» » Hochwertiges Holzspielzeug - Worauf ist bei einem Kauf zu achten?
spielen 01. April 2019 0

Spaß & Freude


Holzspielzeug war lange Zeit in Vergessenheit geraten, doch mit zunehmendem ökologischen Bewusstsein rückt es wieder in den Fokus der Eltern. Vor allem die Schadstoffbelastung von Spielzeug aus Kunststoff sorgt dafür, dass Eltern häufig zu Holzspielzeug greifen. Holz ist jedoch nicht automatisch schadstofffrei, weshalb man auch bei einem solchen Kauf genauer hinsehen sollte.

Holz ist nicht gleich Holz

spielzeugViele erinnern sich vielleicht noch an ihre Kindheit, wo sie einen Hampelmann aus Holz hatten oder die eine oder andere Holzfigur mit Rädern zum Spielen. Mittlerweile erlebt Holzspielzeug eine Renaissance, das vor allem durch das zunehmende ökologische Bewusstsein der Eltern gefördert wird. Holzspielzeug muss jedoch nicht immer die richtige Wahl sein, denn obwohl das Holz selbst ein nachhaltiger und gesunder Rohstoff wäre, ist oft die Verarbeitung daran Schuld, dass Holzspielzeug ebenfalls mit Schadstoffen belastet ist.

Auf die Sinne verlassen

Beim Kauf von Holzspielzeug sollten sich Eltern auch auf ihre Sinne verlassen. Riecht das Holzspielzeug unangenehm oder streng, dann sollte von einem Kauf abgesehen werden. In diesem Fall wurden oft Leime oder Farben verwendet, die nicht ökologisch sind, was einen stechenden oder beißenden Geruch zur Folge haben kann. Grundsätzlich gilt es immer darauf zu achten, wenn ein Spielzeug nicht zu 100% aus Holz ist, sondern Hersteller für die Verarbeitung noch weitere Mittel wie Farben oder Lacke verwendet haben, ob diese möglicherweise gesundheitsschädigend sind. Spielzeug von Kindern wird nicht nur in die Hände genommen, sondern vor allem Kleinkinder nehmen dies auch gerne in den Mund. Ist das Spielzeug belastet, gelangen die Schadstoffe in den Körper der Kinder.

Auf ökologische Farben und Klebemittel achten

Grundsätzlich spricht nichts gegen Farben und Leim bei Holzspielzeug. Eltern sollten jedoch darauf achten, ob es sich dabei um Mittel handelt, die frei von Schadstoffen sind. Es gibt zahlreiche Farben und Leime, die man auch bedenkenlos für Spielzeug von Kindern verwenden darf. Selbst Spielzeug, das augenscheinlich frei von solchen Stoffen ist, sollte man genauer unter die Lupe nehmen. Oft werden oberflächlich Holzschutzmittel aufgetragen, die die natürliche Maserung nicht überdecken. Es scheint so, als wäre das Holz unbehandelt, in Wirklichkeit hat man aber Mittel etwa gegen Feuchtigkeit verwendet. Hier gibt es wiederum ökologische Alternativen, wie biologische Öle für den Holzschutz.

Siegel und Zertifikate helfen

spielzeugBeim Kauf sollten die Eltern in jedem Fall darauf achten, dass die Spielzeuge entsprechende Siegel haben. Zumindest muss das CE-Zeichen darauf sein. Hilfreich ist auch eine TÜV-Plakette. Bei aufgebrachten weiteren Siegeln muss allerdings genau recherchiert werden, für was dieses Siegel steht und wie das Spielzeug getestet wurde.

Holzspielzeug ist eine gute Alternative für Kinder. Beim Kauf muss jedoch wie bei jedem anderen Spielzeug auch darauf geachtet werden, welche Stoffe neben dem Holz verwendet werden.

 

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