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Babys Nahrung 20. Oktober 2014 0

Pflege & Gesundheit


Es kommt die Zeit, da wird sich Ihr Baby nicht mehr mit seinen gewohnten Milchmahlzeiten zufrieden geben. Es will mehr, aber vor allem will es auch Neues kennenlernen. Nun ist es Zeit auf feste Nahrung umzusteigen – der erste Brei ist einer von vielen Meilensteinen in der Entwicklung Ihres Babys. Wann es Zeit ist ihn anzubieten, wird Ihnen Ihr Baby zeigen. Spätestens dann, wenn es von der Milch nicht mehr satt wird, sollten Sie anfangen eine Breimahlzeit in den Speiseplan mit aufzunehmen.

Selber kochen ist gesund und günstiger

Baby Essen selber machenMittlerweile gibt es eine so breite Produktpalette an Babynahrung aus dem Glas oder auch aus der Frischetüte, dass man bei der Auswahl nach einer ersten Mahlzeit schon etwas überfordert sein kann. Allein die Frage, was man als erste Breimahlzeit füttern soll, ist nicht ganz leicht zu beantworten. Die Hersteller zeichnen Ihre Ware mit Monatsangaben aus, so weiß man, was man in welchem Alter füttern sollte. Allerdings decken sich diese Angaben nicht immer mit den Empfehlungen der Kinderärzte etc. Es ist empfehlenswert, sich eigene Gedanken zu diesem Thema zu machen und hierzu auch die Hebamme oder den Arzt um Rat zu fragen. Prinzipiell kann man bei Fertignahrung davon ausgehen, dass alles streng kontrolliert und dementsprechend hergestellt wird, man also bedenkenlos Fertignahrung kaufen und füttern kann. Die Frage, ob Sie das möchten, ist eine andere. Eines steht nämlich fest – wenn Sie selber kochen, wissen Sie ganz genau was drin ist und wie es zubereitet wurde. Auch der geschmackliche Unterschied ist enorm – Selbstgekochtes schmeckt einfach ganz anders, um nicht zu sagen besser, als industriell hergestellte Nahrung. Auch der Kostenfaktor sollte hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Kochen Sie selbst, erhalten Sie für Ihr Geld wesentlich mehr Nahrung, als wenn Sie Glässchen für beispielsweise eine Woche einkaufen.
Wenn Sie sich entschlossen haben selber zu kochen, sollten Sie auf Qualität achten. Es muss nicht immer Bio Gemüse und Obst sein, sollte aber trotzdem von guter Qualität zeugen.

Und so funktionierts

Selber KochenDer erste Brei – ein besonderer Augenblick. Wird Ihr Baby freudig den Löffel nehmen oder doch eher das Gesicht verziehen? Seien Sie geduldig, essen vom Löffel will erst einmal gelernt sein und der Brei schmeckt auch nicht wie die Milch.
Als erste Mahlzeit empfiehlt es sich mit Möhren/Karottenbrei zu starten. Die Rübe ist mild und außerdem sehr süß im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten. Kaufen Sie hierzu frische Möhren und schälen Sie sie. Anschließend in kleine gleich große Stücke schneiden und so lange kochen bis sie ganz weich sind. Nun können Sie sie pürieren (Achtung – am Anfang müssen Sie den Brei ganz fein pürieren bzw. noch durch ein Sieb ziehen. Es besteht sonst Verschluckungsgefahr für Ihr Baby!)
Isst Ihr Baby seinen Brei die ersten 2 Wochen ganz problemlos, können Sie von nun an auch andere Gemüsesorten verwenden. Das Prinzip ist immer das gleiche. Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wenn Ihr Baby alles isst und auch verträgt, können Sie sich freuen – achten Sie auf Ihr Baby, es wird Ihnen genau zeigen, was es mag und was nicht.

 

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