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Musikalische Früherziehung 02. August 2017 0

Spaß & Freude


Schon im Bauch kann das Baby den Herzschlag der Mutter und die Geräusche und Stimmen außerhalb des Mutterleibes hören. Sobald das Baby auf der Welt ist und sich die Eltern dazu entscheiden, dem Kind frühzeitig Rhythmus und Musikalität näherzubringen, lohnt es sich auf jeden Fall, wenn Mutter und Vater singen. Singende Eltern und ein früher Kontakt mit Musik unterstützt das Wohlbefinden und die Entwicklung des Kindes. Mit der Zeit wird das Baby selbst musizieren wollen.

Warum ist musikalische Früherziehung wichtig?

Kind spielt KlavierWie sich herausgestellt hat, reagieren Neugeborene vor allem auf hohe Töne. Das Singen beider Eltern hat jedoch auch einen ganz anderen Wert. Die beruhigende Wirkung bei Gesang ist um eine Vielfaches größer als beim Sprechen. Genauso können andere Emotionen, wie Zuneigung, Freude usw. durch den Gesang besser transportiert werden. Das Baby kann die Stimmung aus Tonhöhe und Mimik interpretieren. Abgesehen davon fördert das Singen die Sprachentwicklung des Babys. Das liegt daran, dass es dabei zuhört, zuschaut und versucht, die Eltern nachzuahmen. Tatsache ist auch, dass das Vorsingen eine positive Auswirkung auf die motorischen Fähigkeiten hat. Das Gehör und der Gleichgewichtssinn werden gleichzeitig angeregt und trainiert. Es kann also sein, dass das Kind mit musikalischer Früherziehung früher zu krabbeln lernt.

Wie funktioniert musikalische Früherziehung?

Musikalische FörderungAuf welche Geräusche sprechen Babys nun am besten an? Und wie animieren Eltern ihr Kind dazu, selbst mit Musik zu experimentieren? Wie bereits erwähnt hilft das Singen dem Kind bei der Sprachentwicklung und Motorik. Das Abspielen von Liedern auf Band hat dagegen überhaupt keinen fördernden Effekt auf das Baby. Die Bewegung ist der Schlüssel zum Lernerfolg. Kinder müssen durch Bewegungen lernen. Eltern müssen das Kind beim Singen anschauen. Es ist zudem sehr hilfreich, wenn Vater und Mutter zu ihrer Lieblingsmusik tanzen, während sie das Kind auf dem Arm tragen. Auf diese Weise lernt das Kind automatisch Taktgefühl und Rhythmus. Letzteres bleibt beim Spielen und Tanzen mit dem Baby auch im höheren Alter in Erinnerung.

Kleine Kinder sprechen übrigens sehr gut auf Kniereiter an, die schließlich Bewegung und Sprache miteinander verbinden. Als Instrument für das Kind kann fast alles herhalten, was keine Gefahr für das Kind darstellt und durch bestimmte Bewegungen Geräusche verursacht. Hierfür kommen besonders Trommeln und Rasseln infrage. Diese Instrumente geben leicht Töne von sich und bereiten dem Baby eine Menge Spaß. Andere Instrumente, die sich für Babys eignen, sind unter anderem das Glockenspiel, die Triangel und das Becken. Wer keine Musikinstrumente zur Verfügung hat, kann für sein Kind genauso gut auf harmlose Küchenutensilien, wie Töpfe, Schüsseln oder Kochlöffel zurückgreifen.

Fazit

Musik macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch die Entwicklung des Babys. Jeder Elternteil kann dazu beitragen, dass das Kind mit der Musik vertraut wird. Es reicht, wenn Die Eltern singen und tanzen, um das Kind zu beschäftigen. Etwas später sollte das Baby auch selbst „musizieren“ dürfen. Um von den Vorteilen der musikalischen Früherziehung zu profitieren, ist natürlich darauf zu achten, dass auch in der Kita und in der Schule ausreichend musikalische Bildung angeboten wird.

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