» » Fahrradsitze für das Kind - Was ist zu beachten?
Kindersitz und Helm 08. Februar 2018 0

Urlaub & Freizeit


Sobald die Kinder selbständig sitzen können, stellt sich für die Eltern die Frage, ob sie sich vom Fahrradanhänger trennen und einen Kindersitz anschaffen sollen. Vieles spricht für Fahrradsitze für das Kind, vor allem wenn kürzere Wege ohne schweres Gepäck zurückgelegt werden müssen. Vielleicht fällt der Abschied vom Fahrradanhänger schwer – konnten doch praktischerweise neben dem Kind auch Einkäufe transportiert werden – aber die Freude über die gewonnene Bewegungsfreiheit ist gewiss groß. Ist die Entscheidung gefallen, müssen jedoch einige Punkte beachtet werden, damit die Fahrt mit dem Kind sicher und komfortabel ist.

Fahrradsitze – Frontträger oder Heckposition?

kinderradGrundsätzlich stehen die Eltern vor der Wahl zwischen einem Heckträger und einem Frontträger. Das Kind fährt auf dem Heckträger hinter dem Fahrer. Das hat den Nachteil, dass es seine Umgebung nicht gut beobachten kann und mit dem Rücken des Fahrers konfrontiert ist. Das fahrende Elternteil kann nur schwer mit dem Kind kommunizieren, da nach hinten schauen gefährlich werden kann. Andererseits ist das Kind durch die Heckposition gut vor dem Fahrtwind geschützt. Bei der vorderen Sitzposition hat der Fahrer das Kind zwar ständig unter Beobachtung, jedoch verändert sich durch das Gewicht im vorderen Teil das Fahrverhalten des Rades. Grundsätzlich ist es ratsam einen Heckträger anzuschaffen, da der kleine Passagier bei einem Unfall besser geschützt ist. Viele Fahrradsitze sind bis zu einem Gewicht von 22 Kilogramm zugelassen, was einem Alter von ungefähr fünf Jahren entspricht. Für jüngere Mitfahrer gibt es Fahrradsitze mit entsprechender Sitzfläche und einer besonderen Rückenlehne.

Kindersitze für das Fahrrad – Tipps und Tricks

Beim Kauf vom Fahrradkindersitz ist es ratsam das eigene Fahrrad mitzunehmen. Auf diese Weise ist die Garantie geschaffen, dass der Sitz auch tatsächlich passt und es zu Hause zu keiner unangenehmen Überraschung kommt. Oft sind die am Sitzrohr verlaufenden Brems- und Kupplungsseile im Weg oder der Gepäckträger ist zu instabil. Hier leistet der Händler vor Ort wertvolle Hilfe. Für die Sicherheit der kleinen Finger ist es wichtig, darauf zu achten, dass, sollte einem Hecksitz der Vorzug gegeben werden, die Federn des Sattels verkleidet werden. Nach der Montage des Kindersitzes ist häufig auch die Kindersitz fürs FahrradAnschaffung eines stabileren Ständers – ein Mittelbau- oder ein Zweibeinständer – zu empfehlen. Zum Schutz der Polster vor Regennässe gibt es im Fachhandel passende Bezüge, diese kann man vor einem Einkauf anbringen – nichts ist schlimmer als kleine nasse Mitfahrer.

Fazit

Ob Heckträger oder Frontsitz, das Fahrverhalten des Rades ändert sich. Eltern müssen sich auf das neue Fahrgefühl einstellen und vor der ersten großen Fahrt einige Übungsrunden drehen. Kinder tragen grundsätzlich einen Helm und sitzen mit den Füßen fest auf den Fußrasten aufrecht im Sitz. Besondere Vorsicht gilt bei der Fahrt mit unruhigen Kindern – hier heißt es auch: vor der ersten großen Fahrt „Üben“.

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