» » Sonnenbrand beim Baby - Was ist zu beachten?
Mit Baby am Strand 16. August 2017 0

Pflege & Gesundheit


Gerade Kleinkinder und Babies haben eine sehr empfindliche Haut. Daher ist es wichtig, die Haut immer ausreichend einzucrmeen und zu schützen. Sollte doch mal ein Sonnenbrand entstehen, gibt es einige Dinge, die man nun tun kann.

Vorbeugung ist besser als Therapie

Kinder, insbesondere Babies sollten nie der direkten Sonne ausgesetzt sein. Unter Sonnenschirmen und generell im Schatten haben es die Kleinen gut. Trotzdem sollten Eltern immer ein paar Maßnahmen gegen die Sonneneinstrahlung treffen. Im Handel ist dafür spezielle Schutzkleidung erhältlich. Diese ist mit einem Sonnenschutzfaktor versehen, wobei man mindestens den Faktor 30 wählen sollte. Ein Schutzfaktor von 50 ist jedoch vorzuziehen. Diese Kleidung eignet sich besonders für hellhäutige Kinder oder am Sonnen mit BabyStrand. Babies sollten nicht in Badekleidung an den Strand mitgenommen werden. Das Risiko ist enorm hoch, nicht nur einen Hautschaden für das Baby zu riskieren, sondern auch Austrocknung und damit verbunden Kreislaufprobleme.

Für einfache Ausflüge ins Freie sollte geeignete Kleidung vor allen Dingen luftig – also nicht einengend – und hautbedeckend sein. Baumwollwäsche ist ideal, weil sie hautfreundlich ist. Einen Sonnenhut darf man dabei nicht vergessen. Natürlich muss man auch Babies und Kleinkinder eincremen. Hierzu gibt es spezielle Lotionen und Cremes, die nicht parfümiert sind, und den Ansprüchen von Babyhaut gerecht wird.

Wenn es doch passiert – Tipps und Tricks

Wenn es doch passiert ist und das Baby zuviel Sonne abbekommen hat, dann ist eigentlich immer ein Gang zum Arzt notwendig. Je nach Alter des Babies kann sich die Haut noch nicht ohne Hilfe regenerieren, außerdem ist eine solche Verbrennung schmerzhaft und benötigt je nach Intensität auch eine Schmerzbehandlung.

Lassen sie das Baby ausreichend trinken. Durch den Aufenthalt in der Sonne hat es Flüssigkeit verloren und es ist wichtig, die Speicher wieder aufzufüllen. Weiterhin lenkt es das Trinken ein wenig von den Schmerzen ab.
Auch wenn der mütterliche Instinkt es verlangt, legen sie ihr Kind in die Trage, damit die verbrannten Stellen nicht unnötiger Berührung ausgesetzt werden. Das verursacht weitere starke Schmerzen. Wenn sie ein Pucktuch besitzen, dann packen sie das Kind dort hinein und benetzen sie die entsprechenden Stellen des Gewebes über den sonnenbrandigen Hautarealen mit handwarmem Wasser. Das macht die Hautreizung erträglich und das Kind hat nicht die Bewegungsfreiheit sich selbst zu bewegen. Dies geht aber nur dann, wenn sich keine Blasen auf der Haut des Babies bilden, sonst besteht hier die Gefahr einer Infektion.Spaß im Wasser

Auf keinen Fall darf das Kind einer weiteren Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Der Arzt wird neben einer Schmerzbehandlung auch feststellen, ob eine weitere lokale Therapie notwendig ist. Wenn der Sonnenbrand sehr stark ist, dann kann eine leicht cortisonhaltige Salbe notwendig werden. Ansonsten wird die Haut in den nächsten 48 Stunden nur gekühlt und danach gecremt. Dazu eignet sich Wasser leicht unterhalb der Raumtemperatur auf Mulltüchern oder Waschlappen. Hierzu sollten keine Eiswürfel verwendet werden, denn diese können zu weiteren Verbrennungen (Erfrierungen) führen. Um der Haut von außen Flüssigkeit zu geben, verwenden sie bitte alkoholfreie Gele wie beispielsweise Aloe Vera-Gel, oder fettfreie Cremes. Auf Heilsalben sollte verzichtet werden.

Fazit

Schutz ist das Zauberwort: Eltern sollten auch daran denken, dass nicht nur im Hochsommer die Sonne scheint. Bereits die Frühlingssonne (auch wenn die Temperaturen nicht warm sind) kann Hautschäden und Sonnenbrand verursachen, gleiches gilt für den Herbst. Wenn es aber passiert ist, dann hilft, Kühlung und Schmerztherapie – aber nur nach Anweisung des Arztes.

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