» » Ich packe unseren Koffer: Was gehört wirklich in die Kliniktasche?
schwangere Frau packt Kliniktasche 22. August 2018 0

Tipps & Ratschläge


Je weiter die Schwangerschaft voranschreitet, umso mehr Geburtsgedanken beschäftigen die werdende Mutter. Ungefähr ab der 30. Schwangerschaftswoche wird geraten, die Kliniktasche für die Geburt zu packen. Immerhin wird bereits fünf Wochen später, in der 35. Schwangerschaftswoche, eine beginnende Geburt nicht mehr aufgehalten. Doch was genau sollten werdende Mütter wirklich in die Kliniktasche packen?

Die Wahl des Geburtsortes

Bei der Antwort auf die Frage des sinnvollen Inhaltes der Kliniktasche gibt es keine pauschale Antwort. Der gewählte Geburtsort kann jedoch hilfreich sein. Frauen, die zuhause entbinden möchten, haben es Schwangerschaftsplanam Einfachsten: Sie haben im Normalfall alles zuhause. Sollten sie doch in eine Klinik verlegt werden müssen, sollten einige Kleinigkeiten wie Wechselkleidung für Mama und Baby gepackt sein.
Frauen, die ambulant oder in einem Geburtshaus entbinden, brauchen ebenfalls ein paar Kleinigkeiten wie erste Babykleidung und frische Klamotten für Mama nach der Geburt.

Ist ein Krankenhausaufenthalt nach der Geburt abzusehen, zum Beispiel auf Grund eines Kaiserschnitts, kann Mama für sich und den neuen Erdenbürger bereits einige Klamotten mehr einpacken. Pflegeprodukte, wie Mama sie für einen Kurzurlaub mitnehmen würde, sollten ebenfalls nicht fehlen. In der Regel stellen Krankenhäuser alles außer Kleidung für Mama: Windeln und Pflegeartikel für das Baby, Wärmflaschen, Handtücher, Babykleidung und Einwegslips sowie Einlagen für Mamas Wochenfluss. Möchte Mama hier eigene Produkte benutzen, muss sie diese natürlich einpacken. Fehlt etwas, kann Papa oder eine andere Vertrauensperson für Nachschub sorgen.

Anregungen für die Kliniktasche

Packt die werdende Mama ihre Tasche, ist sie in Gedanken nicht nur bei sich, sondern auch bei dem Baby, das bald das Licht der Welt erblickt. Der Koffer wird daher für zwei gepackt.

Was nicht fehlen darf:

  • Bequeme Kleidung für die Stunden der Wehen und Geburt
  • Still BH`s (am besten zwei Nummer größer) und Stilleinlagen
  • ausreichend bequeme Slips
  • bequeme Kleidung für Mama nach der Geburt (Achtung: Der Bauch ist nicht mehr ganz so rund: Was hat im 5./6. Monat gut gepasst?)
  • bequeme Schuhe und Hauschuhe
  • Entlassungsoutfit für Baby und Mama
  • Für die Kosmetiktasche: Tagescreme, Zahnbürste und Zahnpasta, Haarbürste, Shampoo, parfümfreies Duschgel und Bodylotion (Babys Nase ist noch empfindlich), wenn gewünscht: Schminksachen
  • Für die Geburt: Fettstift für die Lippen, Haarspange oder -Gummi bei längeren Haaren, Brille, Kräutertee in Thermoskanne, biegsame Trinkhalme (für das Trinken in allen Positionen), Snacks für Mama und Begleitperson, Traubenzucker für schnelle Energiezufuhr
  • Papiere: Krankenversichertenkarte, Mutterpass, falls vorhanden: Allergiepass, Familienstammbuch, Heiratsurkunde, Geburtsurkunden der Eltern, bei Bedarf Vaterschaftsanerkennung, Kopie der Personalausweise (Vorder- und Rückseite), Geburtsplan
  • Handy, Ladegerät, etwas Bargeld, wenn gewünscht: Kamera samt LadegerätBaby im Bauch der Mutter

Normalerweise melden sich die werdenden Eltern am Wunschort für die Geburt an. Hierbei kann geklärt werden, welche Dinge von Klinik oder Geburtshaus grundsätzlich gestellt werden. So kann unnötiger Ballast in der Kliniktasche vermieden werden.

Auf Wunsch oder wenn noch Platz ist, kann Mama alles einpacken, was ihr gut tut:

  • Massageball oder -Öl
  • Lieblingsmusik
  • Kerzen
  • Duftöle
  • Kuschelkissen u.v.m.

Hat Mama etwas vergessen, ist das auch kein Beinbruch. Das Baby wird den Weg auf die Welt trotzdem finden. Im schlimmsten Fall kann Papa (oder eine andere Vertrauensperson) für Nachschub sorgen!

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