» » Nabelpflege beim Baby - Darauf kommt es an!
schlafen 22. November 2018 0

Pflege & Gesundheit


Baby’s Nabel ist für viele Eltern mit besonderen Emotionen verbunden, immerhin ist ihr Nachwuchs gerade dort sehr empfindlich und verletzlich. In den meisten Fällen verläuft der Abheilungsprozess auch komplett problemlos. Damit dies gewährleistet ist, sollte man bei der Pflege einiges beachten.

Nach der Geburt Nabelpflege durch die Hebamme

Unmittelbar nach der Geburt übernimmt meist die Hebamme die Nabelpflege. Es gibt dabei unterschiedliche Vorgehensweisen, denn während einige antiseptisches Puder oder Kendall Webcol Baby Pflegeverwenden, reinigen andere den Nabel einfach mit klarem Wasser. Im Anschluss wird die Region rundherum vorsichtig abgetupft oder trocken gepustet. Eine spezielle Nabelbinde wird noch aufgetragen, um zu verhindern, dass Keime die empfindliche Stelle erreichen.

Grundregeln für die Nabelpflege

Um zu verhindern, dass die Windel am Nabelrest scheuert, muss diese am oberen Ende immer etwas umgeschlagen werden. Somit ist gewährleistet, dass der Nabel frei liegt und mit der Luft in Kontakt kommt. Wenn dessen Umfeld am Körper des Kleinen nicht unangenehm riecht oder sich rötet, was auf eine Entzündung hindeutet, ist es ausreichend, beim Windelwechsel die Nabelregion in Augenschein zu nehmen und gegebenenfalls Feuchtigkeit mit einem weichen sauberen Tuch abzutupfen. Eltern sollten dabei darauf achten, dass sie vor dem Kontakt mit der Babyhaut ihre Hände waschen. Sollten Verunreinigungen rund um den Nabel auftreten, kann man diese am besten mit einigen Tropfen Muttermilch entfernen. Auch eine Calendula-Essenz, die entzündungshemmend wirkt, kann aufgetragen werden.

Der Nabelrest ist abgefallen – was tun?

Circa fünf bis zehn Tage nach der Geburt ist der Nabelrest so eingetrocknet, dass er von alleine abfällt. Zurück bleibt eine kleine Wunde, die jedoch keinerlei Nerven enthält. Damit hat das Baby auch keinerlei Schmerzen. Sollte in den Folgetagen etwas Wundsekret austreten, ist das völlig normal. Am besten wird es mit einem Wattestäbchen, das in abgekochtes Wasser getaucht wird, vorsichtig abgetupft. Sobald nichts mehr nässt, kann die Nabelpflege darauf reduziert werden, diese Region einfach mit klarem Wasser zu reinigen und anschließend sorgfältig abzutrocknen. Sobald der Nabel des Babys verheilt ist, sollte er in regelmäßigen Abständen mit den Fingern vorsichtig etwas gespreizt werden. So ist gewährleistet, dass sich keine Keime ansiedeln.

Entzündungen am Nabel – Ärzte helfen

Baby KörperAuch wenn es sehr selten vorkommt, kann es doch passieren, dass sich der Nabel des Babys entzündet. Sollte er sich vorwölben, Rötungen oder einen unangenehmen Geruch aufweisen bzw. sogar Eiter und Blut austreten, ist ein Besuch beim Kinderarzt unbedingt notwendig. Auch wenn das Baby plötzlich und unerklärliches Fieber bekommt, ist dieser Schritt ratsam. Manchmal kann sich auch ein blaurot gefärbtes Geschwulst am Nabel bilden. Dieses wird als Nabelgranulom bezeichnet, das der Kinderarzt ohne viel Aufwand und Schmerzen für das Baby entfernt. In der Trocknungsphase des Nabels kann dieser etwas dunkel aussehen. Doch das ist komplett normal und kein Grund zur Beunruhigung.

Der Nabelpflege beim Baby kommt eine wichtige Bedeutung zu, wobei der Aufwand dabei eher gering ist. Bei normalem Heilungsverlauf genügt eine einfache Reinigung mit klarem Wasser und einem weichen Tuch. Sollte sich der Nabel entzünden oder Auffälligkeiten zeigen, ist ein Arztbesuch unbedingt ratsam.

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