» » Familientag: kindgerechte Ausflüge bei Regen oder Sonnenschein
spielen 14. Oktober 2015 0

Urlaub & Freizeit


Im Alltag reicht oft die Zeit nicht aus, um große Unternehmungen zu machen. Umso wichtiger sind besondere Familientage. Bei diesen Ausflügen stehen angenehme Stunden im Vordergrund. Erhalten Sie praktische Tipps, damit diese Momente stressfrei und unvergesslich bleiben.

Altersgerechte Abenteuer

Bei der Wahl des entsprechenden Ausflugszieles steht das Alter des Kindes im Vordergrund. Für die Pflege des Babys und Kleinkinder empfehlen sich Wickeltische. Aus diesem Grund ist es hilfreich, Aktivitäten zu wählen, bei denen Sanitäranlagen in unmittelbarer Reichweite sind. Das gilt besonders für Ausflüge in der Natur. Vielleicht kann im Sommer beim Wickeln, Stillen oder Füttern improvisiert werden. Allerdings ist dies bei Schnee und Kälte eher unpraktisch. Mittlerweile haben sich Parkanlagen, Restaurants, Zoos und Ähnliches auf familienfreundliche Einrichtungen eingestellt.

wasserIn puncto Alter ist die Art der Freizeitbeschäftigung wichtig. Beispielsweise eignen sich Freizeitparks oder Indoor-Spielplätze ab einem Alter von drei Jahren. Für Babys sind sie aufgrund vieler Reize wie laute Geräusche und viele Menschen eher ungeeignet. Beachten Sie zudem den jeweiligen Anfahrtsweg.

Als Faustregel gilt: Je kleiner die Kinder sind, desto kürzer sollte die Fahrt dauern. Notfalls ist eine Übernachtung einzuplanen. Alternativ bevorzugen Familien nächtliches Reisen im Auto. Auf diese Weise ruhen sich die Kinder bereits auf dem Hinweg aus. Das Abenteuer kann entspannt beginnen.

Wenn Familienausflüge über längere Zeit geplant werden, sollte der Gesundheitszustand des Kindes im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund sind Aktivitäten ohne feste Buchung zu bevorzugen. Eltern haben damit die Möglichkeit, spontan auf den individuellen Zustand des Kindes zu reagieren. Bei Fieber, Erbrechen oder einer hartnäckigen Erkältung verschiebt sich der Ausflug. Darüber ist es empfehlenswert, stets eine Schlechtwetter-Variante vorzubereiten.

Für jede Wetterlage

Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühling locken, geht die Zeit der Outdoor-Aktivitäten los. Picknicks, Wandern, Spielplätze und Freizeitbäder warten auf junge Besucher. Bereits für die Kleinsten ab drei Jahren gibt es Freilichtmuseen oder Ritterburgen zu erobern. Je nach Bundesland kann die Anreise mit Bus, Bahn, Dampfer, Fahrrad oder PKW spannend sein.

herbstspaßAuf jeden Fall sollte ein praktischer Rucksack mit Wechselsachen und eventuell einer Regengarnitur dabei sein. Sonnencreme und Windeln dürfen ebenso wenig fehlen, wie kleine Erfrischungen. Für Ausflüge eignen sich hauptsächlich zuckerfreie Früchte- und Kräutertees als auch stilles Mineralwasser. Als Leckerei können Traubenzucker die Aktivität des Kleinkindes mit gesunder Energie unterstützen. Für einen kleinen Zwischenstopp eignet sich aufgeschnittenes Obst oder Gemüse.

Für die langen Wintermonate halten Veranstalter ebenso eine Reihe attraktiver Angebote bereit. Überdachte Spielplätze und kindgerechte Museen sind nicht nur spannend, sondern können den kleinen Welteroberern wichtige Dinge mit auf den Weg geben. Es ist empfehlenswert, die länge des jeweiligen Besuches vom Alter abhängig zu machen. Wenn beispielsweise ein Vierjähriger eine bestimmte Aktivität im Museum spannend findet, ist Geduld gefragt. Eltern können dieser Freude mit gutem Gewissen freien Lauf lassen. Auf diese Weise entsteht kein Zeitdruck und das Kind ist beschäftigt. Schließlich ergibt sich daraus ein Grund, das nächste Mal einen weiteren Höhepunkt des Museums intensiv zu erkunden.

Gemeinsame Enscheidungen treffen

Nicht immer stimmen elterliche Vorstellungen mit denen des Nachwuchses überein. Bei Babys und Kleinkindern bekommen Eltern schnell einen Eindruck darüber, ob die Ausflugsidee wirklicht gut war. Vor allem am Verhalten kann diese beobachtet werden. Ab circa drei Jahren übernehmen Kinder gern Verantwortung. Sie wollen an Familienentscheidungen teilhaben. Mit Vorliebe wählen sie aus zwei oder drei Vorschlägen für den gemeinsamen Familientag aus. Auf diese Weise machen die Musestunden mit Mama und Papa gleich doppelt soviel Spaß.

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