» » Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft
schwangerschaft 16. April 2018 0

Pflege & Gesundheit


In der Schwangerschaft isst die werdende Mutter für ihr Baby mit. Das Wichtigste hierbei ist: Werdende Mütter essen zwar für zwei, aber bitte nicht doppelt so viel! Stattdessen sollten Schwangere doppelt so gut auf eine ausgewogene Ernährung achten. Doch wie sieht eigentlich eine ausgewogene Ernährung aus? Durch das Überangebot, was Supermärkte bieten, ist es fast unmöglich, dem breiten Angebot diese Information zu entlocken. Das Richten nach Nährwerttabellen ist meist viel zu abstrakt und kompliziert. Die sogenannten ABC-Regeln bieten eine gute, erste Orientierung für eine gesunde, ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft.

A wie Appetit – dem Ur-Instink folgen

Ob knackig, cremig, heiß, kalt, süß oder sauer: Der eigene Appetit führt Schwangere meist auf die richtige Fährte, was Körper und Baby gerade gut tut. Der Appetit ist hierbei ein Signal, was der Körper gerade benötigt: Kohlenhydrate, Proteine, gute Fette, Mineralien oder Vitamine. Wichtig ist hierbei, dass Schwangere zu naturbelassener Nahrung greifen. Salzmandeln statt Chips oder Trockenobst statt Schokolade. Werdende Mütter sollten immer bedenken, dass sie nun mehr nicht für sich alleine, sondern auch für ihr Baby (mit) essen.

B wie bunt – viel Farbe im Essen

EBabybauch Mamain eintöniger gefüllter Teller macht weniger Lust auf den ersten Bissen als ein ansprechender bunter Teller mit vielfältiger Auswahl. Ist neben dem Stück Hühnchen etwas Grün, Gelb, Rot oder Orange, freut man sich gleich mehr auf die ausgewogene Mahlzeit die obendrein noch gesunde Spurenelemente, Mineralien und Vitamine liefert. Gemüse und Obst liefern viel von dem, was in der Schwangerschaft der werdenden Mutter und dem Baby gut tut.

C wie Chemie – besser meiden!

Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel sind nicht gesund – ganz gleich ob schwanger oder nicht. Doch gerade in der Schwangerschaft sollte auf Fertigprodukte verzichtet und Essen besser frisch zubereitet werden. So weiß die werdende Mutter genau, was sie sich und ihrem Baby zu Gute kommen lässt. Hinzu kommt: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gehen oft in der industriellen Verarbeitung von Fertiggerichten verloren. Naturbelassenes Gemüse und Obst aus der Tiefkühltruhe sind hingegen ebenso gut, wie ihre frischen Kollegen aus dem Gemüsefach. Statt einem Salatdressing aus der Tube können Schwangere zu einem guten Öl und etwas Zitronensaft greifen.

Lebensmittel, die Schwangere besser meiden

Erreger wie Toyoplasmose gandii, Salmonellen oder Listeriene gehören zu gefürchteten Nebenbeigaben von Lebensmitteln in der Schwangerschaft. Zwar sind diese Infektionen selten, aber wenn, kann der Schaden für das ungeborene Kind groß sein. Daher sollten werdende Mütter neben dem Rauchen auch unbedingt auf folgende Lebensmittel verzichten:

  • Alkohol (gilt auch als Soßenbeigabe)
  • Rohes oder geräuchertes Fleisch oder Wurstwaren
  • Roher oder geräucherter Fisch
  • Rohmilchprodukte oder Rohmilchkäse
  • Rohes Ei
  • abgepackte Fertigsalate oder Sprossen

Im Internet finden sich eine Vielzahl von Lebensmittel-Listen, die geeignete und ungeeignete Lebensmittel für Schwangere aufzeigen. Der Gynäkologe hilft bei Fragen sicher auch weiter. Generell gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.Schwangerschaft

Neben diesen vier Punkten sollten Schwangere auch darauf achten, ausreichend zu trinken (zwei bis drei Liter am Tag). Dabei sind auch kleine Mengen Kaffee erlaubt. Die Einnahme von Folsäure wird bis zur 12. Schwangerschaftswoche empfohlen. Die Einnahme von anderen Nahrungsergänzungsmitteln sollten ebenfalls mit dem Gynäkologen abgestimmt sein.

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