» » Hilfreiche Tipps gegen Bauchschmerzen beim Säugling
Baby Weinen 14. Oktober 2014 0

Tipps & Ratschläge


Wenn das Baby in den ersten Lebensmonaten häufig schreit und verkrampft, können Dreimonatskoliken der Grund sein. Viele Eltern sind in diesen Momenten verunsichert und fühlen sich oft hilflos. Doch obwohl sich Dreimonatskoliken nicht vermeiden lassen, gibt es viele Dinge die Eltern ausprobieren können, um den schmerzhaften Blähungen des Säuglings entgegenzuwirken.

Mögliche Ursachen der Dreimonatskoliken bei Säuglingen

WeinenLaut Medizinern leiden fast ein Drittel aller Babys an Dreimonatskoliken. Das Baby schreit ohne sich zu beruhigen, zieht die Beine an den Körper und verkrampft. Eine eindeutige Ursache für diese krampfartigen Blähungen gibt es nicht, jedoch können gleich mehrere Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Das Baby wurde während der Schwangerschaft neun Monate über die Nabelschnur mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Nach der Geburt muss die Nahrung selbständig aufgenommen werden, was den Magen und den Darm des Säuglings schnell überfordern kann. Die Darmflora muss sich erst entwickeln und die Darmschleimhaut an die neue Nahrung anpassen. Diese Anfangsschwierigkeiten können den kleinen Körper des Babys sehr belasten.
Hinzu kommt, dass viele Babys beim Trinken zu viel Luft schlucken. Dies passiert gestillten Babys und Flaschenbabys gleichermaßen. Die Luft im Bauch kann nicht mehr entweichen und führt zu Darmkrämpfen. Deshalb sollten Babys stets in Ruhe und ohne Hektik gefüttert werden. Stillende Mütter können zusätzlich darauf achten, dass sie während der Stillzeit auf blähende Nahrungsmittel wie Kohl, Knoblauch und Zwiebeln verzichten, da das Baby die blähenden Wirkstoffe über die Muttermilch zu sich nimmt. Auch die richtige Zubereitung des Fläschchens kann Magenkrämpfe verhindern. Bei der Milchzubereitung sollten so wenige Luftblasen wie möglich entstehen und viele Hersteller bieten ein großes Sortiment an Anti-Kolik-Flaschen an.

Hilfreiche Maßnahmen bei starken Bauchschmerzen

Wenn das Baby einen Kolikanfall hat, gibt es viele unterschiedliche Linderungsmethoden die Eltern probieren können, um die Bauchkrämpfe des Neugeborenen zu verringern. Vielen Babys helfen leichte und entspannende Bauchmassagen. Spezielle Massageöle für Säuglinge beinhalten ätherische Öle, Kamille und Kardamom, die eine natürlich entkrampfende und entspannende Wirkung haben. Auch ein langsames Fahrradfahren auf dem Wickeltisch kann den Darm entlasten und beschert Eltern und Baby ein paar lustige Minuten, wenn Mama und Papa vor dem Wickeltisch quietschende Geräusche machen und witzige Grimassen schneiden.Dreimonatskoliken
Bei Bauchschmerzen sollte das Baby immer warm gehalten werden, denn Wärme unterstützt die Darmtätigkeit. Am besten eignen sich hier kleine Kirschkernkissen, die man einfach und schnell in der Mikrowelle erwärmen kann. Das warme Kissen legt man dann zwischen Hemd und Body auf den Bauch des Babys. Jedoch muss vorher stets die Temperatur des Kissens geprüft werden. Es sollte nie zu heiß und immer angenehm warm sein.
Auch in der Homöopathie und unter den Naturprodukten gibt es mehrere kleine Helfer, die heftige Bauchkrämpfe beim Baby lindern können. Wenn der Säugling unter akuten Koliken leidet, kann man bis zu dreimal täglich Kümmelzäpfchen verabreichen. Denn besonders Kümmel und Fenchel zählen zu den wichtigsten Heilpflanzen, die bei Dreimonatskoliken natürliche Linderung verschaffen können. Hierzu kann es auch hilfreich sein, dem Baby vor jeder Mahlzeit ein wenig ungesüßten Fenchel-Kümmel-Tee auf einem Teelöffel oder in einer kleinen Pipette anzubieten.

Die Ursachen der Dreimonatskoliken lassen sich nicht eindeutig an einzelnen Auslösern belegen, was gleichzeitig bedeutet, dass es für Eltern leider auch keine Patentlösung zur Linderung der Bauchschmerzen bei ihrem Baby gibt. Doch es gibt viele Methoden die schnelle Besserung verschaffen, sodass Baby und Eltern die Zeit der Bauschmerzen entspannter und sorgloser überstehen können.

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