» » Für Mütter: Das passiert mit dem Frauenkörper nach der Geburt
Körper der Frau 31. Oktober 2019 0

Tipps & Ratschläge


Wer ein Kind bekommen hat, ist oft erleichtert, dass das Gröbste überstanden ist. Körperliche Schmerzen, Dehnungsstreifen und möglicherweise eine Kaiserschnittnarbe sind jedoch Folgen einer Schwangerschaft. Dass der Frauenkörper jetzt ganz anders aussieht, hat jedoch einen Grund: Er hat Großes geleistet. Die veränderte Optik erzählt diese unglaubliche Geschichte und vom Wunder des Lebens. Trotzdem fühlen wir uns häufig verunsichert und sehnen uns nach unserem alten Körper. Das ist verständlich. Schließlich möchten wir uns in unserer eigenen Haut wohlfühlen, was der momentane Anblick im Spiegel nicht so richtig zulässt.

Welche Veränderungen sind normal?

Jede Frau erlebt die Schwangerschaft anders. Genauso ist es mit den Veränderungen nach der Geburt. Während einige Frauen mit Streifen und Narben zu kämpfen haben, beschweren andere sich eher über fehlende Elastizität der Haut. Stellen wir uns vor den Spiegel, haben wir jedoch eine Sache gemeinsam: Schwanger mit PartnerJede Frau, die ein Baby austrägt, wird wahrscheinlich eine kleine Bauchwölbung nach der Geburt wahrnehmen. Die Haut wird sich langsam zurückbilden – und auch dieser Prozess verläuft bei jeder Mutter in unterschiedlichem Tempo. Das ist also vollkommen normal.

Schmerzen nach der Schwangerschaft sind keine Seltenheit. Verletzungen im Beckenbodenbereich und am Damm können Grund dafür sein. In der Regel heilen kleinere Wunden innerhalb von zwei Wochen nach der Geburt ab. Der Fortschritt kann später bei der gynäkologischen Nachuntersuchung festgemacht werden. Auch ungewolltes Wasserlassen oder das Ausstoßen von Harn, wenn wir lachen oder unser Baby hochheben, ist nicht ungewöhnlich.

Der Busen wird sich verändern. Viele Frauen stellen das schon am Anfang der Schwangerschaft fest. Es kann sein, dass er während der Stillzeit auch schmerzt. Wichtig ist, größere Beschwerden nicht zu ignorieren und sich untersuchen zu lassen. Das gilt auch für Wassereinlagerungen, die für gewöhnlich mit der Zeit verschwinden werden.

Die Rückbildung – ohne Druck

Die Gebärmutter zieht sich zusammen und die Beckenbodenmuskulatur wird langsam wieder stabiler. Frischgebackene Mütter achten darauf, dass sie den natürlichen Prozess dieser Rückbildung zwar unterstützen, sich aber keinesfalls überfordern. Vor allem nehmen wir jetzt Abstand von dem Gedanken, dass wir in nur wenigen Wochen einen Traumkörper bekommen, wie wir ihn uns wünschen. Dieser Druck, den viele von uns nach der Geburt verspüren, hält uns davon ab, dass wir unser neues Glück in Schwangerschaftvollen Zügen genießen können. Einfach mal Mama und Frau sein und uns dafür danken, was wir geschafft haben – das tut dem Herzen und der Seele jetzt besonders gut! Wer sich in Geduld und Dankbarkeit übt, wird den veränderten Körper besser annehmen können. Langsam wird sich die Haut zurückbilden, die Schmerzen lassen und auch Geschlechtsverkehr mit dem Liebsten wird wieder möglich sein.

Fazit

Nach der Geburt kann uns unser eigener Körper fremd erscheinen. Die Haut hat sich gedehnt, es sind Streifen und Narben sichtbar. Einige Frauen haben mit Schmerzen zu kämpfen, etwa wegen des Kaiserschnitts. Eine gute Nachricht gibt es aber: Wer seinem Körper die nötige Zeit, Geduld und Liebe schenkt, darf sich darauf freuen, dass dieser sich ausreichend erholen wird – nur etwas langsamer als sonst!

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