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Schmerzen beim Baby 08. Juni 2017 0

Pflege & Gesundheit


Wenn das Baby schreit, heißt es, möglichst schnell für Abhilfe zu sorgen. Hat das Kind nicht Hunger oder braucht nötig einen Windelwechsel, hat es vermutlich Schmerzen. Dabei kann man auch heute auf bewährte Hausmittel zurückgreifen, um dem Baby schnell zu helfen. Die moderne Naturheilkunde bringt hierbei alte Hausmittel wieder zum Einsatz.

Kümmel gegen Bauchschmerzen

Typische Schmerzen beim Baby kommen häufig vom Bauchraum. Die gefürchteten Drei-Monatskoliken oder allgemeine Verdauungsschwierigkeiten, machen Kleinkind und Eltern Tage und Nächte schwer. Als Hausmittel greifen Eltern zu Kümmel in Form von Tee oder als Öl, das auf das Bäuchlein vom Baby massiert wird.

Gegen Durchfall hilft ein Apfel

Baby schreitHat das Baby einen lange andauernden Durchfall, droht Ihrem Kind die Gefahr von Flüssigkeits- und Gewichtsverlust. Beim etwas älteren Baby, welches bereits an Beikost gewöhnt ist, kann ein Apfel wahre Wunder vollbringen. Eltern waschen einen Apfel mit Schale und bearbeiten diesen mit einer Küchenreibe. Die geriebene Masse steht für etwa zehn Minuten in einem Schälchen an der Luft, bis sie etwas braun wird. Erst dann entfaltet der geriebene Apfel seine volle Wirkung und wird dem Baby gereicht. Eltern sollten darauf achten, dass ihr Kind nicht zu viel verkleckert und den größten Teil des Apfels isst. Schon nach wenigen Stunden sollte sich der Durchfall vom Kleinkind bessern.

Verstopftes Näschen und schmerzende Ohren

Hat das Baby einen Schnupfen, helfen Eltern ihm, die Nase wieder frei zu machen. Ein Wattestäbchen reinigt den vorderen Innenteil seines Näschens. An Stelle des Stäbchens können Eltern auch ein Papiertaschentuch in die Länge drehen. Anschließend kommt ein Tropfen Muttermilch in jedes Nasenloch.

Baby weintEine verstopfte Nase führt oft zu einer weiteren Begleiterscheinung: Ohrenschmerzen. Diese werden vom Baby als stechend empfunden. Mit einer Zwiebel als Hausmittel können Eltern in kurzer Zeit für Linderung sorgen. Sie schälen eine kleine Küchenzwiebel und hacken diese klein. Die Stückchen geben Eltern in ein Taschentuch aus Papier oder Stoff oder in einen Streifen von der Küchenrolle. Die vier Enden des Tuches nehmen Sie oben zusammen und drehen Sie so, dass ein Säckchen entsteht. Binden Sie dieses mit einem Gummiband oder Faden zusammen. Dieses Päckchen halten Sie als Hausmittel vorsichtig auf das Ohr Ihres Babys.
Es gibt eine weitere Möglichkeit, mit der Küchenzwiebel gegen Ohrenschmerzen vom Baby zu kämpfen. Die Zwiebel wird halbiert und gedrückt, bis der Saft heraus läuft. Diesen träufeln Eltern auf ein Wattepad und legen dieses sofort ihrem Kleinkind ins Ohr. Die ätherischen Öle des Zwiebelsafts haben eine antiseptische Wirkung.

Fazit

Diese Hausmittel helfen nicht nur im ersten Lebensjahr. Auch dem Kleinkind, dem älteren Kind und Erwachsenen kann man mit der bewährten Medizin aus Großmutters Zeit ein Leben lang bei leichten Beschwerden helfen. Obendrein ist sie kostengünstig und schnell verfügbar. Der größte Vorteil aus Sicht von Eltern: Bewährte Hausmittel sind frei von unerwünschten Nebenwirkungen – und deshalb besonders fürs Baby und Kleinkind geeignet.

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