Druck in die Situation hineinzugeben und das Baby unter allen Umständen füttern zu wollen. Das könnte spätere Probleme im Essverhalten hervorrufen. Anfänglich wird das Baby erst gestillt und dann mit Brei gefüttert, denn es kann in diesem Stadium noch nicht so viel Menge des Breis aufnehmen, dass es satt werden würde. Außerdem ist es, wenn es hungrig ist, nicht bereit neue Fertigkeiten zu erlernen. Auf jeden Fall soll das Baby entweder auf dem Schoß oder einem geeigneten Hochstuhl fest sitzen. So kann es besser Spiel- von Essenszeiten unterscheiden. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen wird das Kind bald Fortschritte machen. Später, wenn das Kind circa 200 Gramm des Breis zu sich nehmen kann ist es nicht mehr nötig zusätzlich zu dieser Mahlzeit zu stillen. Die meisten Babys möchten dann noch einen „Schluck“ Muttermilch als Flüssigkeit haben, das sollte ihm nicht verwehrt werden.

Welche Nahrungsmittel eignen sich besonders gut?

Die Belastung mit Allergenen der Nahrungsmittel haben sich in den letzten Jahren stark erhöht. Auch die Empfindlichkeit von uns Menschen gegenüber Inhaltsstoffe von Mehl und kommerziell produziertes Obst und Gemüse ist empfindlich angestiegen. Das gilt natürlichBaby Brei insbesondere für Babys und kleine Kinder. Aufgrund ihres geringen Körpergewichts ist die Toleranzgrenze in dieser Hinsicht sehr niedrig. Deshalb ist bei Nahrungsmitteln für junge Kinder auf besonders schonende Produktion zu achten. Viele junge Eltern bevorzugen hier Bio- Produkte. Nicht selten ist die Ankunft eines Babys der Grund warum Eltern beim Einkauf mehr auf Regionalität und den Verzicht künstlicher Inhaltsstoffe achten als früher. Das ist das Zeichen eines neuen Verantwortungsbewusstsein und kommt der ganzen Familie zugute.
Obst mit viel Säure, scharfe Nahrungsmittel, Getreide- , sowie Kuhmilchprodukte sollten für junge Säuglinge gänzlich gemieden werden. Als besonders verträglich und allergenarm gilt die Pastinake, ein Möhren ähnliches Gemüse mit einem milden und ursprünglichen Geschmack. Auch Kartoffeln, Möhren, Bananen, auch in Kombination mit Gemüse sind gute Inhaltsstoffe für die erste Beikost eines Babys. Auf Zusatzstoffe, wie Zucker, Salz, oder gar Honig ist beim Kochen des Breis zu verzichten. Honig könnte Säuglingen unter einem Jahr sogar gefährlich werden, da er Listerien enthält, die bei Kindern unter 12 Monate eine schwere Infektion, ähnlich einer Lebensmittelvergiftung, hervorrufen könnte.

 

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