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schwangere Frau 11. Oktober 2019 0

Tipps & Ratschläge


Egal, ob schon lange ein Kinderwunsch bestanden hat oder ob die Schwangerschaft überraschend kommt – sobald der Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis zeigt, ist klar, dass sich bald das gewohnte Leben verändern wird. Gerade bei der ersten Schwangerschaft sind deshalb viele Frauen unsicher, was auf sie zukommt. Sie wissen, „Ich bin schwanger – aber was nun?“. Die Ängste und Fragen betreffen nicht nur die bevorstehenden körperlichen Veränderungen. Auch die nicht vorhandene Geburtserfahrung, das Leben mit einem Baby und die berufliche und finanzielle Zukunft spielen eine Rolle. Mit der richtigen Planung ist es möglich, die Schwangerschaft zu genießen. Gleichzeitig kann man einen Grundstein für die Zeit nach der Geburt legen.

Erstes Schwangerschaftsdrittel: Abenteuer Baby

schwangerWenn ein positiver Schwangerschaftstest oder körperliche Anzeichen für eine Schwangerschaft vorliegen, sollte man baldmöglichst einen Termin bei seinem Frauenarzt vereinbaren. Dadurch ist sichergestellt, dass von Anfang an eine optimale medizinische Betreuung stattfindet und der Arzt mögliche Auffälligkeiten ausschließen kann. Bei der ersten Untersuchung wird dieser auch den voraussichtlichen Geburtstermin errechnen und den Mutterpass ausstellen. In diesem findet in den kommenden Monaten die weitere Dokumenation des Schwangerschaftsverlaufes statt.

Da gerade in der Frühschwangerschaft noch ein gewisses Risiko besteht, dass etwas schiefgeht, erzählen werdende Eltern zunächst nur ungern Menschen, die nicht zum engsten Familienkreis gehören, etwas von dem bevorstehenden Familienzuwachs. Dennoch sollte man den Arbeitgeber nach Möglichkeit sofort nach der Feststellung der Schwangerschaft darüber informieren. Auf diese Weise lassen sich notwendige Maßnahmen zum Arbeitsschutz treffen. Falls nur ein geringes Einkommen vorhanden ist, empfiehlt es sich, eine Familienberatungsstelle aufzusuchen. Über diese kann man bereits ab der Frühschwangerschaft verschiedene Hilfen für werdende Mütter beantragen.

Zweites Schwangerschaftsdrittel: Jetzt geht’s rund

Nachdem die ersten Monate wegen der typischen Schwangerschaftsbeschwerden oft eher unangenehm sind, geht es werdenden Müttern ab dem vierten Monat meist rundum gut. Die Energie und gute Laune will genutzt sein, um sich selbst und dem Baby etwas Gutes zu tun. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit Schwangerschaftsgymnastik zu beginnen. Gemeinsam mit anderen Frauen oder Paaren werden entlastende Haltungen und Bewegungen eingeübt. Diese machen die letzten Schwangerschaftsmonate erträglich und erleichtern später die Geburt. Falls eine zusätzliche Betreuung von Mutter und Kind durch eine Hebamme gewünscht ist, sollte sie ebenfalls jetzt kontaktiert werden, damit sie für die Zeit um den errechneten Geburtstermin herum noch nicht ausgebucht ist. Insbesondere dann, wenn die Geburt von einer Beleghebamme begleitet werden soll, ist es sinnvoll, sich bereits im zweiten Schwangerschaftsdrittel über die Geburtskliniken in der Region zu informieren und sich bei dem Wunschkrankenhaus anzumelden.

Drittes Schwangerschaftsdrittel: Alles bereit für das Baby

SchwangerschaftWährend der letzten Schwangerschaftsmonate gilt es allerlei Formalitäten zu erledigen. Bis spätestens sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin muss der werdende Vater die geplante Elternzeit anmelden wenn er diese ab dem Geburtstermin nutzen will. Die werdende Mutter kann sich damit bis sieben Wochen vor dem Ende des Mutterschutzes Zeit lassen. Sie sollte aber nicht versäumen, rechtzeitig das Mutterschaftsgeld zu beantragen, was frühestens eine Woche vor dem Beginn des Mutterschutzes möglich ist. In den letzten Wochen vor der Geburt sollte auch die Babyerstausstattung vervollständigt werden. Neben Kleidung, einem Bettchen und einem Wickeltisch ist vor allem eine Babyschale für den Rückweg vom Krankenhaus wichtig. Außerdem sollte die Kliniktasche für die Mutter spätestens vier Wochen vor dem Geburtstermin fertig gepackt bereitstehen, damit sich der Aufbruch ins Krankenhaus nicht verzögert, wenn sich das Baby ankündigt.

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