» » Geschwisterkinder auf das Baby vorbereiten
Baby und Eltern 14. Oktober 2014 0

Tipps & Ratschläge


Leben in einer Familie bereits ein oder mehrere Kinder und es wird nochmals ein Baby erwartet, so kann dies bei den zukunftigen Geschwisterkindern durchaus gemischete Gefühle auslösen. Im ersten Moment werden sich die meisten Kinder auf das Baby freuen, doch mit der Zeit werden sie sich Gedanken darüber machen, dass Sie für die Eltern dann vielleicht nicht mehr so wichtig sind. Deshalb sollten Sie die größeren Kinder von Anfang an in die Vorbereitungen mit einbeziehen und somit verdeutlichen, dass das neue Baby keine Konkurrenz darstellt.

Vor der Geburt

Schon bei der Einrichtung des Babyzimmers sollten die Geschwisterkinder mit einbezogen werden. Die Großen werden stolz sein, wenn sie etwa die Tapete aussuchen dürfen. Oder bei der Anschaffung von Babyausstattung, lassen Sie doch die Geschwister Kleidungsstücke mit auswählen. Somit beschäftigen sich nicht nur die Eltern mit dem Baby, auch die großen Kinder merken, dass ihre Meinung und Unterstützung gebraucht wird. Sie können somit ein gutes Verhältnis zum Baby entwickeln. Vielleicht möchten Sie die Geschwister auch bei der Namesgebung um Rat fragen.

Baby Schlafzimmer

Nach der Geburt

Ist das Baby dann geboren, kommt nochmals ein neuer Abschnitt. Hier ist es wichtig, das Baby nicht übervorsichtig zu behandeln. Lassen Sie die Geschwister das Neugeborene streicheln oder auch im Sitzen halten. Vorsicht und Hygiene ist natürlich sehr wichtig, machen Sie den Geschwistern klar, dass diese Regeln auch für Sie gelten. Eine schöne Geste ist es, den großen Kindern zur Geburt eine Kleinigkeit zu schenken, sozusagen ein Geschenk, dass das Baby für sie mitgebracht hat. Planen Sie weiterhin Zeit ein, die Sie mit den Geschwistern alleine, ohne das Baby verbringen. Die Geschwister sollen dann planen dürfen, was Sie zusammen unternehmen. Dies kann auch einfach nur ein gemeinsames Spiel sein, während das Baby schläft.

Mithilfe bei der Verpflegung

Spielende KinderLassen Sie die Geschwister auch bei der Verpflegung mithelfen. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten, so können sie beim Wickeln die neuen Windeln richten, oder neue Kleidung aussuchen und bereitlegen. Seien Sie nicht streng, wenn die Kleidung mal nicht zusammenpasst. Selbstverständlich dürfen die Großen bei Flaschenkindern auch mal Fläschchen geben. Sie sollten natürlich in der Nähe bleiben und die Sache im Blick haben.

Besuch von Freunden und Verwandten

Eine wichtige Sache sollten Sie mit Besuchern im Voraus besprechen. Die meisten Besucher kommen und interessieren sich für das Baby. Sprechen Sie mit Ihren Verwandten und Freunden, diese sollen zuerst die Geschwister begrüßen, können beispielsweise die großen Kinder auch nach dem Namen des Babys fragen. Eifersucht ist vorprogrammiert, wenn Besucher kommen und sich alles nur um das Baby dreht. Menschen die selbst keine Kinder haben machen sich darüber oft überhaupt keine Gedanken.

Ein Baby im Krabbelalter

GeschwisterBeugen Sie auch für die Zeit vor, wenn das Baby sich vorwärts bewegen kann und sämtliche Gegenstände, die zu greifen sind, in den Mund nimmt. Dann dürfen natürlich Spielsachen mit kleinen Teilchen nicht herumliegen. Die Geschwister sollen dann nicht in die Richtung denken, dass sie die ganze Zeit überall etwa mit ihren Legos spielen durften und wegen dem Baby dann nicht mehr. Erlauben Sie den Geschwistern je nach wohnlicher Gegebenheit in einem Raum (evtl. Küche), der mit einer Tür verschlossen werden kann, weiterhin auch außerhalb des Kinderzimmers zu spielen. Wenn das Baby dann Auslauf hat, wird eben die Tür verschlossen.

Eifersucht lässt sich nicht ganz vermeiden

Sie werden mit diesen Tipps die Eifersucht in Grenzen halten können, ganz auszuschließen ist sie allerdings nicht. Es wird immer wieder Situationen geben, in denen etwa das Baby schreit oder hungrig ist und Sie es nun mal zuerst versorgen müssen. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass Sie sich nach so einer Situation wieder Zeit für das größere Kind nehmen. Die Geschwisterkinder werden trotz kleiner Eifersüchtigkeiten das Baby lieben und nicht mehr hergeben wollen.

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