» » Mutter-Kind-Bindung: Alles Wissenswerte
liebe 27. August 2019 0

Tipps & Ratschläge


Schon vor der Geburt entwickeln viele Eltern Emotionen und eine Bindung zu ihrem ungeborenen Kind. Es wächst im Bauch der Mutter und wird nach der Geburt ein besonders enges Verhältnis zu seinen Bindungspersonen aufbauen. Das Problem: Viele Mütter (und auch Väter) sind sich unsicher, wie eine gesunde, intakte Bindung zum Kind verläuft. Worauf muss man als Mutter achten? Was ist nach der Geburt wichtig für eine emotionale Beziehung zum Kind? Ängste und Zweifel kommen auf. Es gibt jedoch einige Punkte, welche diese neue Situation erleichtern.

Körperliche Nähe zu Beginn

Gerüche-DuftSchutz, Vertrauen und Körperkontakt – Neugeborene benötigen das Gefühl von Sicherheit, um sich auf gesunde Weise an die Mutter binden zu kennen. Ein liebevoller, geduldiger und aufmerksamer Umgang wird diese Situation für Mutter und Kind erleichtern. Vor allem der Körperkontakt ist zu Beginn wesentlich, um dem Baby das Gefühl zu vermitteln, dass es nicht alleine ist, seine Bedürfnisse erhört werden. Bis zum 3. Lebensmonat kann sich auf diese Weise eine sicherer Nähe und das Gefühl von Geborgenheit vermittelt werden.

Bindungsverhalten nach dem 3. Monat

Mütter werden nun merken, dass ihr Kind ein ganz besonders Verhältnis zu ihnen als Bezugspersonen aufweist. Babys sind jetzt in der Lage, um die wohl wichtigste Bezugsperson – die Mutter – von anderen Personen zu unterscheiden. Geruch, Körperkontakt, Verhalten, Aussehen – das alles trägt zum Bindungsverhalten bei, denn das Kind hat sich in den ersten Monaten daran gewöhnen dürfen. Obwohl sie immer noch ein Bedürfnis nach Körperkontakt haben, kann sie auch die bloße Anwesenheit ihrer Bezugspersonen jetzt beruhigen.

Was passiert nach einem halben Jahr?

Langsam sind Kinder in der Lage, um selbständig die ersten Versuche zu starten, um sich fortzubewegen. Wichtig ist jetzt, dass sie die Rückmeldung der Mutter bekommen, dass sie trotzdem da sind. Entfernen Kinder sich nun, um die Welt zu entdecken, werden sie trotzdem durch das Weinen, Schreien und Klammern darauf aufmerksam machen, dass sie die Nähe zu ihrer Bezugsperson suchen. Wichtig ist, dass Mütter aufmerksam auf dieses Bedürfnis nach Selbstständigkeit und Nähe eingehen, für das Kind da sind und ihnen die Ungewissheit und Ängste nehmen. Auf diese Weise entwickeln Kinder eine gesunde Nähe-Distanz-Beziehung zu ihren Eltern und können gleichzeitig ihre Neugier auf die Welt stillen.

Wenn die Mutterrolle zur Herausforderung wird

Es ist nicht ungeweinenwöhnlich, dass frischgebackene Mütter mit der neuen Situation überfordert sind und Angst haben, dass sich keine gesunde Beziehung zum Kind entwickeln kann. Fehlende Geduld, Selbstzweifel und das Gefühl, dass man alleine ist, machen das Muttersein in diesen Fällen oft schwierig. Was völlig verständlich und legitim ist. Wer seine Ängste bekämpfen möchte, sollte über seinen Schatten springen, sich professionelle Hilfe suchen und die Situation mit den Liebsten besprechen. Sie benötigen jetzt die Unterstützung aus ihrem Umfeld, um sich stärken zu können.

Fazit

Für eine gesunde Mutter-Kind-Bindung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Vor allem der Körperkontakt vermitteln dem Kind zu Beginn ein sicheres Gefühl. Wichtig ist, dass Mütter auf die Bedürfnisse ihrer Kleinen eingehen, um ihnen ein sicheres Gefühl zu vermitteln – liebevoll, geduldig und aufmerksam!

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